{"id":8644,"date":"2026-10-16T08:00:00","date_gmt":"2026-10-16T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=8644"},"modified":"2026-10-20T10:04:11","modified_gmt":"2026-10-20T08:04:11","slug":"grw-neuabgrenzung-foerderung-muss-den-tatsaechlichen-bedarf-der-regionen-treffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/10\/16\/grw-neuabgrenzung-foerderung-muss-den-tatsaechlichen-bedarf-der-regionen-treffen\/","title":{"rendered":"GRW-Neuabgrenzung: F\u00f6rderung muss den tats\u00e4chlichen Bedarf der Regionen treffen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">NRW\/ Berlin. Welche Regionen k\u00f6nnen ab 2028 noch F\u00f6rdermittel durch die Gemeinschaftsaufgabe \u201eVerbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur\u201c (GRW) erhalten? Dar\u00fcber entscheidet die geplante Neuabgrenzung der GRW-F\u00f6rdergebiete. Wie die k\u00fcnftigen Auswahlkriterien den tats\u00e4chlichen F\u00f6rderbedarf der Regionen zuverl\u00e4ssig erfassen k\u00f6nnen, Stand im Mittelpunkt eines Workshops am 13. Oktober im Deutschen Bundestag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verbund regionen.NRW organisierte den Austausch gemeinsam mit der ARL \u2013 Akademie f\u00fcr Raumentwicklung in der Leibniz-Gesellschaft, dem Institut f\u00fcr Arbeit und Technik, dem ifo Institut sowie der Metropolregion Rheinland. 25 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Bundestag und regionaler Praxis nahmen teil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Diskussion zeigte: Die geplanten \u00c4nderungen gehen grunds\u00e4tzlich in die richtige Richtung. Einige elementare Kriterien m\u00fcssen aber noch verbessert werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Vertreterinnen und Vertreter aus den Regionen machten deutlich, dass die vorgeschlagenen Kriterien die wirtschaftlichen Probleme vor Ort und die Risiken der Transformation teilweise nicht ausreichend erfassen. Dadurch k\u00f6nnten Regionen k\u00fcnftig keine F\u00f6rderung mehr erhalten, obwohl sie weiterhin Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hubertus Winterberg, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der S\u00fcdwestfalen Agentur GmbH und Sprecher von regionen.NRW, betonte: \u201eDas ist in erster Linie keine Verteilungs-, sondern eine Wirkungsfrage. Wenn Indikatoren an den realen regionalen Herausforderungen vorbeimessen, werden begrenzte F\u00f6rdermittel nicht dort wirksam, wo sie den gr\u00f6\u00dften strukturpolitischen Ertrag bringen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr regionen.NRW ist deshalb entscheidend, dass die F\u00f6rderung dort ankommt, wo sie besonders gebraucht wird. Die Mittel sollen Investitionen erm\u00f6glichen, Arbeitspl\u00e4tze schaffen und sichern und den wirtschaftlichen Wandel unterst\u00fctzen. Wenn die F\u00f6rderung zu fr\u00fch wegf\u00e4llt oder besondere Belastungen z.B. zur Erreichung der Klimaneutralit\u00e4t nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt werden, k\u00f6nnten wichtige Entwicklungen ins Stocken geraten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das im Workshop vertretene Bundeswirtschaftsministerium nahm die Hinweise auf und verwies auf den weiteren Dialog mit den L\u00e4ndern zur Ausgestaltung der k\u00fcnftigen F\u00f6rdergebiete.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die GRW ist ein zentrales Instrument zur Unterst\u00fctzung strukturschwacher Regionen. Bund und L\u00e4nder finanzieren damit unter anderem betriebliche Investitionen und wirtschaftsnahe Infrastruktur. F\u00fcr 2026 stehen insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung, die Bund und L\u00e4nder jeweils zur H\u00e4lfte bereitstellen. Die n\u00e4chste Neuabgrenzung der F\u00f6rdergebiete soll ab 2028 gelten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.regionen.nrw\">regionen.NRW<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1440\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Podiumsdiskussion_3.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Podiumsdiskussion_3.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Podiumsdiskussion_3-1280x720.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Podiumsdiskussion_3-980x551.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Podiumsdiskussion_3-480x270.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Podiumsdiskussion | Foto: regionen.NRW<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NRW\/ Berlin. 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