{"id":7590,"date":"2026-03-25T06:00:00","date_gmt":"2026-03-25T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7590"},"modified":"2026-03-23T14:24:19","modified_gmt":"2026-03-23T13:24:19","slug":"ki-ist-ein-nuetzliches-werkzeug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/03\/25\/ki-ist-ein-nuetzliches-werkzeug\/","title":{"rendered":"\u201eKI ist ein n\u00fctzliches Werkzeug\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kreis Kleve\/ Kranenburg. <\/strong>Zum vorletzten Mal im Veranstaltungszyklus der laufenden Unternehmerfr\u00fchst\u00fccke der WFG Kreis Kleve lautete das Thema des Morgens: \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz: Potenziale f\u00fcr KMU\u201c. Im Haus H\u00fcnnekes in Kranenburg trafen sich zahlreiche interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer, um zu erfahren, wie sie KI in ihrem Betrieb nutzen k\u00f6nnen und was dabei zu beachten ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Begr\u00fc\u00dft wurden die Teilnehmenden von Martin Kepser, B\u00fcrgermeister der Gemeinde Kranenburg, f\u00fcr den es das erste Unternehmerfr\u00fchst\u00fcck im Amt war. \u201eKranenburg steht aktuell vor einer spannenden Entwicklungsphase. Wir wollen unsere Gemeinde als attraktiven Wirtschaftsstandort weiter st\u00e4rken \u2013 mit guten Rahmenbedingungen f\u00fcr bestehende Betriebe und klaren Perspektiven f\u00fcr Neuansiedlungen\u201c, sagte Kepser. Konkret nannte der B\u00fcrgermeister den Umbau Kranenburgs zur \u201eGr\u00fcnen Gartenstadt\u201c. Dabei soll der historische Ortskern aufgewertet werden, das neue B\u00fcrgerhaus als \u201elebendiger Treffpunkt f\u00fcr Veranstaltungen, Begegnung und gesellschaftliches Leben\u201c dienen. Ein weiterer Meilenstein sei die Erweiterung des Gewerbegebiets \u201eim Hammereisen\u201c mit dem Gebiet \u201eRittersfeld\u201c. Die Vermarktung soll im Fr\u00fchjahr 2027 starten.<\/p>\n\n\n\n<p>Kreisweite Entwicklungen erfuhren die G\u00e4ste dann von Brigitte Jansen, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve, die die Aufgabengebiete und vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten der Kreis-WFG vorstellte.<\/p>\n\n\n\n<p>Volker Wein, Partner bei der KPP Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Kleve, sowie Gerrit R\u00f6hl, IT\u2013Manager bei KPP, hielten anschlie\u00dfend einen Keynote-Vortrag mit dem Titel: \u201eKI verstehen und nutzen: Ein Kompass f\u00fcr KMU\u201c. Die G\u00e4ste erfuhren dabei, wie sich KI in den vergangenen Jahren entwickelt hat, wo sie sinnvoll eingesetzt werden kann und was Unternehmen bei in der Anwendung beachten sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Gespr\u00e4chsrunde, moderiert von Andrea Franken, gaben Kranenburger Unternehmer Einblicke in die Praxis. An dem Austausch beteiligten sich Oliver Burke, Gesch\u00e4ftsstellenleiter der Agentur Burke &amp; Bienemann oHG, Johannes Jansen, Gesellschafter der project Unternehmensgruppe, Thomas Peters, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der St. Johannes-Stift Kranenburg gGmbH und Volker Wein von KPP. &nbsp;Die Agentur Burke &amp; Bienemann besch\u00e4ftigt neun Mitarbeitende. Zum Einsatz kommt dort eine KI namens \u201eHenriette\u201c, ein konzerneigenes Tool, mit dem beispielsweise E-Mails verfasst, aber auch Leistungsvergleiche erstellt werden k\u00f6nnen. \u201eF\u00fcr die Mitarbeitenden bedeutet dies, dass sie Routine-Aufgaben abgeben k\u00f6nnen, und wir als Agentur k\u00f6nnen dem Kunden durch den Einsatz der KI passgenaue L\u00f6sungen liefern\u201c, sagte Burke. Im St. Johannes-Stift werden 82 Bewohnerinnen und Bewohner von 116 Mitarbeitenden