13. July 2026

Ministerin Silke Gorißen überreicht Förderbescheide für Projekte am Niederrhein

Kalkar. Mit der Struktur- und Dorfentwicklung setzt sich die Landesregierung für starke und lebendige Dörfer in Nordrhein-Westfalen ein. Allein im Jahr 2026 werden seitens der Landesregierung 196 Projekte mit mehr als 21 Millionen Euro gefördert, darunter Sanierungen von dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtungen, Neugestaltungen von Dorfplätzen oder Spielplätzen.
In diesem Rahmen überreichte Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen am Freitag, 10. Juli 2026, im historischen Rathaus Kalkar vier Förderbescheide an Förderberechtigte aus Geldern, Kalkar, Goch und Issum im Gesamtvolumen von rund 540.000 Euro.
Ministerin Silke Gorißen führte aus: „Die Landesregierung investiert auch in diesem Jahr in die Zukunftsfähigkeit der Dörfer, damit sie lebenswert und attraktiv bleiben – so auch im Kreis Kleve mit einer Gesamtsumme von rund 540.000 Euro. Mit Unterstützung der Landesregierung werden gleich mehrere zentrale Orte der Begegnung im Kreis Kleve umgestaltet und modernisiert: In Kalkar wird ein zentraler Spielplatz naturnah umgestaltet, in Goch sowie in Issum erfolgt jeweils die Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Outdoor-Fitnessangebots als Ergänzung zum bestehenden Vereinssport. Zudem wird in Geldern die Infrastruktur am Sportplatz durch den Neubau eines umfangreichen Multifunktions- und Gemeinschaftsraums fit für die Zukunft gemacht, der künftig allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht. Die Menschen am Niederrhein zeigen, wie mit guter Planung, Beteiligung und Eigeninitiative Großes bewegt werden kann.“

117.000 Euro für eine naturnahe Spielplatz-Umgestaltung in Kalkar
Die Stadt Kalkar setzt mit der Umgestaltung des Spielplatzes Düstern-Bongert im Stadtteil Grieth einen weiteren Baustein ihres Spielplatzkonzeptes um. Das modernisierte Areal zielt darauf ab, die generationenübergreifende Gemeinschaft im Dorf zu stärken. Durch ein ausgewogenes Angebot entstehen vielfältige Bewegungsräume und Spielmöglichkeiten für alle Altersgruppen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Umwelt- und Klimaschutz, indem die Fläche naturnah und nachhaltig angepasst wird. Ziel der Maßnahme ist es, den historischen Dorfmittelpunkt als lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt zu reaktivieren.
Bürgermeisterin Alexandra Schacky erläuterte: „Grieth am Rhein ist ein historisches Hansestädtchen und lange schon ein sehr lebendiger Kalkarer Stadtteil mit engagierten Bürgerinnen und Bürger. Die Förderung für die Planung und Neugestaltung des zentralen Spielplatzes in Grieth freut uns alle sehr. Ein attraktiver Spielplatz ist immer auch ein Begegnungsraum für alle Generationen. Wir haben diese Erfahrungen in anderen Stadtteilen sammeln können und wissen um die Nachhaltigkeit solcher Investitionen: für Kinder und Eltern und Großeltern.“

Quelle: Stadt Kalkar

Foto: Stadt Kalkar