{"id":7491,"date":"2026-03-10T06:00:00","date_gmt":"2026-03-10T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7491"},"modified":"2026-03-09T08:06:19","modified_gmt":"2026-03-09T07:06:19","slug":"wer-ki-nutzt-ist-ein-attraktiver-arbeitgeber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/03\/10\/wer-ki-nutzt-ist-ein-attraktiver-arbeitgeber\/","title":{"rendered":"Wer KI nutzt, ist ein attraktiver Arbeitgeber"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kreis Kleve\/ Kalkar.<\/strong> Vom landwirtschaftlichen Betrieb bis zur Steuerkanzlei \u2013 K\u00fcnstliche Intelligenz wird heute bereits in vielen Branchen eifrig genutzt. Wie genau, das erfuhren die G\u00e4ste nun beim Unternehmerfr\u00fchst\u00fcck der Wirtschafsf\u00f6rderung Kreis Kleve in Kalkar. In den R\u00e4umen des Gewerbe- und Gr\u00fcnderzentrums (GGK) in Kehrum lautete das Thema des Morgens: \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz: Potenziale f\u00fcr KMU\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Begr\u00fc\u00dft wurden die Teilnehmenden zun\u00e4chst von Alexandra Schacky, B\u00fcrgermeisterin der Stadt Kalkar. Sie stellte kurz das GGK vor, wo zurzeit 17 Betriebe ans\u00e4ssig sind und aktuell nur noch eine Halle verf\u00fcgbar ist. Schacky zog eine positive Bilanz der 2025 eingef\u00fchrten Tourismus- und Kulturf\u00f6rderabgabe. \u201eDie Einnahmen in H\u00f6he von 1,50 Euro pro Person und \u00dcbernachtung erm\u00f6glichen uns Investitionen im touristischen Bereich\u201c, sagte die B\u00fcrgermeisterin. Derzeit sei die Erweiterung des Gewerbegebiets Wesselsbruch im Gange, auch Wohnbauvorhaben w\u00fcrden umgesetzt. Au\u00dferdem sei die Stadt Kalkar mit der Kommunalen W\u00e4rmeplanung besch\u00e4ftigt. \u201eWir wollen m\u00f6gliche Nahw\u00e4rmenetze ausfindig machen\u201c, erl\u00e4uterte Schacky. Die B\u00fcrgermeisterin lud die Anwesenden zu diversen Veranstaltungen ein, etwa zur Baumesse in Kalkar, zum Feierabendmarkt oder zum \u201eSommer in der Stadt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Kreisweite Entwicklungen erfuhren die G\u00e4ste dann von Brigitte Jansen, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve, die die Aufgabengebiete und vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten der Kreis-WFG vorstellte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ingo Prang, Partner bei der KPP Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Kleve, sowie Gerrit R\u00f6hl, IT\u2013Manager bei KPP, hielten anschlie\u00dfend einen Keynote-Vortrag mit dem Titel: \u201eKI verstehen und nutzen: Ein Kompass f\u00fcr KMU\u201c. Die G\u00e4ste erfuhren dabei, wie sich KI in den vergangenen Jahren entwickelt hat, wo sie sinnvoll eingesetzt werden kann und was Unternehmen bei in der Anwendung beachten sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie immer in der aktuellen Veranstaltungsreihe kommen bei den Unternehmerfr\u00fchst\u00fccken auch Vertreterinnen und Vertreter lokaler Betriebe zu Wort, um Einblicke in die Praxis zu geben. Gespr\u00e4chspartner in der von Andrea Franken moderierten Diskussionsrunde waren dieses Mal Bernd Hoffmann, Herdenmanager der Gut Papenhoven Milch KG, Rene Kantehm, Director Strategy &amp; Business Development der BB med. product GmbH, und Ingo Prang von KPP. &nbsp;&nbsp;Bei &nbsp;BB med. erwirtschaften 80 Mitarbeitende einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro mit Kosmetikprodukten. KI wird im Unternehmen heute schon f\u00fcr Wettbewerbsanalysen eingesetzt. Sehr bald schon soll K\u00fcnstliche Intelligenz aber auch von Maschinen in der Produktion angewendet werden, beispielsweise um Rezepturen zu mischen. Kanthem sieht KI vor allem als \u201eEffizienztool\u201c. Es gehe darum, die Technik \u201ebewusst und richtig einzusetzen und dabei alle Mitarbeitenden mitzunehmen. \u201eKI ist wie ein Marathon. Man muss die gesamte Mannschaft immer wieder abholen\u201c, betonte Kanthem.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Familienunternehmen Gut Papenhoven werden rund 900 Tiere gehalten. KI kommt vor allem in den Bereichen Gesundheits\u00fcberwachung und Reproduktion zum Einsatz. F\u00fcr Hoffmann \u00fcberwiegen die Nutzen der KI die Risiken. \u201eIn unserem Betrieb k\u00f6nnen wir durch den Einsatz von KI besser planen und die Kosten senken\u201c, betonte der Herdenmanager. Er riet den Anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern dazu, sich mit Mitbewerbern auszutauschen. \u201eSchauen Sie \u00fcber den Tellerrand hinaus, machen Sie sich schlau, wie KI in anderen Betrieben eingesetzt wird, kommen sie miteinander ins Gespr\u00e4ch\u201c, sagte Hoffmann.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Ingo Prang von KPP betonte: \u201eWer KI nutzt, macht sich als Arbeitgeber attraktiv.\u201c Er riet dazu, die Mitarbeitenden im Bereich KI regelm\u00e4\u00dfig zu schulen, sie f\u00fcr die Vorteile der Technologie zu sensibilisieren und \u00c4ngste abzubauen. \u201eFangen sie einfach an und probieren sie Dinge aus. Wichtig ist nur, den Datenschutz zu beachten\u201c, sagte Prang.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Kaffee und belegten Br\u00f6tchen entwickelte sich anschlie\u00dfend unter den G\u00e4sten und Experten noch eine angeregte Diskussion \u00fcber die Chancen und Risiken von KI. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfg-kreis-kleve.de\">WFG Kreis Kleve<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1822\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kalkar-PI-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kalkar-PI-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kalkar-PI-1280x911.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kalkar-PI-980x697.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/UF-Kalkar-PI-480x342.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Beim Unternehmerfr\u00fchst\u00fcck im GGK in Kalkar-Kehrum (von links): \u00a0Nathalie Tekath-Kochs (WFG Kreis Kleve), Bernd Hoffmann (Gut Papenhoven Milch KG), Andrea Franken (Moderatorin), Ingo Prang (KPP Steuerberatungsgesellschaft),\u00a0 Alexandra Schacky (B\u00fcrgermeisterin Stadt Kalkar), Andre Br\u00fcggemann (Wirtschaftsf\u00f6rderer Stadt \u00a0Kalkar), Gerrit R\u00f6hl (KPP Steuerberatungsgesellschaft), Brigitte Jansen (WFG Kreis Kleve), Rene Kantehm, (BB med. product GmbH) und Marc Cattelaens (WFG Kreis Kleve). | Foto: WFG Kreis Kleve<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreis Kleve\/ Kalkar. 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