{"id":8190,"date":"2026-07-13T06:00:00","date_gmt":"2026-07-13T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=8190"},"modified":"2026-07-13T10:37:55","modified_gmt":"2026-07-13T08:37:55","slug":"reme-gelaende-bis-zu-150-weitere-wohneinheiten-in-los-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/07\/13\/reme-gelaende-bis-zu-150-weitere-wohneinheiten-in-los-3\/","title":{"rendered":"REME-Gel\u00e4nde: Bis zu 150 weitere Wohneinheiten in \u201eLos 3\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00f6nchengladbach. <\/strong>Die Stadt m\u00f6chte einen weiteren Teilbereich des ehemaligen REME-Areals in L\u00fcrrip entwickeln. Im Abschnitt zwischen Fleenerweg, Giertm\u00fchlenweg und dem geplanten Renaturierungsbereich an der Bahntrasse sollen bis zu 150 Wohneinheiten realisiert werden. Die st\u00e4dtebaulichen Grundlagen schafft die Verwaltung derzeit mit dem Bebauungsplanverfahren Nr. 822\/O &#8220;REME Los 3&#8221;. Den Vorentwurf zum B-Plan hat die Stadt jetzt im zust\u00e4ndigen Fachausschuss vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einzelne marode Geb\u00e4ude, viele versiegelte Freifl\u00e4chen, und dazwischen jede Menge Wildwuchs \u2013 so sieht es derzeit in dem Plangebiet aus. Es ist eins von insgesamt drei Entwicklungsabschnitten (&#8220;Losen&#8221;) bei der Transformation der als REME-Gel\u00e4nde bekannten, riesigen Industriebrache. Im nun vorgestellten Vorentwurf zum Bebauungsplan Nr. 822\/O wird der gesamte Planbereich als allgemeines Wohngebiet festgesetzt. Nutzungen wie Tankstellen, nicht st\u00f6rende Gewerbebetriebe oder Verwaltungsanlagen, die in solchen Gebieten ausnahmsweise erlaubt sein k\u00f6nnen, schlie\u00dft der Plan explizit aus. Stattdessen ist eine reine Mischung aus Einzelh\u00e4usern, Doppelhaush\u00e4lften und Mehrfamilienh\u00e4usern vorgesehen. Insgesamt sollen in dem Gebiet rund 40 bis 50 Wohneinheiten in Einfamilienh\u00e4usern und rund 80 bis 100 Wohneinheiten in Mehrfamilienh\u00e4usern entstehen. Dabei strebt die Stadt auch eine Durchmischung von Wohneigentum und Mietobjekten sowie einen breiten Geb\u00e4ude- und Wohnungsmix an, um m\u00f6glichst unterschiedlichen Bev\u00f6lkerungsgruppen ein attraktives Wohnangebot zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neues Wohnbaugebiet mit Reminiszenz an die Industriegeschichte Das Los 3 des REME-Areals grenzt im Osten an die bestehende Bebauung entlang dem Giertm\u00fchlenweg. Im Norden begrenzt der Fleenerweg das Gebiet, teils mit Bestandsbebauung, teils mit einem geplanten Kindergarten und einer Grundschule, die teilweise im Zuge der laufenden Entwicklung und Vermarktung von Los 1 gebaut werden sollen. Westlich wird ein gro\u00dfer Quartiersplatz mit Spielplatz entstehen, der alle drei Lose verbindet und einen Zugang zum Renaturierungsbereich schafft.&nbsp;Dieser liegt im S\u00fcden des Plangebiets, wo die NEW zwischen zuk\u00fcnftigen Wohnungen und Bahngleisen den Lauf des Gladbachs und des B\u00e4chleins \u00d6lgraben an die Oberfl\u00e4che holt und in einen naturnah gestalteten Gr\u00fcnzug einbettet. Das n\u00fctzt der Artenvielfalt und dem Mikroklima, schafft ein Naherholungsangebot f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Bewohner und stiftet Identit\u00e4t f\u00fcr das neue Quartier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Plangebiet wird in