{"id":7868,"date":"2026-05-16T06:00:00","date_gmt":"2026-05-16T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7868"},"modified":"2026-05-13T08:29:29","modified_gmt":"2026-05-13T06:29:29","slug":"ministerin-silke-gorissen-besucht-die-hochschule-rhein-waal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/05\/16\/ministerin-silke-gorissen-besucht-die-hochschule-rhein-waal\/","title":{"rendered":"Ministerin Silke Gori\u00dfen besucht die Hochschule Rhein-Waal"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kleve\/ Kamp-Lintfort. <\/strong>Im Rahmen ihrer Tour \u201eStarke Zukunft in NRW: KI in Landwirtschaft und Wald\u201c besuchte die Ministerin f\u00fcr Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Hochschule Rhein-Waal (HSRW). Experten der Hochschule stellten im Green FabLab der Hochschule verschiedene praxisnahe Projekte vor, die den Nutzen von digitalen Technologien f\u00fcr Landwirtschaft und Gartenbau zum Gegenstand haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Hochschulpr\u00e4sident Prof. Dr. Oliver Locker-Gr\u00fctjen freute sich, Ministerin Silke Gori\u00dfen auf dem Campus begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen. \u201eDer Transfer von anwendungsnaher Forschung in die unternehmerische Praxis ist unserer Hochschule ein wichtiges Anliegen\u201c, so Locker-Gr\u00fctjen. \u201eEs erf\u00fcllt mich mit Stolz, das Thema Landwirtschaft und innovative Technologien in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern voranzutreiben.\u201c Anwesend waren zudem der Weseler Landrat Ingo Brohl, Dr. Anke Schirocki, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Agrobusiness Niederrhein, sowie weitere Projektpartner*innen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen steht vor gro\u00dfen Aufgaben: Klimawandel, steigende Anforderungen im Umwelt- und Naturschutz, wirtschaftlicher Druck. Gleichzeitig geht es darum, qualitativ hochwertige und bezahlbare Lebensmittel zu erzeugen\u201c, so Ministerin Silke Gori\u00dfen. \u201eDas alles muss zusammengebracht werden. Antworten darauf entstehen nicht am Schreibtisch, sondern drau\u00dfen bei den Betrieben \u2013 und im Austausch mit Praxis, Forschung und Unternehmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wie vielseitig KI-Technologien bereits heute einsetzbar sind, erforscht die HSRW an folgenden konkreten Forschungsprojekten, die Prof. Dr.-Ing. Rolf Becker und sein Team vor Ort interaktiv und anschaulich pr\u00e4sentierten. Im Projekt \u201eAgriTech Innovation \u2013 TreeDigital\u201c, gef\u00f6rdert durch Interreg VIA Deutschland-Nederland, wird KI genutzt, um landwirtschaftliche Prozesse speziell im Gartenbau \u2013 haupts\u00e4chlich in Baumschulen \u2013 datenbasiert zu verbessern. Durch die gemeinsame Analyse von Umwelt-, Sensor- und g\u00e4rtnerischen Dokumentationsdaten k\u00f6nnen beispielsweise Ertr\u00e4ge optimiert und Ressourcen gezielter eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eSmart Green Wall\u201c, ebenfalls gef\u00f6rdert durch Interreg VIA Deutschland-Nederland, verbindet moderne Begr\u00fcnungskonzepte mit intelligenter Steuerung. Hier sorgt KI daf\u00fcr, dass Bew\u00e4sserung, N\u00e4hrstoffzufuhr und Pflege automatisch an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden \u2013 f\u00fcr ges\u00fcndere Pflanzen bei reduziertem Ressourcenverbrauch.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Beispiel ist der \u201eDigitalisierte Gie\u00dfwagen\u201c, gef\u00f6rdert durch die Europ\u00e4ische Innovationspartnerschaft f\u00fcr Produktivit\u00e4t und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen (EIP-Agri), der im Zierpflanzenanbau zum Wassersparen beitragen soll. Mithilfe intelligenter Systeme wird der Standort des Pflanztopfes pr\u00e4zise ermittelt und die Bew\u00e4sserung punktgenau gesteuert. Das spart Wasser und entlastet gleichzeitig das Personal.