{"id":7684,"date":"2026-04-20T10:00:00","date_gmt":"2026-04-20T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7684"},"modified":"2026-04-21T10:09:12","modified_gmt":"2026-04-21T08:09:12","slug":"krefeld-sagt-ja-zu-olympia-region-rhein-ruhr-geht-ins-rennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/04\/20\/krefeld-sagt-ja-zu-olympia-region-rhein-ruhr-geht-ins-rennen\/","title":{"rendered":"Krefeld sagt \u201eJa\u201c zu Olympia: Region Rhein-Ruhr geht ins Rennen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld. <\/strong>\u201eDie Krefelderinnen und Krefelder haben entschieden: Sie m\u00f6chten Olympische und Paralympische Spiele in ihrer Stadt und in der Region erleben\u201c, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer unter gro\u00dfem Applaus. Zu diesem Zeitpunkt stand fest: Mit einer Mehrheit von fast zwei Dritteln der Stimmen haben die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger daf\u00fcr votiert, dass sich Krefeld an der Olympiabewerbung der Region Rhein-Ruhr f\u00fcr die Jahre 2036, 2040 und 2044 beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Ausz\u00e4hlung der 50 Stimmbezirke sprachen sich laut vorl\u00e4ufigem Endergebnis 64,41 Prozent f\u00fcr eine Teilnahme aus, 35,59 Prozent dagegen. \u201eDas klare Ja der Menschen zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Krefeld macht mich froh und ein bisschen stolz\u201c, sagte Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer, der die Ausz\u00e4hlung am Sonntagabend mit zahlreichen G\u00e4sten im Rathausfoyer live verfolgte. \u201eWir sind eine Sportstadt, waren schon oft gute Gastgeber f\u00fcr nationale und internationale Events. Diese Grundhaltung zeigt sich auch im Ergebnis der Abstimmung. Der Traum von Olympia lebt weiter \u2013 und Krefeld ist dabei.\u201c Die Wahlbeteiligung beim ersten Ratsb\u00fcrgerentscheid der Stadtgeschichte lag bei 27,73 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in den anderen beteiligten St\u00e4dten fiel das Ergebnis des Ratsb\u00fcrgerentscheids positiv aus, lediglich Herten verpasste das notwendige Quorum. In K\u00f6ln zeichnete sich am sp\u00e4ten Abend ebenfalls eine Mehrheit ab. Rund vier Millionen Menschen waren in 17 St\u00e4dten der Region Rhein-Ruhr zur Abstimmung aufgerufen \u2013 mehr als in jeder anderen deutschen Bewerberstadt. \u201eDiese breite Zustimmung der Bev\u00f6lkerung kann f\u00fcr uns zum echten Pfund werden\u201c, sagte Stadtdirektor und Sportdezernent Markus Sch\u00f6n, der Krefeld bei der zentralen Veranstaltung des Wahlabends in K\u00f6ln vertrat. \u201eNirgendwo sonst haben so viele Menschen aktiv Ja gesagt zu Olympischen und Paralympischen Spielen in ihrer Region. Und nirgends sonst k\u00f6nnten so viele Menschen die Spiele live in den Sportst\u00e4tten verfolgen. Allein das macht unser Konzept \u00fcberzeugend.\u201c<br>Seit dem offiziellen Kampagnenstart im Januar hatte die Staatskanzlei NRW gemeinsam mit den beteiligten Kommunen offensiv f\u00fcr \u201eUnsere St\u00e4dte. Unsere Spiele\u201c geworben. Mit K\u00f6ln als international bekannter \u201eLeading City\u201c will man als komplette Region ins Rennen gehen \u2013 und wirbt unter anderem mit 14 Millionen Tickets, kurzen Wegen und einem konsequenten Bekenntnis zur Nachhaltigkeit mit 100 Prozent bestehenden und tempor\u00e4ren Sportst\u00e4tten. Ob dieses Konzept auch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) \u00fcberzeugt und sich die Region Rhein-Ruhr gegen die Mitbewerber Berlin, Hamburg und M\u00fcnchen durchsetzen kann, erweist sich Ende September. Dann wird entschieden, mit welcher der vier Bewerbungen Deutschland international ins Rennen geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Krefelder Rathausfoyer herrschte nach dem erfolgreichen Verlauf des B\u00fcrgerentscheids ausgelassene Stimmung. Die Medaillengewinner Anne Poleska und Steffen Driesen sowie die junge Ruderin Victoria Mertens hatten die Ausz\u00e4hlung der Stimmen live verfolgt. \u201eLiebe Victoria\u201c, sprach Frank Meyer die Nachwuchssportlerin direkt an, \u201eich w\u00fcnsche dir von ganzem Herzen, dass du eines Tages als unsere Olympiahoffnung an den Start gehen kannst und die Menschen aus Krefeld dann nur \u00fcber den Rhein fahren m\u00fcssen, um dich in Duisburg um Medaillen k\u00e4mpfen zu sehen. Der heutige Tag kann f\u00fcr dich und viele andere junge Sportlerinnen und Sportler eine Menge R\u00fcckenwind geben, dieses gro\u00dfe Ziel zu erreichen.\u201c Der Oberb\u00fcrgermeister bedankte sich auch beim Stadtsportbund, den Vereinen, dem Team der Verwaltung und \u201eallen bekannten Pers\u00f6nlichkeiten des Krefelder Sports, die sich in den vergangenen Monaten bei dieser Bewerbung mit reingeh\u00e4ngt haben\u201c.<br>Das Endergebnis stand gegen 20.50 Uhr fest. Rund 400 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer hatten im Berufskolleg Vera Beckers f\u00fcr eine reibungslose Ausz\u00e4hlung der abgegebenen 48.639 Stimmen gesorgt. Das notwendige Quorum \u2013 die Zahl der Ja-Stimmen musste mindestens zehn Prozent der gesamten Wahlberechtigten ausmachen \u2013 wurde somit klar erreicht. Die Zahl der Ja-Stimmen im vorl\u00e4ufigen Endergebnis lag am Ende bei 31.258.<\/p>\n\n\n\n<p>Sollten die Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr Realit\u00e4t werden, w\u00e4re Krefeld mit Taekwondo und Rollstuhlrugby in der Yayla-Arena vertreten. \u201eWir w\u00fcrden erleben, wie in unserer Stadt olympische Medaillen vergeben werden \u2013 das ist eine gro\u00dfartige Vorstellung\u201c, erkl\u00e4rte Oliver Klostermann, Leiter des Fachbereichs Sport und Sportf\u00f6rderung. \u201eDas Ergebnis der Abstimmung ist auch der tollen Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung und in der Krefelder Sportlandschaft zu verdanken. Der Stadtsportbund und die Vereine haben gut mitgezogen. Diese Energie sollten wir jetzt mitnehmen in die kommenden Monate, wenn es ums Ganze geht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1833\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Stadt-KR-Auszaehlung-Olympia-Wahl-_Z8N_3687-scaled.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Stadt-KR-Auszaehlung-Olympia-Wahl-_Z8N_3687-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Stadt-KR-Auszaehlung-Olympia-Wahl-_Z8N_3687-1280x917.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Stadt-KR-Auszaehlung-Olympia-Wahl-_Z8N_3687-980x702.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Stadt-KR-Auszaehlung-Olympia-Wahl-_Z8N_3687-480x344.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Ausz\u00e4hlung zur Olympia-Wahl | Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. \u201eDie Krefelderinnen und Krefelder haben entschieden: Sie m\u00f6chten Olympische und Paralympische Spiele in ihrer Stadt und in der Region erleben\u201c, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer unter gro\u00dfem Applaus. 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