{"id":8252,"date":"2026-07-24T06:00:00","date_gmt":"2026-07-24T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=8252"},"modified":"2026-07-23T11:24:04","modified_gmt":"2026-07-23T09:24:04","slug":"der-groesste-arbeitgeber-im-kreis-kleve","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/07\/24\/der-groesste-arbeitgeber-im-kreis-kleve\/","title":{"rendered":"Der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber im Kreis Kleve"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kreis Kleve. <\/strong>Wenn es um \u201eStarke Arbeitgeber im Kreis Kleve\u201c geht, so der Name der diesj\u00e4hrigen \u201eSommertour\u201c der Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve, darf ein Name auf keinen Fall fehlen: \u00a0Katholische Karl-Leisner-Tr\u00e4gergesellschaft. Die KKLE ist mit 3.500 Besch\u00e4ftigten, die sich um die Gesundheit der Menschen in der Region k\u00fcmmern, der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber im Kreis Kleve. Aktuell geh\u00f6ren das St.-Antonius-Hospital in Kleve, das Marienhospital Kevelaer sowie das Wilhelm-Anton-Hospital in Goch zur KKLE. Das St. Clemens-Hospital in Geldern \u2013 derzeit von der Cusanus Tr\u00e4gergesellschaft Trier (ctt) betrieben \u2013 soll mittelfristig in die Tr\u00e4gerschaft der KKLE \u00fcbergehen. Als Integrierter Gesundheitsversorger bietet der Verbund ein breites Leistungsspektrum an, das weit \u00fcber die reinen Klinikeinrichtungen hinaus reicht. Dazu geh\u00f6ren unter anderem mehr als 20 Einrichtungen und Wohnanlagen f\u00fcr Senioren, hochspezialisierte medizinische Einrichtungen wie das Brustzentrum Linker Niederrhein, das DKG-zertifizierte Darmkrebszentrum am Standort Goch, Pr\u00e4ventions- und Rehabilitationszentren wie das Mutter-Kind-Kurhaus in Goch, zwei medizinische Versorgungszentren (MVZ) mit f\u00fcnf Standorten, ein station\u00e4res und ein ambulantes Hospiz, die Bildungsakademie f\u00fcr Gesundheitsberufe, eine Zentralapotheke, ein Zentrallabor und eine Servicegesellschaft. Die Versorgung der Region mit Medizinprodukten, Wirtschafts- und Verbrauchsg\u00fctern erfolgt \u00fcber ein modernes Logistikzentrum. Zur KKLE geh\u00f6rt auch eine Gro\u00dfk\u00fcche, in der t\u00e4glich 6.500 Mahlzeiten zubereitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen der Sommertour wurde das Team der Kreis-Wirtschaftsf\u00f6rderung um Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Brigitte Jansen, sowie Verena Rohde, Wirtschaftsf\u00f6rderin der Stadt Kleve, empfangen von KKLE-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sad\u0131k Ta\u015ftan. Der geb\u00fcrtige Berliner \u00fcbernahm bei KKLE im Sommer 2025 die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung und nannte den G\u00e4sten beeindruckende Zahlen: Im Klinikverbund (ohne ctt) werden j\u00e4hrlich mehr als 41.000 station\u00e4re und rund 111.000 ambulante F\u00e4lle behandelt, hinzu kommen rund 41.000 F\u00e4lle im MVZ. Der j\u00e4hrliche Umsatz lag zuletzt bei 304 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer Betriebsbesichtigung durchs St. Antonius-Hospital Kleve f\u00fchrte Dr. Ronald Jelinski, Chefarzt der Klinik f\u00fcr Notfallmedizin, die G\u00e4ste durch die Notaufnahme. Dort stehen 19 Untersuchungspl\u00e4tze und zwei Schockr\u00e4ume f\u00fcr akute Notf\u00e4lle bereit. Das Team der Notfallmedizin versorgt j\u00e4hrlich rund 36.000 Patienten. Innovativ ist die KKLE im Rahmen der Dualen Ausbildung: Auf der Azubi-Station darf der berufliche Nachwuchs in der Pflege seinen Arbeitsalltag \u2013 nat\u00fcrlich durch