{"id":7746,"date":"2026-05-06T06:00:00","date_gmt":"2026-05-06T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7746"},"modified":"2026-05-06T08:43:16","modified_gmt":"2026-05-06T06:43:16","slug":"koennte-gut-werden-kampagne-zur-staerkung-der-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/05\/06\/koennte-gut-werden-kampagne-zur-staerkung-der-innenstadt\/","title":{"rendered":"\u201eK\u00f6nnte gut werden\u201c: Kampagne zur St\u00e4rkung der Innenstadt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld. <\/strong>Mit einer gezielten Imagekampagne in der Region will die Stadt Krefeld die St\u00e4rken der Innenstadt wieder ins Bewusstsein r\u00fccken. Mit dem Slogan \u201e\u2026 k\u00f6nnte gut werden\u201c werben Plakate, eine Website und Social-Media-Postings f\u00fcr Handel, Gastronomie und besondere Events. Der Stadtrat hatte die Kampagne zur Revitalisierung der Innenstadt im Zuge des St\u00e4rkungspakets 2.0 beschlossen. In einem Bewerbungsverfahren hat sich die Agentur Schwind aus Bonn mit ihrem Konzept durchgesetzt. \u00dcber f\u00fcnf Jahre bauen die Initiatoren auf langfristige Effekte, eine Art \u201eUmparken im Kopf\u201c, wie es einst der Automarke Opel gelungen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs geht uns um das Stadtgef\u00fchl, das wir nach au\u00dfen hin vermitteln m\u00f6chten\u201c, sagt Claire Neidhardt. Die Leiterin des Stadtmarketings hat das aufw\u00e4ndige Verfahren zur Suche des richtigen Slogans und der passenden Inhalte \u00fcber Monate begleitet. \u201eDie Kampagne von Schwind hat uns \u00fcberzeugt, weil sie eine besondere Tonalit\u00e4t trifft, in der auch Selbstironie erlaubt ist. Damit m\u00f6chten wir das Image der Krefelder Innenstadt langsam aufbrechen und ein Gef\u00fchl von Authentizit\u00e4t<br>vermitteln.\u201c Um das \u201eErlebbare\u201c soll es gehen, nicht um bislang unrealisierte Pl\u00e4ne und abstrakte Zukunftsmusik.<\/p>\n\n\n\n<p>Um diesen Prozess f\u00fcr Krefeld anzusto\u00dfen, ist Felix Warstat von der Agentur Schwind wohl genau der Richtige. Der 49-J\u00e4hrige ist in Krefeld geboren und am Kliedbruch aufgewachsen. Er hat, wie er selbst sagt, die \u201egoldenen Zeiten\u201c erlebt: \u201eIn den 1980ern und -90ern kam ganz NRW in die K\u00f6nigsburg. Wir hatten eine \u00fcberdachte Premium-Einkaufsstra\u00dfe, um die uns sogar D\u00fcsseldorf beneidet hat.\u201c Doch irgendwann h\u00e4tten sich die Rahmenbedingungen und die Herausforderungen ver\u00e4ndert: \u201eViele Innenst\u00e4dte k\u00e4mpfen \u2013 aber f\u00fcr Krefeld war die Fallh\u00f6he leider besonders gro\u00df\u201c, analysiert der Werbefachmann.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichtsdestotrotz glaubt Warstat, dass sich in den vergangenen Jahren in der Seidenstadt viel zum Positiven ver\u00e4ndert hat: \u201eHier passieren gute Sachen: Die Menschen gehen in die Stadt und haben Spa\u00df. Wir wissen, dass l\u00e4ngst noch nicht alles perfekt ist, aber der \u201aFraktion Griesgram\u2018 m\u00f6chten wir gerne den Wind aus den Segeln nehmen. Unser Glas f\u00fcr Krefeld wird immer halb voll sein.\u201c Dieser Prozess des Umdenkens brauche Zeit und Geduld, sagt Warstat: \u201eNur ein paar Plakate aufh\u00e4ngen, und schon kommen Busladungen von Besuchern aus den Niederlanden \u2013 das wird sicher nicht passieren. Imagever\u00e4nderung braucht Zeit.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch etwas ist wichtig, damit die Kampagne am Ende funktionieren kann: M\u00f6glichst viele m\u00fcssen mitmachen. So versteht sich die Homepage weniger als zentraler Anlaufpunkt f\u00fcr Informationen denn als \u201eSammelstelle f\u00fcr Inhalte\u201c, wo besondere Angebote oder Veranstaltungen Widerhall finden. Begleitend geht im Sommer ein Tiktok-Kanal an den Start. Mit dem Hashtag \u201e#koenntegutwerden\u201c haben H\u00e4ndler, Gastronomen, Vereine, Initiativen, Firmen und ganz normale Besucher die Chance, ihre Erfahrungen und Erlebnisse weiterzugeben. \u201eSt\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck soll die Kampagne organisch wachsen\u201c, betont Claire Neidhardt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zielgruppe der Botschaften sitzt nicht unbedingt in Krefeld, sondern eher in der Umgebung \u2013 also dort, wo die Innenstadt als Ausflugsziel laut Umfragen aus dem Blickfeld geraten scheint. \u201eWir gehen von etwa einer Million Menschen aus, die rund um das Oberzentrum Krefeld leben und die wir erreichen m\u00fcssen\u201c, sagt Markus Ottersbach, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Handelsverbands Krefeld-Kempen-Viersen. \u201eDazu brauchen wir Unternehmen, H\u00e4ndler und Organisationen, die diese<br>Kampagne verl\u00e4ngern, ihren Geist und ihre Idee transportieren und die Inhalte in ihre Kommunikation einbinden. Dabei geht es uns um Emotionalit\u00e4t und echte Erlebnisse.\u201c Der Slogan \u201e\u2026 k\u00f6nnte gut werden\u201c sei zum jetzigen Zeitpunkt genau<br>richtig, weil er auch die Verantwortung des Einzelnen f\u00fcr den Erlebniswert der Innenstadt mit einbeziehe. Wenn nach Abschluss der f\u00fcnf Jahre der Konjunktiv \u201ek\u00f6nnte\u201c verschwunden sei, habe man das Ziel erreicht, so Ottersbach.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Krefeld das Zeug dazu hat, sich wieder sichtbarer als Oberzentrum zu positionieren, daran lassen die Beteiligten keinen Zweifel. Auf der Homepage, die in den kommenden Tagen unter www.krefelder-innenstadt.de online geht, finden sich zahlreiche Beispiele f\u00fcr popul\u00e4re Events oder gastronomische Highlights, auch das Wohnen und Arbeiten in der Innenstadt soll Thema sein. Das Leitbild \u201eMehr Stadt zum Leben\u201c spiegelt sich auf den Seiten wider. Wenn es gelingt, dieses Gef\u00fchl<br>dauerhaft zu vermitteln, k\u00f6nnte die Zukunft f\u00fcr Krefeld tats\u00e4chlich gut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Imagekampagne-fuer-die-Krefelder-Innenstadt.jpg.webp\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Imagekampagne-fuer-die-Krefelder-Innenstadt.jpg.webp 1200w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Imagekampagne-fuer-die-Krefelder-Innenstadt.jpg-980x653.webp 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Imagekampagne-fuer-die-Krefelder-Innenstadt.jpg-480x320.webp 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Markus Ottersbach vom Handelsverband, Claire Neidhardt vom Stadtmarketing und Felix Warstat von der Agentur Schwind pr\u00e4sentieren auf den D\u00e4chern der Samtweberei die Imagekampagne f\u00fcr die Krefelder Innenstadt. | Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. 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