{"id":7899,"date":"2026-05-26T15:00:00","date_gmt":"2026-05-26T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7899"},"modified":"2026-05-27T08:54:04","modified_gmt":"2026-05-27T06:54:04","slug":"ministerin-silke-gorissen-uebergibt-zuwendungsbescheid-fuer-ki-projekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/05\/26\/ministerin-silke-gorissen-uebergibt-zuwendungsbescheid-fuer-ki-projekt\/","title":{"rendered":"Ministerin Silke Gori\u00dfen \u00fcbergibt Zuwendungsbescheid f\u00fcr KI-Projekt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kleve\/ Kamp-Lintfort.<\/strong> Ma\u00dfgeschneiderte Unterst\u00fctzung in Sachen K\u00fcnstliche Intelligenz: Ministerin Silke Gori\u00dfen hat der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) einen Zuwendungsbescheid f\u00fcr das Projekt \u201eScalable Language Model Infrastructure (SALAMI) \u2013 Regionales Innovationssystem f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz im Mittelstand\u201c \u00fcbergeben. Das Projekt zielt darauf ab, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) am Niederrhein den sicheren und praxisnahen Einsatz von Sprachmodellen und Bilderkennung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prof. Dr. Oliver Locker-Gr\u00fctjen, Pr\u00e4sident der HSRW, begr\u00fc\u00dfte Ministerin Silke Gori\u00dfen, Landtagsabgeordneten Ren\u00e9 Schneider sowie die Projektpartner*innen im Green FabLab auf dem Campus Kamp-Lintfort. \u201eIch freue mich sehr, heute mit Ihnen diese besondere Leistung der Hochschule zu feiern\u201c, so Locker-Gr\u00fctjen. \u201e\u201aForschungsinfrastrukturen.NRW\u2018 ist f\u00fcr uns als Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaften ein wichtiges F\u00f6rderprogramm aufgrund der Praxisn\u00e4he und Zusammenarbeit mit regionalen KMU. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die aus beiden Forschungsschwerpunkten campus\u00fcbergreifend an dem Projektantrag gearbeitet haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eK\u00fcnstliche Intelligenz geh\u00f6rt l\u00e4ngst zum Alltag im Garten- oder Ackerbau sowie in der Forstwirtschaft \u2013 Drohnen und Maschinen fliegen und fahren schon heute KI-gest\u00fctzt \u00fcber unsere Felder, durch unsere W\u00e4lder und St\u00e4lle\u201c, so Ministerin Gori\u00dfen bei der Bescheid\u00fcbergabe. \u201eDie Herausforderungen in der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft werden immer komplexer. Umso wichtiger ist es, dass wir Forschung, Innovation und Praxis eng miteinander verbinden.\u201c<br><br>Ziel des Projekts SALAMI ist der Aufbau einer skalierbaren KI-Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur am Niederrhein, die als Grundlage f\u00fcr branchenspezifische und lokal betreibbare Anwendungen in Agrarwirtschaft, Verwaltung, Gesundheit und Industrie dient, welche im Projekt in einzelnen Umsetzungsprojekten behandelt werden. Im Mittelpunkt stehen konkrete L\u00f6sungen f\u00fcr den Mittelstand \u2013 von KI-gest\u00fctzter Robotik und Pr\u00e4zisionslandwirtschaft bis hin zur kameragest\u00fctzten Schadensanalyse. So k\u00f6nnen beispielsweise Feldroboter und Drohnen eingesetzt werden, um Pflanzenkrankheiten, Wildsch\u00e4den oder Trockenstress auf landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen fr\u00fchzeitig zu erkennen und Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projekt setzt auf sogenannte Small Language Models (SLM) \u2013 also kompakte, ressourcenschonende Versionen von gro\u00dfen KI-Sprachmodellen wie beispielsweise GPT oder Gemini. Ziel ist es auch, Unternehmen aktiv dabei zu helfen, eigene Kompetenzen im Umgang mit KI aufzubauen. Das st\u00e4rkt auch die europ\u00e4ische technologische Souver\u00e4nit\u00e4t. Konsortialf\u00fchrer des Projekts, Prof. Dr.