{"id":8401,"date":"2026-09-10T06:00:00","date_gmt":"2026-09-10T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=8401"},"modified":"2026-09-10T10:08:13","modified_gmt":"2026-09-10T08:08:13","slug":"fuenf-weitere-iga-projekte-erreichen-dritten-stern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/09\/10\/fuenf-weitere-iga-projekte-erreichen-dritten-stern\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf weitere IGA-Projekte erreichen dritten Stern"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kamp-Lintfort.<\/strong> F\u00fcnf weitere Projekte der Internationalen Gartenausstellung Ruhrgebiet 2027 haben den dritten und damit letzten IGA-Stern erreicht: der Zechenpark Kamp-Lintfort, das ehemalige WASAG-Gel\u00e4nde in Haltern im Kreis Recklinghausen, die Ruhrpromenade Winz-Baak in Hattingen, die Inszenierung des Absturzbauwerks Emscher sowie der Kanaluferpark Schurenbachhalde in Essen. Ausgezeichnet wurden die Projekte beim dritten Regionalen Forum der IGA 2027 Ruhrgebiet im Schirrhof in Kamp-Lintfort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie f\u00fcnf Projekte stehen beispielhaft f\u00fcr das, was wir mit der regionalen Ebene der IGA erreichen wollen: Wir investieren nicht nur in ein Ausstellungsjahr, sondern in Orte, die den Menschen im Ruhrgebiet dauerhaft zugutekommen. Aus ehemaligen Industriefl\u00e4chen, bestehenden Parks, Gew\u00e4sserr\u00e4umen und neuen Verbindungen entstehen Angebote f\u00fcr Freizeit und Erholung, f\u00fcr Natur und Artenvielfalt. Die dritten Sterne zeigen: Viele dieser Ideen sind inzwischen weit mehr als Planungen \u2013 sie werden Realit\u00e4t und machen die Transformation des Ruhrgebiets ganz konkret sichtbar\u201c, betonte Horst Fischer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IGA 2027 Ruhrgebiet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Auszeichnung steigt die Zahl der Projekte mit drei Sternen auf insgesamt 23. Von den bislang 38 Projekten mit einem ersten Stern befinden sich damit bereits mehr als 65 Prozent in der Realisierung. Die Summe der F\u00f6rdermittel von Land, Bund und EU f\u00fcr die UNSERE G\u00c4RTEN-Projekte bel\u00e4uft sich insgesamt auf rund 55 Millionen Euro, die Gesamtbausumme liegt bei etwa 120 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit w\u00e4chst das Netz der qualifizierten IGA-Projekte im gesamten Ruhrgebiet weiter. Sie zeigen, dass die Internationale Gartenausstellung weit \u00fcber ihre eintrittspflichtigen Zukunftsg\u00e4rten hinausreicht. Parks und Gr\u00fcnanlagen, neue Wegeverbindungen, renaturierte Landschaftsr\u00e4ume und weitere Freiraumprojekte sollen 2027 gemeinsam zeigen, wie gr\u00fcne Infrastruktur zur Lebensqualit\u00e4t und zur zukunftsf\u00e4higen Entwicklung der Region beitragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir freuen uns sehr \u00fcber den 3. Stern f\u00fcr unser Projekt. Mit dem Zechenpark gibt die Stadt Kamp-Lintfort ihre individuelle Antwort auf die Leitfrage der IGA 2027 \u201aWie wollen wir morgen leben?\u2018 Kamp-Lintfort ist auch sehr gern Gastgeber f\u00fcr dieses Regionale Forum: Es ist meine \u00dcberzeugung, dass die gr\u00fcne Transformation des Ruhrgebiets und des Niederrheins nur mit der Zusammenarbeit eines starken interkommunalen Netzwerks funktionieren wird\u201c unterstrich Kamp-Lintforts B\u00fcrgermeister Prof. Dr. Christoph Langscheidt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warm-up f\u00fcr die IGA 2027<\/strong><br>Noch gut sieben Monate, dann beginnt die Internationale Gartenausstellung Ruhrgebiet 2027. Wie weit die Vorbereitungen in der Region fortgeschritten sind und worauf sich Besucherinnen und Besucher ab April 2027 freuen k\u00f6nnen, stand im Mittelpunkt des vierten Regionalen Forums der IGA 2027 Ruhrgebiet. Unter dem Motto \u201eWarm-up &amp; Vorschau 2027\u201c kamen dazu im Schirrhof in Kamp-Lintfort Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Politik, Verwaltung und von zahlreichen IGA-Projekten zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir sind jetzt an einem Punkt, an dem aus vielen Jahren der Planung sichtbare Realit\u00e4t wird\u201c, sagte Hanspeter Faas, Sprecher der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der IGA 2027 Ruhrgebiet. \u201eIn den Zukunftsg\u00e4rten wird gebaut und gepflanzt, das Veranstaltungs- und Bildungsprogramm f\u00fcllt sich und \u00fcberall im Ruhrgebiet werden Projekte f\u00fcr 2027 fertiggestellt. Nimmt man all das zusammen, wird deutlich, welche Vielfalt die Besucherinnen und Besucher im kommenden Jahr erwartet. Diese Vorfreude tragen wir in die Region.