{"id":7582,"date":"2026-03-23T06:00:00","date_gmt":"2026-03-23T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7582"},"modified":"2026-03-20T08:59:08","modified_gmt":"2026-03-20T07:59:08","slug":"ki-schafft-mehr-zeit-fuer-die-kundinnen-und-kunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/03\/23\/ki-schafft-mehr-zeit-fuer-die-kundinnen-und-kunden\/","title":{"rendered":"KI schafft mehr Zeit f\u00fcr die Kundinnen und Kunden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kreis Kleve\/ Rees. <\/strong>Das Thema \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz\u201c ist in aller Munde. Gerade auch Firmen k\u00f6nnen von dieser Technologie profitieren. Mehr dazu erfuhren die G\u00e4ste beim Unternehmerfr\u00fchst\u00fcck der Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve in Rees. Im Hotel Rheinpark Rees lautete das Motto des Vormittags: \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz: Potenziale f\u00fcr KMU\u201c. \u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Begr\u00fc\u00dft wurden die Teilnehmenden von Sebastian Hense, dem B\u00fcrgermeister der Stadt Rees. Hense stellte das derzeit wohl bekannteste Vorhaben im Stadtgebiet vor: den Bau des Ferienparks Marissa Lake Village. \u201eDas ist der Motor f\u00fcr die Stadt und f\u00fcr die ganze Region in den n\u00e4chsten Jahren\u201c, zeigte sich der B\u00fcrgermeister \u00fcberzeugt. Mit einem Investitionsvolumen von 350 Millionen Euro handele es sich um das \u201ederzeit gr\u00f6\u00dfte touristische Projekt in Nordrhein-Westfalen\u201c. Der Ferienpark sorge k\u00fcnftig f\u00fcr rund 150 Arbeitspl\u00e4tze vor Ort, rechnete Hense vor, und bringe \u201esehr viele positive Effekte f\u00fcr die Stadt\u201c. Der B\u00fcrgermeister lud die Anwesenden zum Tag der offenen T\u00fcr am 9. Mai ein, bei dem der Ferienpark ausf\u00fchrlich vorgestellt wird. Zur Ansiedlung neuer Firmen sowie zur Bestandserweiterung ans\u00e4ssiger Unternehmen pr\u00fcft die Stadt aktuell verschiedene M\u00f6glichkeiten, um weitere gewerbliche Fl\u00e4chen zu entwickeln, so Hense. Zur Attraktivit\u00e4tssteigerung tr\u00e4gt auch die Erschlie\u00dfung weiterer Wohnbaufl\u00e4chen bei. \u201eIn Rees gibt es aktuell viele Bauprojekte. Das ist ein positives Zeichen f\u00fcr die st\u00e4dtebauliche Entwicklung\u201c, so Hense.<\/p>\n\n\n\n<p>Kreisweite Entwicklungen erfuhren die G\u00e4ste dann von Brigitte Jansen, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve, die die Aufgabengebiete und vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten der Kreis-WFG vorstellte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ingo Prang, Partner bei der KPP Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Kleve, sowie Gerrit R\u00f6hl, IT\u2013Manager bei KPP, hielten anschlie\u00dfend einen Keynote-Vortrag mit dem Titel: \u201eKI verstehen und nutzen: Ein Kompass f\u00fcr KMU\u201c. Die G\u00e4ste erfuhren dabei, welche Fortschritte die KI in den vergangenen Jahren gemacht hat, welche Anwendungsm\u00f6glichkeiten es in verschiedenen Branchen gibt und welche rechtlichen Aspekte Unternehmen beachten sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chsrunde, moderiert von Andrea Franken, ging es darum, wie KI von Unternehmen vor Ort gewinnbringend eingesetzt wird. Gespr\u00e4chspartner waren Martina Furtmann, Gesch\u00e4ftsstellenleiterin Agentur Furtmann &amp; Furtmann, Dr. Gert George, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lebenshilfe Unterer Niederrhein e.V., und