{"id":8650,"date":"2026-10-23T06:00:00","date_gmt":"2026-10-23T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=8650"},"modified":"2026-10-20T12:47:46","modified_gmt":"2026-10-20T10:47:46","slug":"nrw-heimatministerin-ina-scharrenbach-ueberbringt-den-zuwendungsbescheid-zum-heimat-zeugnis-in-rees","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/10\/23\/nrw-heimatministerin-ina-scharrenbach-ueberbringt-den-zuwendungsbescheid-zum-heimat-zeugnis-in-rees\/","title":{"rendered":"NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach \u00fcberbringt den Zuwendungsbescheid zum \u201eHeimat-Zeugnis\u201c in Rees"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rees.<\/strong> Eine besondere \u00dcbergabe im Koenraad Bosman Museum: NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach hat jetzt pers\u00f6nlich den Zuwendungsbescheid des NRW-Ministeriums f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung \u00fcbergeben. Die F\u00f6rdersumme bel\u00e4uft sich auf 372.700 Euro \u2013 und markiert einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zu einer vollst\u00e4ndig neu konzipierten stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Reeser Museum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die F\u00f6rderung wird im Rahmen der NRW-Initiative \u201eHeimat-Zeugnis-Nordrhein-Westfalen&#8221; gew\u00e4hrt, mit der das Land Vorhaben mit herausragenden Konzepten unterst\u00fctzt, die lokale und regionale Geschichte mit innovativen Methoden generations\u00fcbergreifend erlebbar machen. Mit einem F\u00f6rdersatz von 90 Prozent handelt es sich um die h\u00f6chstm\u00f6gliche Anteilsf\u00f6rderung des Programms. Ina Scharrenbach, Ministerin f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: \u201e798 Jahre alt und kein bisschen leise: Die Vorbereitungen f\u00fcr das 800-j\u00e4hrige Stadtjubil\u00e4um laufen auf Hochtouren. Das ist unsere starke Heimat in Nordrhein-Westfalen. Das erz\u00e4hlen dieser gro\u00dfen Geschichte ist ein echtes Heimatzeugnis \u00fcber rund 363.000 Euro wert. Denn: Zukunft braucht immer Herkunft und Herkunft hat Zukunft. Dem Verkehrs- und Versch\u00f6nerungsverein Rees e.V. stehen engagierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bereit. Heimat in der \u00e4ltesten Stadt am unteren Niederrhein erlebbar zu machen. Viel Herzblut f\u00fcr Rees. Davon konnte ich mich \u00fcberzeugen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Eigenanteil stehen f\u00fcr die Ausstellung selbst 403.000 Euro bereit. Dazu kommen weitere F\u00f6rderzusagen: Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) beteiligt sich mit 300.000 Euro, die NRW-Stiftung mit 250.000 Euro. Das Gesamtbudget f\u00fcr die Entwicklung der neuen Dauerausstellung bel\u00e4uft sich auf insgesamt rund 950.000 Euro. \u201eDamit k\u00f6nnen wir f\u00fcr das Koenraad Bosman Museum eine Grundlage f\u00fcr eine sichere und attraktive Zukunft schaffen. Ohne die F\u00f6rderung und ohne die Initiative hier vor Ort w\u00e4re das in den schwierigen finanziellen Zeiten der Kommunen nicht m\u00f6glich gewesen\u201c, betonte der Reeser B\u00fcrgermeister Sebastian Hense in seiner Ansprache und bedankte sich auch bei den Verantwortlichen des Verkehrs- und Versch\u00f6nerungsverein Rees, die sich mit ihrem Engagement f\u00fcr den Erhalt der F\u00f6rdermittel stark gemacht haben und die Umsetzung der Dauerausstellung in den R\u00e4umlichkeiten des Koenraad Bosman Museums begleiten. \u201eSie alle haben an die Zukunft des Museums geglaubt und Sie machen diese Zukunft jetzt m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausstellung unter dem Arbeitstitel \u201eRees entdecken. Eine Reise durch Zeit und Raum&#8221; soll anl\u00e4sslich der 800-Jahr-Feier der Stadt Rees&nbsp;&nbsp; im Jahr 2028 er\u00f6ffnen. Im um 1850 erbauten Villengeb\u00e4ude des Koenraad Bosman Museums und in der darunter liegenden historischen Kasematte wird die Reeser Stadt- und Siedlungsgeschichte von den Anf\u00e4ngen bis zur Gegenwart erz\u00e4hlt. Herzst\u00fcck des Konzepts soll die Leitfigur \u201eRessa&#8221; sein, die mit Hilfe digitaler Technik erz\u00e4hlerisch durch die Ausstellung f\u00fchrt und mit Besucherinnen und Besuchern in Kommunikation tritt. Mehrsprachige, barrierearme und partizipative und spielerische Formate \u00f6ffnen das Angebot f\u00fcr ein breites Publikum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als besonderes Alleinstellungsmerkmal am Unteren Niederrhein gilt die weitgehend erhaltene mittelalterliche und fr\u00fchneuzeitliche Stadtbefestigung \u2013 ihre unterschiedlichen Bestandteile werden zusammen mit anderen historischen Bauten als greifbare \u201eErz\u00e4hldenkmale&#8221; zu Ankerpunkten der Ausstellung. Teile der vorhandenen Kunstsammlung sollen neben den neuen Exponaten in die passenden musealen Kontexte gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verantwortlich f\u00fcr die Antragstellungen und die Neukonzeption ist Dr. Veit Veltzke. Dem Projektleiter und fr\u00fcherem Museumsdirektor des LVR-Niederrheinmuseums in Wesel ist es unter anderem ein Anliegen, die oft nur wenig oder gar nicht bekannte historische Bedeutung von Rees, der \u00e4ltesten mittelalterlichen Stadtgr\u00fcndung am Unteren Niederrhein n\u00f6rdlich von Duisburg, im Koenraad Bosman Museum zu visualisieren. \u201eDie neue Dauerausstellung soll erlebnisorientiert sein, Geschichte durch belegte Geschichten erz\u00e4hlen und Entdeckerfreude an den ausgestellten Objekten wecken.\u201c&nbsp; erkl\u00e4rt Veit Veltzke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem F\u00f6rderbescheiden aus D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln sind die finanziellen Grundlagen f\u00fcr das Projekt gesichert. Die konzeptionelle Arbeit l\u00e4uft bereits und mit den ersten Umsetzungsma\u00dfnahmen soll im kommenden Jahr begonnen werden. Der Raum f\u00fcr die Wechselausstellungen ist von den Ver\u00e4nderungen nicht betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.stadt-rees.de\/\">Stadt Rees<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1486\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMVORD1-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMVORD1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMVORD1-1280x743.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMVORD1-980x569.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMVORD1-480x279.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Vordergrund Ministerin Ina Scharrenbach und VVV-Vorsitzender Michael Arts-Meulenkamp mit B\u00fcrgermeister Sebastian Hense. | Foto: Stadt Rees<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rees. 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