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mehr als 100 Standorte machen die regionale IGA 2027 sichtbar<\/strong><br>Wie gro\u00df die regionale Dimension der Gartenschau inzwischen ist, zeigt das Update zur Ebene \u201eUNSERE G\u00c4RTEN\u201c. Mehr als 100 Standorte beteiligen sich hier. Zu den Angeboten geh\u00f6ren neben den investiven Projekten auch 30 Zukunftsprojekte sowie 67 Parks und G\u00e4rten, die in drei Routen miteinander verbunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der IGA 2027 werden diese Projekte nicht nur an ihren jeweiligen Standorten sichtbar sein. In den Zukunftsg\u00e4rten entstehen eigene Ausstellungen, die die gr\u00fcne Transformation des Ruhrgebiets aus unterschiedlichen Perspektiven erz\u00e4hlen. Die investiven kommunalen Projekte sollen im Zukunftsgarten Dortmund pr\u00e4sentiert werden. Die 30 Zukunftsprojekte zeigen in Duisburg, wie sich die Region auf Herausforderungen und Chancen der kommenden Jahrzehnte vorbereitet. Drei Routen wiederum laden dazu ein, die Vielfalt der Park- und Gartenlandschaft des Ruhrgebiets zu entdecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine wichtige Verbindung zwischen den Standorten schafft der IGA-Radweg. Auf rund 100 Kilometern verbindet er von Duisburg bis L\u00fcnen f\u00fcnf Zukunftsg\u00e4rten und f\u00fchrt durch zehn St\u00e4dte und Kommunen. Dabei werden weitgehend etablierte Qualit\u00e4tsrouten wie Emscher-Weg, RuhrtalRadweg, Rheinische Bahn und Nordsternweg genutzt und mit neuer oder modernisierter Infrastruktur verkn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine IGA, die die ganze Region zusammenbringt<\/strong><br>Wie stark der regionale Gedanke auch das Veranstaltungsprogramm pr\u00e4gt, zeigt das \u201eIGA-Picknick\u201c. Am 20. Juni 2027 sollen sich 100.000 Menschen an mehr als 50 Standorten im Ruhrgebiet gleichzeitig zum Picknick treffen. Geplant ist ein offizieller Weltrekordversuch unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Regionalen Forum wurde damit zugleich deutlich, wie die verschiedenen Ebenen der IGA zunehmend zu einem gemeinsamen Angebot zusammenwachsen: die gro\u00dfen Zukunftsg\u00e4rten, mehr als 100 regionale Standorte, neue Rad- und Erlebnisrouten sowie Kultur-, Bildungs- und Veranstaltungsangebote. Aus vielen einzelnen Projekten entsteht so eine Gartenausstellung, die 2027 das gesamte Ruhrgebiet zur B\u00fchne macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Regionale Forum diente zugleich dem Austausch der zahlreichen Akteurinnen und Akteure, die die dezentrale Gartenschau gemeinsam vorbereiten. Mit dem Schirrhof und dem angrenzenden Zechenpark bot Kamp-Lintfort einen passenden Rahmen f\u00fcr den Blick auf das kommende Gartenschaujahr. Das Gel\u00e4nde war 2020 Teil der Landesgartenschau Kamp-Lintfort und zeigt beispielhaft, welche langfristigen Impulse Gartenschauen f\u00fcr die Entwicklung von Freir\u00e4umen und ehemaligen Industriearealen geben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00dcber die IGA 2027 Ruhrgebiet<\/strong><br>Unter dem Motto: \u201eWie wollen wir morgen leben?\u201c pr\u00e4sentiert die Internationale Gartenausstellung 2027 auf internationaler B\u00fchne und in drei Ebenen innovative L\u00f6sungsideen f\u00fcr Zukunftsfragen der Gr\u00fcnen Infrastruktur und der Stadtentwicklung in Metropolregionen. Die Ebene der ZUKUNFTSG\u00c4RTEN bietet daneben auch die Kulisse f\u00fcr die Pr\u00e4sentationen des Garten- und Landschaftsbaus und der Pflanzenproduktion. Kommunen zeigen auf der Ebene UNSERE G\u00c4RTEN die gr\u00fcnen Sch\u00e4tze der Region. Die Ebene MEIN GARTEN gibt den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Raum sich zu beteiligen mit privaten Initiativen und Kooperationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Internationale Gartenausstellung mit rund 6.000 Veranstaltungen findet vom 23. April bis 17. Oktober 2027 erstmals nicht in einer einzelnen Stadt, sondern in einer gesamten Metropolregion statt. Insgesamt werden rund 3,1 Millionen Besuche erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.kamp-lintfort.de\/service-rathaus\/pressemeldungen\/fuenf-weitere-iga-projekte-erreichen-dritten-stern\">Stadt Kamp-Lintfort<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kamp-Lintfort. 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