Ingo Prang von KPP. &nbsp;&nbsp;Die Lebenshilfe ist ein Selbsthilfeverband f\u00fcr Menschen mit geistiger Behinderung. \u201eWir haben vielf\u00e4ltige Dokumentationspflichten, hier kann uns die KI helfen, so dass die Mitarbeitenden mehr Zeit haben, sich um die Menschen zu k\u00fcmmern\u201c, sagte Dr. George. Unternehmerinnen und Unternehmern, die noch unschl\u00fcssig sind, wie sie KI gewinnbringend einsetzen k\u00f6nnen, gab er folgenden Rat: \u201e\u00dcberlegen Sie sich, wo der Druck am gr\u00f6\u00dften ist, und probieren Sie Anwendungen aus.\u201c Bei Furtmann &amp; Furtmann, einer Provinzial-Versicherungsagentur in Rees, wird KI bereits seit rund zwei Jahren eingesetzt. Anwendungsgebiete liegen im Au\u00dfendienst, aber auch hausintern. So ist im B\u00fcro ein KI-System mit dem Namen \u201eHenriette\u201c aktiv, das f\u00fcr die Kundenkommunikation per E-Mail eingesetzt wird. Aber auch im Bereich Schadensregulierung hilft die KI, etwa um Fotos von eingereichten Sch\u00e4den zu analysieren. &nbsp;&nbsp;Martina Furtmann berichtete, dass \u201eHenriette\u201c aus Datenschutzgr\u00fcnden nur konzernintern eingesetzt werde. Am Ende \u00fcberpr\u00fcfe immer noch der Mensch die Ergebnisse und f\u00e4lle auch die Entscheidungen. Ihr Rat an die G\u00e4ste \u201eSchulen sie Ihre Mitarbeitenden in Sachen KI, holen Sie sich Fachleute hinzu und probieren sie Dinge aus.\u201c Bei der KPP Steuerberatungsgesellschaft mbH hei\u00dfe das interne KI-System \u201eKippi\u201c, berichtete Steuerberater Ingo Prang. KI werde unter anderem zu Verschriftlichung von Spracheingaben und f\u00fcr Dokumentationen genutzt. Bei KPP k\u00fcmmert sich ein \u201eKI-Team\u201c, das Ansprechpartner f\u00fcr alle Mitarbeitenden in Sachen K\u00fcnstliche Intelligenz ist. \u201eBinden sie Ihre Mitarbeitenden aktiv in die Thematik ein und versuchen Sie, jeden mitzunehmen\u201c, lautete denn auch Prangs Empfehlung an die G\u00e4ste.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend kamen die G\u00e4ste bei Kaffee und belegten Br\u00f6tchen noch \u00fcber die Anwendungsm\u00f6glichkeiten von KI ins Gespr\u00e4ch. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfg-kreis-kleve.de\">WFG Kreis Kleve<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2100\" height=\"1400\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Rees_PI.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Rees_PI.jpg 2100w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Rees_PI-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Rees_PI-980x653.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Rees_PI-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2100px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Gruppenfoto mit Roboter (von links): Dr. Benedikt R\u00f6sen (WFG Kreis Kleve), Irina Jan\u00dfen (WFG Kreis Kleve), Ole Engfeld (Pressesprecher Stadt Rees), Annette Kook (Wirtschaftsf\u00f6rderung\/ Stadtmarketing Rees), Ingo Prang (KPP Steuerberatungsgesellschaft), \u00a0Andrea Franken (Moderatorin), Sebastian Hense (B\u00fcrgermeister Stadt Rees), Brigitte Jansen (WFG Kreis Kleve), Gerrit R\u00f6hl (KPP Steuerberatungsgesellschaft), Martina Furtmann (Agentur Furtmann &amp; Furtmann), und Dr. Gert George (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lebenshilfe Unterer Niederrhein e.V.). | Foto: WFG Kreis Kleve\/ Axel Breuer (mit KI bearbeitet)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreis Kleve\/ Rees. 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