{"id":8519,"date":"2026-09-30T06:00:00","date_gmt":"2026-09-30T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=8519"},"modified":"2026-09-28T10:56:16","modified_gmt":"2026-09-28T08:56:16","slug":"jedes-unternehmen-sollte-einen-notfallplan-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/09\/30\/jedes-unternehmen-sollte-einen-notfallplan-haben\/","title":{"rendered":"Jedes Unternehmen sollte einen Notfallplan haben"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kreis Kleve\/ Goch.<\/strong> Cyberangriffe, Stromausfall, Hochwasser \u2013 wie k\u00f6nnen Unternehmen sich auf solche und andere Notf\u00e4lle vorbereiten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der aktuellen Reihe der Unternehmerfr\u00fchst\u00fccke der Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve. Auch bei der zweiten Veranstaltung in dieser Reihe stie\u00df das Thema Notfallplanung auf gro\u00dfes Interesse: In der Eventlocation eXcited Goch kamen rund 100 G\u00e4ste zum Unternehmerfr\u00fchst\u00fcck zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">B\u00fcrgermeister Stephan Luyven gab einen \u00dcberblick \u00fcber lokale Entwicklungen in Goch. Angesichts der j\u00fcngst ausgerufenen Haushaltssperre gelte es nun, Investitionsma\u00dfnahmen auf den Pr\u00fcfstand zu stellen, so der B\u00fcrgermeister. Er betonte, wie wichtig die Stelle des Wirtschaftsf\u00f6rderers bzw. der Wirtschaftsf\u00f6rderin sei, um den Kontakt zu den bestehenden Unternehmen zu pflegen, neue Firmen anzusiedeln, Gewerbefl\u00e4chen zu vermarkten, Fachkr\u00e4fte zu gewinnen, die Innenstadt zu beleben, Programme aufzulegen, Angebote zu schaffen und die Kaufkraft in Goch zu st\u00e4rken. Mit Blick auf das Hauptthema des Unternehmerfr\u00fchst\u00fccks erl\u00e4uterte Luyven, der selbst aus der IT-Branche kommt, wie wichtig ein gutes Krisenmanagement in der Stadtverwaltung sei. Das Krisenmanagement wurde in der Gocher Stadtverwaltung auch mit Blick auf den Stromausfall im Herbst 2025 \u00fcberarbeitet und verbessert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor das Thema IT-Sicherheit im weiteren Verlauf wieder aufgegriffen wurde, stellten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Brigitte Jansen und Innovationsmanager Dr. Benedikt R\u00f6sen die vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten der Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve vor. Insbesondere ging es dabei auch um die beiden aktuellen EFRE-F\u00f6rderprojekte \u201eKI f\u00fcr KMU\u201c und \u201eCircular.NiederRhein\u201c, an denen die Kreis-WFG aktiv beteiligt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In seinem Keynote-Vortrag \u201eNotfallplanung \u2013 der Erste-Hilfe-Kasten f\u00fcr die IT und jede Unternehmensgr\u00f6\u00dfe\u201c, erl\u00e4uterte Volker Wasssermann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Firma bridge4IT, den G\u00e4sten, wie sie sich auf kritische Vorf\u00e4lle vorbereiten k\u00f6nnen. Angriffe auf die digitale Infrastruktur gingen am h\u00e4ufigsten von so genannter Ransomware aus, die den Zugriff auf den Computer blockiert, so Wassermann. Aber auch durch Phishing \u2013 also Versuche, per E-Mail, Telefon oder SMS an Firmendaten zu gelangen \u2013 sei weit verbreitet. Deswegen sei es wichtig, eine Firewall zu aktivieren, einen guten IT-Service zu haben, aber auch, Mitarbeitende zu schulen, um sich vor Phishing-Angriffen zu sch\u00fctzen. Die Botschaft des IT-Experten lautete auch: Es trifft irgendwann jeden; Firmen jeder Gr\u00f6\u00dfe sind bedroht. Deswegen ist es wichtig, vorbereitet zu sein und einen Notfallplan zu haben, der bereits getestet wurde. F\u00fcr die Erstellung eines solchen Notfallplans erhielten die Teilnehmenden des Unternehmerfr\u00fchst\u00fccks konkrete Tipps.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Gespr\u00e4chsrunde, moderiert durch Andrea Franken, tauschten sich Niklas Jan\u00dfen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Umwelttechnik Franz Jan\u00dfen GmbH, und Dirk Jasik, Vorstand Stiftung Anna-Stift und Martin-Franz Stiftung, mit IT-Forensiker Volker Wassermann zum Thema Cyber-Sicherheit und Notfallplanung aus. Dabei zeigte sich: Bei einem Notfall ist es entscheidend, dass die Mitarbeitenden wissen, was zu tun ist. Niklas Jan\u00dfen und Dirk Jasik waren sich einig: Es macht Sinn, Cyberangriffe regelm\u00e4\u00dfig zu simulieren, und Mitarbeitende zu schulen. So k\u00f6nnen Angriffe vereitelt werden \u2013 und im Notfall wei\u00df jeder, welche Ma\u00dfnahmen zu ergreifen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfg-kreis-kleve.de\">WFG Kreis Kleve<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"824\" height=\"549\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild6.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild6.jpg 824w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild6-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 824px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von links: Volker Wasssermann (bridge4IT), Andrea Franken (Moderatorin), Stephan Luyven (B\u00fcrgermeister Stadt Goch), Niklas Jan\u00dfen (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Umwelttechnik Franz Jan\u00dfen GmbH), Brigitte Jansen (WFG Kreis Kleve), Dirk Jasik (Vorstand Stiftung Anna-Stift und Martin-Franz Stiftung), Annika Cleve (Wirtschaftsf\u00f6rderung Stadt Goch) und Dr. Benedikt R\u00f6sen (WFG Kreis Kleve). | Foto: WFG Kreis Kleve<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreis Kleve\/ Goch. 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