-Ing. Rolf Becker betont: \u201eIch glaube an die wirtschaftliche Kraft der kleinen Sprachmodelle. Dieses Projekt wird einen Impact leisten in der wirtschaftlichen Entwicklung des Niederrheins.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das von der Europ\u00e4ischen Union gef\u00f6rderte Verbundvorhaben unter Leitung der Hochschule Rhein-Waal hat ein Gesamtvolumen von 3,28 Millionen Euro und eine Laufzeit von drei Jahren. Davon werden rund 2,84 Millionen Euro \u00fcber das F\u00f6rderprogramm bereitgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Projektpartner sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hochschule Rhein-Waal (Kleve \/ Kamp-Lintfort) f\u00fcr die wissenschaftliche Begleitforschung und Koordination des Projektes<\/li>\n\n\n\n<li>ORB gGmbH (Krefeld) f\u00fcr die landwirtschaftlichen Komponenten<\/li>\n\n\n\n<li>CODUCT Solutions GmbH (Kamp-Lintfort) f\u00fcr die Komponenten aus der \u00f6ffentlichen Verwaltung und dem Gesundheitswesen<\/li>\n\n\n\n<li>Marvelous Software Solutions (Kalkar) f\u00fcr den Bereich der beruflichen Integration von Arbeitsmigrantinnen und -migranten in Ausbildungsberufen mittels KI-Anwendungen in Lernsoftware<\/li>\n\n\n\n<li>GeSA mbH (Alpen) f\u00fcr die kameragest\u00fctzte Schadensanalyse an Fahrzeugen, Krananlagen, historischen Geb\u00e4uden und PV-Modulen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hintergrundinformationen Forschungsschwerpunkte\u00a0<br><\/strong>An der Hochschule Rhein-Waal wurden zwei Forschungsschwerpunkte (FSP) etabliert. Der FSP \u201eNachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme\u201c befasst sich u.a. mit Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, Verwertung von Abfallstoffen, innovative Produktionssysteme wie \u201eessbare W\u00e4lder\u201c und Lebensmittel aus dem 3D-Drucker. Der FSP \u201eAssistenz und Teilhabe\u201c erforscht, designt und entwickelt technische kognitive Assistenzsysteme, welche den Menschen und dessen Bed\u00fcrfnisse und Werte in den Mittelpunkt stellen. Beide Forschungsschwerpunkte haben gemein, dass verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen fakult\u00e4ts\u00fcbergreifend und interdisziplin\u00e4r zusammenarbeiten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.hochschule-rhein-waal.de\">Hochschule Rhein-Waal<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1860\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260526_HSRW_Ministerin-Silke-Gorissen-uebergibt-Zuwendungsbescheid_Bild2-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260526_HSRW_Ministerin-Silke-Gorissen-uebergibt-Zuwendungsbescheid_Bild2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260526_HSRW_Ministerin-Silke-Gorissen-uebergibt-Zuwendungsbescheid_Bild2-1280x930.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260526_HSRW_Ministerin-Silke-Gorissen-uebergibt-Zuwendungsbescheid_Bild2-980x712.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260526_HSRW_Ministerin-Silke-Gorissen-uebergibt-Zuwendungsbescheid_Bild2-480x349.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von links: Prof. Dr. Oliver Locker-Gr\u00fctjen, Pr\u00e4sident der HSRW, Ministerin Silke Gori\u00dfen, Prof. Dr.-Ing. Rolf Becker, HSRW und Konsortialf\u00fchrer des Projekts | Foto: Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleve\/ Kamp-Lintfort. Ma\u00dfgeschneiderte Unterst\u00fctzung in Sachen K\u00fcnstliche Intelligenz: Ministerin Silke Gori\u00dfen hat der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) einen Zuwendungsbescheid f\u00fcr das Projekt \u201eScalable Language Model Infrastructure (SALAMI) \u2013 Regionales Innovationssystem f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz im Mittelstand\u201c \u00fcbergeben. 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