examiniertes Fachpersonal begleitet\u2013 selbst organisieren: Dienstpl\u00e4ne einteilen, Patientenvisite, Austausch mit \u00c4rztinnen und \u00c4rzten \u2013 all das geh\u00f6rt im vierw\u00f6chigen Pilotprojekt f\u00fcr die zehn Auszubildenden dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Sommertour-Besuch gab KKLE-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sad\u0131k Ta\u015ftan einen Ausblick auf ein Vorhaben, das f\u00fcr die KKLE in den kommenden Jahren im Fokus stehen wird: Unter dem Projektnamen \u201eKarl32\u201c soll eines der gr\u00f6\u00dften F\u00f6rdervorhaben der nordrhein-westf\u00e4lischen Krankenhausplanung umgesetzt werden. &nbsp;Rund 300 Millionen Euro, von denen die KKLE &nbsp;60 Millionen Euro aus Eigenmitteln bestreitet, werden in die Gesundheitsversorgung der Menschen im Kreis Kleve investiert \u2013 mit dem Ziel, diese neu zu ordnen und zu verbessern.&nbsp;Zentraler Bestandteil ist es, die station\u00e4re Versorgung ab 2031\/2032 an den beiden Standorten Kleve und Geldern zu konzentrieren. Dabei werden die Standorte Kleve und Geldern zu leistungsstarken Schwerpunktversorgern ausgebaut, w\u00e4hrend die Standorte Goch und Kevelaer als \u201eGesundheits-Campus\u201c jeweils das gesamte nichtstation\u00e4re Spektrum der Gesundheitsdienstleitungen anbieten sollen. Gerade auch die Notallversorgung soll vom Projekt \u201eKarl32\u201c profitieren, denn beide Zentren werden, so die Planung, nach der Umsetzung des Vorhabens die sogenannte \u201eUmfassende Notfallversorgung\u201c der h\u00f6chsten Stufe 3 bieten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kreis-Wirtschaftsf\u00f6rderin Brigitte Jansen \u00e4u\u00dferte ihre Freude dar\u00fcber, dass eine solch hohe Investitionssumme und die entsprechende medizinische Kompetenz in den Kreis Kleve flie\u00dfen. \u201eDas wird vielf\u00e4ltige Effekte haben. Neben der Qualit\u00e4tssteigerung im Gesundheitswese wird der Bausektor profitieren, und es werden neue Arbeitspl\u00e4tze entstehen. Letztlich ist eine hochwertige Gesundheitsversorgung aber auch ein gutes Argument f\u00fcr die Rekrutierung qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte.\u201c Auch Verena Rohde, Wirtschaftsf\u00f6rderin der Stadt Kleve, begr\u00fc\u00dfte die Pl\u00e4ne: \u201eEin breites medizinisches Angebot hier vor Ort ist ein entscheidender Standortvorteil.\u201c &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfg-kreis-kleve.de\">WFG Kreis Kleve<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1706\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/KKLE_PI-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/KKLE_PI-scaled.jpg 1706w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/KKLE_PI-1280x1921.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/KKLE_PI-980x1471.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/KKLE_PI-480x720.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1706px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Sommertour-Besuch bei den Katholischen Karl-Leisner-Tr\u00e4gergesellschaft (KKLE): von links: \u00a0Irina Jan\u00dfen (WFG Kreis Kleve), Sad\u0131k Ta\u015ftan (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer KKLE); Marc Cattelaens (WFG Kreis Kleve), Brigitte Jansen (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin WFG Kreis Kleve), und Verena Rohde (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin WTM Kleve). | Foto: WFG Kreis Kleve<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreis Kleve. 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