13. January 2026

Die Reederei Deymann ist neues Mitglied im EcoPort813

Wesel. Die Reederei Deymann zählt zu den etablierten Akteuren der europäischen Binnenschifffahrt und ist insbesondere im Transport von flüssigen und trockenen Gütern auf den deutschen und niederländischen Wasserstraßen aktiv. Als moderner Logistikdienstleister setzt das Unternehmen seit Jahren auf effiziente, verlässliche und zunehmend emissionsärmere Transportlösungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Straßenverkehre und zur Reduktion von CO₂-Emissionen.

Andreas Stolte, Vorsitzender des Fördervereins EcoPort813 mit Sitz in Wesel, betont die strategische Relevanz des Beitritts der Reederei Deymann für den Verein: „Mit der Reederei Deymann gewinnt EcoPort813 einen führenden Akteur der europäischen Binnenschifffahrt. Insbesondere die langjährigen Kompetenzen im Flüssiggut- und Containertransport ergänzen die logistischen Kompetenzen unserer Mitglieder in Häfen, Logistik und Infrastruktur in idealer Weise und stärken die Fähigkeit des Vereins, belastbare Transportlösungen für Wasserstoff und dessen Derivate ganzheitlich abzubilden“, so Stolte.

Die Reederei Deymann ist dem EcoPort813 Förderverein Wasserstoff & nachhaltige Energie e.V. zum Jahresanfang beigetreten. Mit dem Beitritt unterstreicht das traditionsreiche Familienunternehmen sein Engagement für eine nachhaltige Transformation der Binnenschifffahrt und der Logistik entlang der Wasserstraßen.

Vor dem Hintergrund der energie- und klimapolitischen Ziele gewinnt die Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere von Wasserstoff und seinen Derivaten, zunehmend an Bedeutung. Die Reederei Deymann sieht in der Binnenschifffahrt ein zentrales Bindeglied für künftige Wasserstofftransportketten zwischen Häfen und Industriezentren bzw. Verbrauchsregionen entlang des Rheinkorridors.

„Mit dem Beitritt zum EcoPort813 wollen wir unsere Erfahrungen aus der Praxis der Binnenschifffahrt in das Netzwerk einbringen und gemeinsam mit Häfen, Reedereien und weiteren Logistik- und Industriepartnern an tragfähigen Lösungen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft arbeiten“, erklärt die Geschäftsführung der Reederei Deymann. „Gerade die Binnen-schifffahrt bietet große Potenziale, um erneuerbare Energieträger sicher, effizient und großvolumig zu transportieren.“
Ziel der Mitgliedschaft ist es, gemeinsam Schnittstellen zwischen Schifffahrt, Häfen, Industrie und Energiewirtschaft weiterzuentwickeln und konkrete Projekte für eine klimaneutrale Logis-tik voranzubringen. Der EcoPort813 bietet hierfür eine Plattform, um Know-how zu bündeln, Pilotvorhaben zu initiieren und den notwendigen Markthochlauf von Wasserstoff als zentra-lem Element der Energiewende aktiv zu unterstützen.

Der vor rund zweieinhalb Jahren gegründete Förderverein EcoPort813 vereint namhafte, international tätige Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen und bietet vielfältige Kooperations- und Projektmöglichkeiten zum Aufbau von Wasserstoff-Wertschöpfungsketten – insbesondere im Transport- und Logistikbereich. Die inhaltliche und geografische Ausrichtung des Vereins erstreckt sich dabei über eine Gebietskulisse, die mittlerweile von den niederländischen Seehäfen über die Metropolregionen an Rhein und Ruhr bis zur Metropolregion Rhein-Neckar reicht. Im Fokus dabei: Der Aufbau einer Supply Chain für den Transport von Ammoniak/Wasserstoff von den Import- Seehäfen in den Niederlanden/Belgien über den Rheinkorridor mit seinen Häfen als Hubs bis hin zu zentralen Verbrauchszen-tren. Damit soll eine hybride und flexible Versorgung, insbesondere auch der mittelständischen Industrie, die nicht über Pipelines versorgt werden kann, aufgebaut werden.

Um die H2-Aktivitäten zunächst in der Region Niederrhein zu bündeln, haben sich die DeltaPort Niederrheinhäfen bereits 2021 mit dem Hafen Rotterdam und weiteren Unternehmen und Institutionen der Region zur Arbeitsgemeinschaft „EcoPort 813 – H2UB DeltaPort“ zusammen-geschlossen. Mit Blick auf den Wasserstoff und CO2-freie Energieträger hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, seine Mitglieder zu vernetzen, gemeinsame Projekte zu initiieren und umzusetzen sowie Synergien zu fördern. Denn die Abkehr von fossilen Energieträgern ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch für alle Wirtschaftsregionen eine zentrale Herausforderung der Zukunft. Dabei wird grüner Wasserstoff (H2) eine Schlüsselrolle im Energiemix der Zukunft spielen.

Quelle: DeltaPort GmbH & Co. KG

Von links: Michael Düchting, Geschäftsführer EcoPort813; Martin Deymann, Geschäftsführer Reederei Deymann; Andreas Stolte, Vorsitzender EcoPort813; Hendrik Stöhr, Geschäftsführer Reederei Deymann; Klaus-Peter Ehrlich-Schnelting, stellv. Vorsitzender EcoPort813 | Foto: EcoPort813