betreut. Seit dreieinhalb Jahren ist dort K\u00fcnstliche Intelligenz im Einsatz. \u201eWir nutzen KI f\u00fcr Dokumentationszwecke, zur Konzepterstellung und zur Verschriftlichung von Spracheingaben\u201c, erl\u00e4uterte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Peters. F\u00fcr ihn liegen die Vorteile auf der Hand: \u201eZeitintensive Aufgaben wie Dokumentationen k\u00f6nnen abgegeben werden. Die Kolleginnen und Kolleginnen freuen sich dar\u00fcber, dass sie nun mehr Zeit f\u00fcr die Menschen haben\u201c, sagte er. Sein Rat an alle Unternehmerinnen und Unternehmer: \u201eTrauen Sie sich, KI einzusetzen. Der erste Schritt ist der wichtigste!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Firma Project aus Kranenburg ist ein Spezialist f\u00fcr Verpackungsmaschinen und Automatisierung mit 110 Mitarbeitenden. KI ist aus dem Unternehmen kaum noch wegzudenken. \u201eSie kommt bei uns in der Roboter-Technik, f\u00fcr Bilderkennung, Dashboards und Quellcodes zum Einsatz\u201c, erl\u00e4uterte Gesellschafter Johannes Jansen. \u201eWenn man KI einsetzt, ist das auch ein Lockmittel f\u00fcr den Nachwuchs \u2013 denn junge Talente favorisieren Technik- und IT-Angebote\u201c, betonte er. Die Chancen mit Blick auf KI, gerade f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen, seien \u201egigantisch\u201c, so der Gesellschafter. Sein Fazit: lautete: \u201eKI macht Spa\u00df, es lohnt sich, hier Zeit zu investieren.\u201c F\u00fcr Steuerberater Volker Wein von KPP ist die K\u00fcnstliche Intelligenz vor allem ein \u201en\u00fctzliches Werkzeug, das sich gerade auch f\u00fcr uns kleinere Betriebe eignet\u201c. Der Effekt im Unternehmen: \u201eDie T\u00e4tigkeiten der Mitarbeitenden \u00e4ndern sich. Wir k\u00f6nnen insgesamt nun viel schneller arbeiten.\u201c Wein ist \u00fcberzeugt: \u201eDas Thema KI aussitzen, funktioniert nicht, die KI wird bleiben.\u201c Sein Blick auf die Zukunft in zehn Jahren: \u201eWir werden ein angenehmeres, aber auch anspruchsvolleres Arbeiten haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Kaffee und belegten Br\u00f6tchen unterheilten sich die G\u00e4ste anschlie\u00dfend noch eine Weile \u00fcber die Chancen und Risiken von KI. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfg-kreis-kleve.de\">WFG Kreis Kleve<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2310\" height=\"1625\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kranenburg-PI.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kranenburg-PI.jpg 2310w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kranenburg-PI-1280x900.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kranenburg-PI-980x689.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kranenburg-PI-480x338.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2310px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Beim Unternehmerfr\u00fchst\u00fcck im Restaurant H\u00fcnnekes (von links): \u00a0\u00a0Andrea Franken (Moderatorin), Johannes Jansen (project Unternehmensgruppe), Volker Wein (KPP Steuerberatungsgesellschaft),\u00a0\u00a0 Gerrit R\u00f6hl (KPP Steuerberatungsgesellschaft), Oliver Burke, (Agentur Burke &amp; Bienemann), Brigitte Jansen (WFG Kreis Kleve), Thomas Peters (St. Johannes-Stift), Martin Kepser (B\u00fcrgermeister Gemeinde Kranenburg), \u00a0\u00a0Irina Jan\u00dfen (WFG Kreis Kleve), Anne Peimann (Stabsstelle \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Kultur, Tourismus, Marketing und B\u00fcrgerbeteiligung Gemeinde Kranenburg). | Foto: WFG Kreis Kleve<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreis Kleve\/ Kranenburg. 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