{"id":7972,"date":"2026-06-18T06:00:00","date_gmt":"2026-06-18T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7972"},"modified":"2026-06-16T15:25:47","modified_gmt":"2026-06-16T13:25:47","slug":"genau-zum-richtigen-zeitpunkt-rheinlandhallen-feiern-richtfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/06\/18\/genau-zum-richtigen-zeitpunkt-rheinlandhallen-feiern-richtfest\/","title":{"rendered":"Genau zum richtigen Zeitpunkt: Rheinlandhallen feiern Richtfest"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krefeld. Der Zeitpunkt f\u00fcr die Entstehung der neuen Rheinlandhallen k\u00f6nnte kaum besser sein. Die Krefeld Pinguine als Vertreter des professionellen Eishockeys in Krefeld sind soeben wieder in die erste Liga aufgestiegen, die Euphorie bei Fans und Unterst\u00fctzern ist riesig. Und w\u00e4hrend in der Yayla-Arena ab September gegen die Eisb\u00e4ren aus Berlin und die Haie aus K\u00f6ln gespielt wird, findet auf der anderen Stra\u00dfenseite der Kufen-Nachwuchs schon bald eine neue Heimat, die h\u00f6chsten Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt. \u201eDies hier wird das beste und modernste Eissportzentrum in Deutschland\u201c, sagte Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer beim Richtfest vor mehr als 100 G\u00e4sten. \u201eUnd gleichzeitig ist es ein ganz gro\u00dfes St\u00fcck Krefeld. Der Eissport ist tief in der DNA unserer Stadt verankert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr 90,7 Millionen Euro errichtet die City Projekt Krefeld Westpark GmbH im Auftrag der Stadt Krefeld den gro\u00dfz\u00fcgigen Bau mit zwei 60 Meter langen und gut 25 Meter breiten Eisfl\u00e4chen, eine davon mit einer Trib\u00fcne f\u00fcr 1.000 Zuschauer. Hinzu kommen Umkleiden, Sanit\u00e4rbereiche, ein Kraftraum, Seminar- und Verwaltungsr\u00e4ume sowie ein Ballettraum f\u00fcr die Eiskunstl\u00e4ufer. Eine Dreifach\u0002-Sporthalle schafft dringend ben\u00f6tigte Kapazit\u00e4ten f\u00fcr den Schul- und Vereinssport. Diese Kombination macht die neuen Rheinlandhallen aus Sicht des Oberb\u00fcrgermeisters zu einer wirtschaftlich vern\u00fcnftigen, sportlich sinnvollen und st\u00e4dtebaulich attraktiven L\u00f6sung. Mehr noch: Es sei \u201estadtgef\u00fchlspolitisch\u201c die richtige Entscheidung, hier zu investieren: \u201eAus diesem Projekt k\u00f6nnen wir lernen, nicht immer das K\u00f6rnchen des \u201aAber\u2018 zu suchen, sondern gemeinsam etwas zu bewegen f\u00fcr die Menschen, die sich in dieser Stadt anstrengen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst w\u00e4hrend des Richtfestes waren die Hammerschl\u00e4ge und Baumaschinen im Hintergrund zu h\u00f6ren. Effektiv und konzentriert wurde an der Westparkstra\u00dfe von Beginn an gearbeitet: Im Mai 2024 war der Spatenstich f\u00fcr die Erdarbeiten, rund ein Jahr sp\u00e4ter folgte die Grundsteinlegung. Zwischen Baustelleneinrichtung und Richtfest lagen nur exakt 15 Monate. Bis zu 70 Handwerker und Arbeiten sind gleichzeitig auf der Baustelle besch\u00e4ftigt. 900 Tonnen Stahl wurden hier schon verbaut, dazu 7.000 Kubikmeter Beton und 500 Kubikmeter Holz. Der Eisspeicher unter der Trib\u00fcne fasst 1,6 Millionen Liter Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Zusammenarbeit mit Profis macht Spa\u00df\u201c, bekannte Thomas Rodemeier, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der City Projekt Krefeld Westpark GmbH. \u201eDies ist ein Musterbeispiel f\u00fcr eine optimale Zusammenarbeit zwischen privater Wirtschaft und Verwaltung. Diese Zusammenarbeit ist von Vertrauen und Pragmatismus, Fachwissen und Engagement gepr\u00e4gt. Hier