Nord-S\u00fcd-Richtung von vier Erschlie\u00dfungsstra\u00dfen durchzogen. Im Kernbereich gruppieren sich an den Seiten der Stichstra\u00dfen freistehende Einzel- oder Doppelh\u00e4user mit maximal zwei Vollgeschossen. Lediglich in den Randbereichen, zum Giertm\u00fchlenweg im Osten sowie zum gro\u00dfen Quartiersplatz im Westen, sind drei Geschosse m\u00f6glich und moderne Stadth\u00e4user vorgesehen. Ebenfalls zwei- bis dreigeschossig ist die geplante Bebauung ganz im S\u00fcden und ganz im Norden des Gebiets, wo im B\u2011Plan Mehrfamilienh\u00e4user samt Tiefgaragen festgesetzt werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei entstehen im S\u00fcden \u2013 von der \u00fcbrigen Bebauung durch einen Gr\u00fcnstreifen abgesetzt \u2013 sogenannte &#8220;Punkth\u00e4user&#8221;, die eine Baukante zum Renaturierungsbereich bilden. Damit sind freistehende, kompakte Mehrfamilienh\u00e4user mit maximal f\u00fcnf Wohnungen gemeint. Im Norden des Plangebietes erstreckt sich die Bebauung in Ost-West-Richtung entlang dem Fleenerweg. Als Reminiszenz an die industrielle Vorgeschichte des Gebiets soll das Kontorhaus in Teilen erhalten und in die zuk\u00fcnftige Bebauung integriert werden. \u00dcber das ehemalige REME-Gel\u00e4nde und seine Entwicklung Die Entwicklung der langj\u00e4hrigen Industriebrache in L\u00fcrrip ist ein zentrales, innenstadtnahes Wohnungsbauprojekt in M\u00f6nchengladbach. Bis 1992 diente das Areal als Betriebsgel\u00e4nde der ehemaligen Cellulose-F\u00fcllstoff-Fabrik Rettenmaier sowie als Ausbesserungswerkstatt der Britischen Rheinarmee (REME). Neben dem Geltungsbereich des B-Plans Nr. 822\/O (Los 3) umfasst das Gel\u00e4nde ein westliches, in Richtung L\u00fcrriper Stra\u00dfe gelegenes Los 2 (B-Plan Nr. 800\/O). Dar\u00fcber hinaus erstreckt sich im Norden, zwischen Fleenerweg, Lohstra\u00dfe und Compesm\u00fchlenweg, Los 1 (B-Plan Nr. 792\/O). F\u00fcr dieses Los stellt die st\u00e4dtische Entwicklungsgesellschaft derzeit die Erschlie\u00dfung her und vermarktet die Grundst\u00fccke. Auch die Renaturierung des Gladbachs und des \u00d6lgrabens ist ein fester Bestandteil des st\u00e4dtebaulichen Gro\u00dfvorhabens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1240\" height=\"635\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/323311P.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/323311P.jpg 1240w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/323311P-980x502.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/323311P-480x246.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1240px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Visualisierung zeigt in groben Z\u00fcgen, wie die Bebauung im Los 3 sp\u00e4ter aussehen soll. Ganz unten ist der Renaturierungsbereich mit dem offengelegten Gladbach zu erkennen. | Copyright: Stadt M\u00f6nchengladbach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Die Stadt m\u00f6chte einen weiteren Teilbereich des ehemaligen REME-Areals in L\u00fcrrip entwickeln. Im Abschnitt zwischen Fleenerweg, Giertm\u00fchlenweg und dem geplanten Renaturierungsbereich an der Bahntrasse sollen bis zu 150 Wohneinheiten realisiert werden. Die st\u00e4dtebaulichen Grundlagen schafft die Verwaltung derzeit mit dem Bebauungsplanverfahren Nr. 822\/O &#8220;REME Los 3&#8221;. 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