{"id":8228,"date":"2026-07-20T07:00:00","date_gmt":"2026-07-20T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=8228"},"modified":"2026-07-20T10:11:48","modified_gmt":"2026-07-20T08:11:48","slug":"daten-schaffen-mehrwert-fuer-einzelhandel-und-stadtgesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/07\/20\/daten-schaffen-mehrwert-fuer-einzelhandel-und-stadtgesellschaft\/","title":{"rendered":"Daten schaffen Mehrwert f\u00fcr Einzelhandel und Stadtgesellschaft"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dormagen. <\/strong>Wie k\u00f6nnen digitale L\u00f6sungen dazu beitragen, den lokalen Einzelhandel langfristig zu st\u00e4rken und Innenst\u00e4dte attraktiv zu halten? Dieser Frage widmen sich die Stadtmarketing- und Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft Dormagen mbH (SWD) und das RING CENTER Dormagen in einem gemeinsamen Praxisprojekt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im RING CENTER Dormagen wurden an den beiden Eing\u00e4ngen \u2013 dem Haupteingang zur K\u00f6lner Stra\u00dfe sowie dem Zugang vom Parkhaus Nettergasse \u2013 insgesamt vier Sensoren installiert. Je zwei Sensoren erfassen dort k\u00fcnftig die Besucherfrequenz in Echtzeit. So entsteht eine belastbare Datengrundlage, mit der das Kaufhaus besser nachvollziehen kann, wann und wie viele Menschen das RING CENTER besuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das RING CENTER Dormagen beteiligt sich dabei mit einer eigenen Investition an dem Projekt und \u00fcbernimmt die Kosten f\u00fcr die ben\u00f6tigte Hard- und Software, die im Rahmen der Smart-City-Initiative unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders relevant sind die Daten f\u00fcr die Bewertung von Aktionen, Veranstaltungen und verkaufsoffenen Sonntagen. Sie erm\u00f6glichen es, Besucherentwicklungen sichtbar zu machen und zuk\u00fcnftige Ma\u00dfnahmen gezielter zu planen. Aktuell werden die erhobenen Informationen in ein Dashboard \u00fcberf\u00fchrt, das Besucherfrequenzen anschaulich und verst\u00e4ndlich visualisiert.<br>\u201eWir erheben schon seit einiger Zeit in der Innenstadt Besucherfrequenzen und k\u00f6nnen mit deren Hilfe auswerten, welche Veranstaltungen unter welchen Rahmenbedingungen erfolgreich sind. Daneben helfen die Daten beim Monitoring von st\u00e4dtebaulichen Ma\u00dfnahmen, z.B. bei unseren tempor\u00e4ren Interventionen oder auch bei den l\u00e4ngerfristig angelegten ISEK-Ma\u00dfnahmen\u201c, sagt Andr\u00e9 Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City. \u201eMit diesem Projekt erhalten wir zus\u00e4tzlich einen Einblick in die Konversionsrate zwischen Innenstadtbesuchenden und Besuchenden des Ring Centers. Das hilft dem Einzelhandel dabei, Entscheidungen auf einer fundierten Datenbasis zu treffen. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, weil ein lebendiger Handel die Aufenthaltsqualit\u00e4t und Attraktivit\u00e4t unserer Stadt st\u00e4rkt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die SWD begleitet das Projekt im Rahmen ihrer Einzelhandelsf\u00f6rderung. Ziel ist es, lokale Handelsunternehmen bei der digitalen Transformation zu unterst\u00fctzen und gleichzeitig die Innenstadt sowie die Stadtteilzentren als Orte des Einkaufens, Begegnens und Verweilens weiterzuentwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eF\u00fcr die Einzelhandelsf\u00f6rderung ist dieses Projekt ein wichtiger Baustein\u201c, erkl\u00e4rt Marius Koy, Data Analyst im Projekt CityPlanner. \u201eDie Daten helfen dabei, Entwicklungen fr\u00fchzeitig zu erkennen und Ma\u00dfnahmen besser auf die tats\u00e4chlichen Bed\u00fcrfnisse von Kundinnen und Kunden auszurichten. H\u00e4ndlerinnen und H\u00e4ndler erhalten dadurch eine zus\u00e4tzliche Entscheidungsgrundlage \u2013 etwa bei der Planung von Aktionen, Personal oder \u00d6ffnungszeiten. Gleichzeitig k\u00f6nnen attraktive Angebote und Veranstaltungen noch gezielter entwickelt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch das RING CENTER Dormagen sieht in der Datenerhebung einen klaren praktischen Nutzen. \u201eWir m\u00f6chten besser verstehen, wie unser Haus frequentiert wird und welchen Einfluss besondere Aktionen oder Veranstaltungen auf die Besucherzahlen haben\u201c, sagt Daniel Palmowski, EDV-Leitung und Assistent der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des RING CENTER Dormagen. \u201eDie Sensorik liefert uns daf\u00fcr erstmals kontinuierliche und objektive Informationen. Das hilft uns, unser Angebot weiterzuentwickeln und gemeinsam mit unseren Partnern Ma\u00dfnahmen zu gestalten, die f\u00fcr Kundinnen und Kunden einen echten Mehrwert bieten.\u201c<br>Das Projekt unterst\u00fctzt zugleich die Idee von \u201eHeimat shoppen\u201c. Lokaler Einkauf st\u00e4rkt die Kommune, sichert Arbeitspl\u00e4tze und tr\u00e4gt dazu bei, dass Gesch\u00e4fte, Gastronomie und Treffpunkte vor Ort lebendig bleiben. Wer in der eigenen Stadt einkauft, unterst\u00fctzt nicht nur Unternehmen und Besch\u00e4ftigte, sondern auch Veranstaltungen, Vereine und Initiativen. Kurze Wege k\u00f6nnen zudem Umweltbelastungen reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein lebendiger Einzelhandel ist damit weit mehr als ein wirtschaftlicher Standortfaktor: Er schafft Begegnungsr\u00e4ume, st\u00e4rkt das soziale Miteinander und erh\u00f6ht die Lebensqualit\u00e4t in Dormagen. Die neuen Daten sollen dazu beitragen, diese Potenziale k\u00fcnftig noch besser zu nutzen und den lokalen Handel gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort zukunftsf\u00e4hig aufzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00dcber das Projekt<\/strong><br>Das Smart-City-Projekt im RING CENTER Dormagen verbindet digitale Datenerhebung mit konkreter Einzelhandelsf\u00f6rderung. Die Besucherfrequenz an den Eing\u00e4ngen des Kaufhauses wird \u00fcber Sensoren erfasst und anschlie\u00dfend in einem Dashboard visualisiert. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage f\u00fcr die Bewertung und Weiterentwicklung von Aktionen, Veranstaltungen und weiteren Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung des lokalen Einzelhandels. Im n\u00e4chsten Schritt sollen die Daten mit den Besucherfrequenzdaten auf der K\u00f6lner Stra\u00dfe, der Castellstra\u00dfe sowie dem Paul-Wierich-Platz korreliert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dormagen.de\">Stadt Dormagen<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1745\" height=\"2327\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/FOTO_V1.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/FOTO_V1.jpg 1745w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/FOTO_V1-1280x1707.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/FOTO_V1-980x1307.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/FOTO_V1-480x640.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1745px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von links: Daniel Palmowski (EDV-Leitung und Assistent der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des RING CENTER Dormagen), Marius Koy (Data Analyst im Projekt CityPlanner der SWD) und Andr\u00e9 Heryschek (Leiter Strukturwandel und Smart City der SWD) | Foto: Stadt Dormagen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dormagen. 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