entsteht etwas, das Krefeld \u00fcber<br>Jahrzehnte pr\u00e4gen wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stadtdirektor und Sportdezernent Markus Sch\u00f6n sprach von einer \u201egl\u00fccklichen F\u00fcgung\u201c, die den Neubau an der Westparkstra\u00dfe m\u00f6glich gemacht habe. Als die Werner-Rittberger-Halle und die Rheinlandhalle das Ende ihres Lebenszyklus\u2018 erreicht hatten, sei die Idee, auf dem ehemaligen Kerrygold-Gel\u00e4nde neu zu bauen, geradezu folgerichtig gewesen. In guter Zusammenarbeit h\u00e4tten Sportverwaltung und Stadtsportbund die Rahmenbedingungen festgezurrt. \u201eLasst uns weiter nach solchen gl\u00fccklichen F\u00fcgungen suchen\u201c, appellierte Markus Sch\u00f6n in seiner Rede. \u201eHier ist ein Vorzeigeprojekt f\u00fcr ganz Deutschland entstanden.\u201c Tats\u00e4chlich ist das Interesse anderer Kommunen an der Krefelder L\u00f6sung schon jetzt gro\u00df \u2013 zumal mit dem Neubau rund 85 Prozent des bisherigen Energiebedarfs eingespart werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinzu kommt, dass die neuen Eishallen mit angegliederter Sporthalle \u201ekein singul\u00e4res Projekt\u201c sind, wie Markus Sch\u00f6n betonte. Der Bau steht am Anfang einer Quartiersentwicklung, die sich auf dem Areal der bisherigen Eishallen fortsetzen wird. Dort entstehen nach Abschluss der Arbeiten an den Rheinlandhallen moderne Wohnungen, eine Kindertageseinrichtung und ein Seniorenzentrum. Das Parkhaus, das an die Eishallen angebaut ist, soll auch den Anwohnern zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Richtspruch, den Polier Bastian Kestner von der obersten Ebene des Ger\u00fcsts aus verk\u00fcndete, beginnt nun die letzte Phase der Arbeiten. Im Sommer 2027 ist die Er\u00f6ffnung der neuen Rheinlandhallen geplant, die k\u00fcnftig ganzj\u00e4hrig betrieben werden sollen. \u201eHier wird nun bald gejubelt und gerannt\u201c, hei\u00dft es im Richtspruch. \u201eDie neuen Rheinlandhallen, bereits weithin bekannt, sollen Sportlern, Sch\u00fclern und Vereinen viel Freude, Kraft und Gl\u00fcck vereinen. M\u00f6gen sie ein Ort der Fairness sein, es ziehe stets der Teamgeist ein!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2261\" height=\"1527\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Richtfest-zum-Bau-des-neuen-Eishallen-Quartiers060.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Richtfest-zum-Bau-des-neuen-Eishallen-Quartiers060.jpg 2261w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Richtfest-zum-Bau-des-neuen-Eishallen-Quartiers060-1280x864.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Richtfest-zum-Bau-des-neuen-Eishallen-Quartiers060-980x662.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Richtfest-zum-Bau-des-neuen-Eishallen-Quartiers060-480x324.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2261px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ZGM-Leiterin Astrid Sch\u00fc\u00dfler, Stadtdirektor Markus Sch\u00f6n, Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Rodemeier, Bau- und Planungsdezernent Marcus Beyer und Polier Bastian Kestner beim Richtfest der neuen Rheinlandhallen (v.l.). | Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation\/ D. Jochmann<br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. Der Zeitpunkt f\u00fcr die Entstehung der neuen Rheinlandhallen k\u00f6nnte kaum besser sein. Die Krefeld Pinguine als Vertreter des professionellen Eishockeys in Krefeld sind soeben wieder in die erste Liga aufgestiegen, die Euphorie bei Fans und Unterst\u00fctzern ist riesig. 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