{"id":8500,"date":"2026-09-25T06:00:00","date_gmt":"2026-09-25T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=8500"},"modified":"2026-09-24T11:26:22","modified_gmt":"2026-09-24T09:26:22","slug":"stadt-und-hochschule-niederrhein-verstetigen-zusammenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/09\/25\/stadt-und-hochschule-niederrhein-verstetigen-zusammenarbeit\/","title":{"rendered":"Stadt und Hochschule Niederrhein verstetigen Zusammenarbeit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krefeld. Ob im Austausch mit internationalen Partnern oder bei Innovations- und Bildungsformaten: Schon seit vielen Jahren arbeiten die Hochschule Niederrhein (HSNR) und die Stadt Krefeld eng miteinander zusammen, um f\u00fcr gesamtst\u00e4dtische <br>Herausforderungen neue L\u00f6sungsans\u00e4tze zu entwickeln. Aus dem direkten, bislang aber h\u00e4ufig noch eher informellen Austausch zwischen Verwaltung, Lehrenden und Studierenden sind dabei bereits viele konkrete Ideen und Projekte f\u00fcr Krefeld<br>entstanden. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit soll nun systematisch ausgebaut und dauerhaft verankert werden. Unter dem Namen \u201eCityChallenges\u201c schaffen Stadt und Hochschule daf\u00fcr einen neuen gemeinsamen Rahmen. Eingebettet in den \u201eTag<br>der Smart City\u201c am 19. September haben Hochschulpr\u00e4sidentin Prof. Dr. Susanne Meyer und Eckart Preen, Dezernent f\u00fcr Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales (WDI) der Stadt Krefeld, eine Vereinbarung \u00fcber die strukturierte Zusammenarbeit unterzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Prinzip der \u201eCityChallenges\u201c: Die Stadt leitet der HSNR reale Fragestellungen und Herausforderungen aus ihrer t\u00e4glichen Arbeit weiter. Professorinnen und Professoren der Hochschule k\u00f6nnen geeignete Themen ausw\u00e4hlen und in ihre Lehrformate integrieren. Studierende bearbeiten diese anschlie\u00dfend im Rahmen von Projekten, Seminaren oder Abschlussarbeiten. Am Ende flie\u00dfen die Ergebnisse zur\u00fcck an die Stadt. Dabei k\u00f6nnen beispielsweise Analysen, Konzepte, technische Prototypen oder erste funktionsf\u00e4hige L\u00f6sungsans\u00e4tze entstehen. Ein fachlicher Ansprechpartner aus der Stadt begleitet die jeweilige Challenge als \u201eProject Owner\u201c<br>und stellt den Studierenden den notwendigen Praxisbezug her. Zum Start konzentrieren sich die \u201eCityChallenges\u201c auf Digitalisierungsthemen. Perspektivisch soll das Modell auf weitere Themen und m\u00f6glichst viele Fachbereiche der Hochschule ausgeweitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEine tolle Win-Win-Situation: Die Zusammenarbeit verkn\u00fcpft sehr praxisorientiertes Projektlernen an der Hochschule mit einem konkreten Nutzen f\u00fcr die Stadt als Partnerin. Daraus werden sicherlich spannende, wichtige Impulse und L\u00f6sungsans\u00e4tze hervorgehen. Wir freuen uns schon auf die ersten Aufgaben\u201c, sagt Hochschulpr\u00e4sidentin Prof. Dr. Susanne Meyer. Auch f\u00fcr die Stadt ist die Vereinbarung ein n\u00e4chster Schritt, Innovation st\u00e4rker mit der Praxis der Verwaltung zu verbinden. Krefeld erreichte im aktuellen Smart City Index des Digitalverbands Bitkom in der Kategorie Verwaltung gemeinsam mit N\u00fcrnberg den ersten Platz und<br>die H\u00f6chstwertung von 100 Punkten \u2013 ein guter Ausgangspunkt, mit Innovationen und digitalen Services weiterzumachen. \u201eWir haben mit der Hochschule Niederrhein einen starken Innovationspartner direkt in unserer Stadt. In der Vergangenheit sind aus einzelnen Kontakten bereits viele gute Projekte entstanden. Mit den \u201aCityChallenges\u2018 machen wir daraus jetzt einen verl\u00e4sslichen Prozess und f\u00fcllen die Idee einer intelligenten Stadt, einer Smart City, weiter mit Leben\u201c, sagt Eckart Preen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass dieser Ansatz funktionieren kann, zeigen bereits mehrere gemeinsame Projekte. So besch\u00e4ftigen sich Studierende zum Beispiel mit der Frage, wie bestehende \u00f6ffentliche Infrastruktur durch \u201eRetrofit\u201c-L\u00f6sungen intelligent nachger\u00fcstet werden kann. Ein aktuelles Beispiel ist die Weiterentwicklung des bestehenden dynamischen Parkleitsystems: Anstatt vorhandene Infrastruktur<br>vollst\u00e4ndig zu ersetzen, sollen vorhandene Komponenten durch Sensorik, Vernetzung und neue technische L\u00f6sungen weitergenutzt und digital aufgewertet werden. Auch andere Projekte verdeutlichen, wie breit die Zusammenarbeit angelegt ist. Gemeinsam mit der Netzgesellschaft Niederrhein (NGN) untersuchte die Hochschule etwa die Auswirkungen k\u00fcnstlichen Lichts durch Stra\u00dfenbeleuchtung auf Insekten. Das Projekt verbindet technische Infrastruktur mit Fragen des Umwelt- und Artenschutzes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bewusst ist die Kooperation auf Seiten der Stadt im Dezernat f\u00fcr Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales verortet. Das Dezernat \u00fcbernimmt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft und bringt Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und internationalen Partnern zusammen. Dieses Verst\u00e4ndnis pr\u00e4gt auch den Krefelder Smart-City-Ansatz: Neue L\u00f6sungen f\u00fcr die Stadt sollen nicht isoliert innerhalb der Verwaltung entstehen, sondern gemeinsam mit den Menschen und Institutionen entwickelt werden, die Wissen, Ideen und unterschiedliche Perspektiven einbringen k\u00f6nnen. Die \u201eCityChallenges\u201c<br>\u00fcbertragen diesen Ansatz nun in eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vereinbarung startet zun\u00e4chst mit einer einj\u00e4hrigen Pilotphase. Danach ziehen Stadt und Hochschule gemeinsam Bilanz und entwickeln das Format auf Grundlage der gewonnenen Erfahrungen weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"720\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild5.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild5.jpg 1080w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild5-980x653.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild5-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prof. Dr. Susanne Meyer, Pr\u00e4sidentin der Hochschule Niederrhein, und Eckart Preen, Dezernent f\u00fcr Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales der Stadt, unterzeichnen die Vereinbarung \u00fcber eine strukturierte Zusammenarbeit. Mit dem Projekt \u201eCity Challenges\u201c zielen beide Seiten auf innovative L\u00f6sungen f\u00fcr Krefeld. | Foto: Simon Erath\/ HSNR<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. Ob im Austausch mit internationalen Partnern oder bei Innovations- und Bildungsformaten: Schon seit vielen Jahren arbeiten die Hochschule Niederrhein (HSNR) und die Stadt Krefeld eng miteinander zusammen, um f\u00fcr gesamtst\u00e4dtische Herausforderungen neue L\u00f6sungsans\u00e4tze zu entwickeln. 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