{"id":7650,"date":"2026-04-17T06:00:00","date_gmt":"2026-04-17T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7650"},"modified":"2026-04-15T13:02:10","modified_gmt":"2026-04-15T11:02:10","slug":"stationsunabhaengiges-carsharing-startet-dauerhaft-in-moenchengladbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/04\/17\/stationsunabhaengiges-carsharing-startet-dauerhaft-in-moenchengladbach\/","title":{"rendered":"Stationsunabh\u00e4ngiges Carsharing startet dauerhaft in M\u00f6nchengladbach"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Handy z\u00fccken, Auto buchen, einsteigen und losfahren \u2013 mit Carsharing kann flexible Mobilit\u00e4t ganz einfach sein. Diese Erfahrung haben auch viele M\u00f6nchengladbacherinnen und M\u00f6nchengladbacher gemacht, seit der Anbieter MILES mit Beginn der Hockey EM 2025 sein Carsharing-Angebot testweise auf M\u00f6nchengladbach ausweitete. Weil der Testlauf erfolgreich war und die Fahrzeuge im Schnitt zweimal t\u00e4glich gebucht wurden, nimmt MILES M\u00f6nchengladbach ab Mitte April fest in sein Gesch\u00e4ftsgebiet auf. Damit gibt es erstmals ein stationsunabh\u00e4ngiges Carsharing-Angebot in der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs freut sich \u00fcber die Verstetigung des Angebots: &#8220;Mobilit\u00e4t in M\u00f6nchengladbach wird flexibler. Das ist eine gute Nachricht f\u00fcr alle, die in der Stadt ohne eigenes Auto unterwegs sein wollen. Als Stadt M\u00f6nchengladbach haben wir uns die zukunftsf\u00e4hige Mobilit\u00e4t auf die Fahnen geschrieben. Deswegen unterst\u00fctzen wir das Carsharing-Angebot, mit dem MILES den Mobilit\u00e4tsmix in M\u00f6nchengladbach erweitert.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stadtrat hatte in seiner letzten Sitzung eine bis Ende 2027 befristete Ausnahmegenehmigung f\u00fcr die Carsharing-Fahrzeuge erteilt. Demnach zahlt das Unternehmen 360 Euro pro Jahr und Fahrzeug. Im Gegenzug d\u00fcrfen die Fahrzeuge von den Nutzenden kostenlos auf allen \u00f6ffentlichen Parkpl\u00e4tzen im Gesch\u00e4ftsgebiet abgestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die f\u00fcr Mobilit\u00e4tsthemen zust\u00e4ndige Technische Beigeordnete, Claudia Schwan-Schmitz, sagt: &#8220;Wenn Reisende etwa \u00d6PNV und Carsharing kombinieren, statt mit dem eigenen Fahrzeug anzureisen, kann das positive Auswirkungen nicht nur auf das Klima, sondern auch auf die Parkraumsituation in der Stadt haben. Noch besser ist es, wenn sich Menschen perspektivisch vielleicht sogar gegen den Kauf eines (weiteren) Autos entscheiden. Daf\u00fcr braucht es eine verl\u00e4ssliche Alternative. Die permanente Aufnahme in das MILES-Gesch\u00e4ftsgebiet ist deshalb eine Chance f\u00fcr die Mobilit\u00e4t in M\u00f6nchengladbach. Als Stadt werden wir den weiteren Prozess eng begleiten und uns die Effekte genau anschauen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Fabian Dittgen, Regionalverantwortlicher West bei MILES, erg\u00e4nzt: &#8220;Mobilit\u00e4t funktioniert heute nicht mehr nach dem Entweder-oder-Prinzip. Es braucht einen vielf\u00e4ltigen Mix an Mobilit\u00e4tsformen, um den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern eine verl\u00e4ssliche Alternative zum eigenen Auto zu geben. Carsharing spielt dabei eine wichtige Rolle.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem erfolgreichen Abschluss der Testphase verstetigt MILES sein Angebot in M\u00f6nchengladbach nicht nur, sondern baut dieses auch aus. Das Gesch\u00e4ftsgebiet in den Zentren von Rheydt und M\u00f6nchengladbach sowie im Nordpark w\u00e4chst von 5,5 auf acht Quadratkilometer, die Zahl der Fahrzeuge steigt zun\u00e4chst auf 40 und soll bis zum Ende des Jahres auf 70 wachsen \u2013 eine weitere Aufstockung ist bei Bedarf m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>So funktioniert das stationsunabh\u00e4ngige Carsharing Beim stationsunabh\u00e4ngigen Carsharing gibt es keine festen Stationen. Die Fahrzeuge werden auf \u00f6ffentlichen Parkfl\u00e4chen innerhalb des Gesch\u00e4ftsgebiets angemietet und dort auch wieder abgestellt. Die Nutzung erfolgt vollst\u00e4ndig digital \u00fcber die MILES-App. Nach der Registrierung mit F\u00fchrerschein, Ausweisdokument und Kreditkarte k\u00f6nnen Fahrzeuge per Smartphone reserviert, ge\u00f6ffnet und gestartet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>MILES rechnet grunds\u00e4tzlich kilometerbasiert ab. Ein Kilometer kostet im Grundtarif 0,99 Euro, abgerechnet wird ausschlie\u00dflich die tats\u00e4chlich gefahrene Strecke. Erg\u00e4nzend stehen Stunden- und Tagestarife mit inkludierten Kilometern zur Verf\u00fcgung, etwa f\u00fcr l\u00e4ngere Fahrten oder ganzt\u00e4gige Nutzungen. M\u00f6glich sind zudem City-to-City-Fahrten zwischen St\u00e4dten, in denen MILES pr\u00e4sent ist, sowie Fahrten zu Flugh\u00e4fen (bspw. D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln-Bonn). Das Parken auf \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen ist kostenfrei. Tanken oder Laden sind im Mietpreis enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1500\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/317871P.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Freuen sich \u00fcber das dauerhafte Carsharing-Angebot in M\u00f6nchengladbach (v.r.): Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs, Mobilit\u00e4tsdezernentin und Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz und MILES-Regionalleiter West Fabian Dittgen. | Foto: Stadt M\u00f6nchengladbach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Handy z\u00fccken, Auto buchen, einsteigen und losfahren \u2013 mit Carsharing kann flexible Mobilit\u00e4t ganz einfach sein. 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