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch im Projekt \u201eIrristaud 2.0\u201c, gef\u00f6rdert durch Interreg VIA Deutschland-Nederland, wird an innovativen L\u00f6sungen f\u00fcr eine effiziente und nachhaltige Bewirtschaftung gearbeitet. Ziel ist es, durch den Einsatz von KI den Wasserverbrauch weiter zu optimieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Projekte zeigen eindrucksvoll, wie KI nicht nur theoretisches Potenzial besitzt, sondern bereits heute konkrete Mehrwerte schafft \u2013 insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. So k\u00f6nnen beispielsweise Wasser, D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel pr\u00e4ziser und somit boden- und ressourcenschonender angewendet werden. Fr\u00fchwarnsysteme f\u00fcr Ertragseinbu\u00dfen oder Waldsch\u00e4den vermeiden wirtschaftliche Sch\u00e4den.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Green FabLab<\/strong><br>Digitale Zukunftstechnologien in die Lehre und in den Schulen des Niederrheins zu integrieren und gleichzeitig f\u00fcr Kleine und Mittelst\u00e4ndische Unternehmen (KMU) einen Beitrag zur Nachwuchssicherung zu leisten \u2013 das ist das Ziel des Green FabLab. Im Green FabLab (kurz f\u00fcr <em>Digital<\/em> <em>Fabrication Laboratory) der HSRW steht die d<\/em>igitale Fertigung f\u00fcr Energie- und Umwelttechnik im Mittelpunkt. In der High-Tech-Werkstatt k\u00f6nnen mit computergesteuerten Maschinen verschiedenste Gegenst\u00e4nde, Sensoren oder Maschinen selbst hergestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.hochschule-rhein-waal.de\">Hochschule Rhein-Waal<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2120\" height=\"1415\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260512_HSRW_Pressemitteilung_Ministerin-Gorissen-besucht-HSRW-Bild-2.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260512_HSRW_Pressemitteilung_Ministerin-Gorissen-besucht-HSRW-Bild-2.jpg 2120w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260512_HSRW_Pressemitteilung_Ministerin-Gorissen-besucht-HSRW-Bild-2-1280x854.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260512_HSRW_Pressemitteilung_Ministerin-Gorissen-besucht-HSRW-Bild-2-980x654.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260512_HSRW_Pressemitteilung_Ministerin-Gorissen-besucht-HSRW-Bild-2-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2120px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Von links: Rene Roeterink, Hochschule Rhein-Waal; Dr. Anke Schirocki, Agrobusiness Niederrhein; Markus Baumg\u00e4rtner, Nachhaltige Zierpflanzen e.V.; Ingo Brohl, Landrat Kreis Wesel; Prof. Dr. Oliver Locker-Gr\u00fctjen, Hochschule Rhein-Waal; Silke Gori\u00dfen, Ministerin f\u00fcr Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen; Jan Sonntag, Hochschule Rhein-Waal; Waltraud Kofer, Hochschule Rhein-Waal; Kerstin Bauer, RheWaTech; Prof. Dr. Klaus Hegemann, Hochschule Rhein-Waal; Prof. Dr.-Ing. Rolf Becker, Hochschule Rhein-Waal und Azam Zubairi, Hochschule Rhein-Waal | Foto: Anja Peters\/ HSRW<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleve\/ Kamp-Lintfort. Im Rahmen ihrer Tour \u201eStarke Zukunft in NRW: KI in Landwirtschaft und Wald\u201c besuchte die Ministerin f\u00fcr Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Hochschule Rhein-Waal (HSRW). Experten der Hochschule stellten im Green FabLab der Hochschule verschiedene praxisnahe Projekte vor, die den Nutzen von digitalen Technologien f\u00fcr Landwirtschaft und Gartenbau zum Gegenstand haben. 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