{"id":7461,"date":"2026-03-03T06:00:00","date_gmt":"2026-03-03T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7461"},"modified":"2026-03-03T11:34:15","modified_gmt":"2026-03-03T10:34:15","slug":"gemeinsam-auf-dem-weg-zur-digitalen-stadt-von-morgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/03\/03\/gemeinsam-auf-dem-weg-zur-digitalen-stadt-von-morgen\/","title":{"rendered":"Gemeinsam auf dem Weg zur digitalen Stadt von morgen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> &#8220;Es ist m\u00f6glich&#8221;, &#8220;Gute Vorarbeit, darauf kann ich aufbauen&#8221;, &#8220;Morgen fange ich an!&#8221; \u2013 diese und \u00e4hnliche Gedanken sollten die Besuchenden vom diesj\u00e4hrigen Smart City Summit Niederrhein in M\u00f6nchengladbach mitnehmen. Mit diesem Anspruch er\u00f6ffneten die Veranstalter am Donnerstag den Fachkongress zur digitalen Stadtentwicklung am Niederrhein, der in diesem Jahr zum f\u00fcnften Mal stattfand. Die Mischung aus Vortr\u00e4gen, Workshops, Vernetzung und einem gro\u00dfen Ausstellungsbereich bot daf\u00fcr den passenden Rahmen. Dass sich die Veranstaltung als feste Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr Fachleute und Unternehmen etabliert hat, zeigten die gut gef\u00fcllten Reihen und das rege Treiben der knapp 500 Besucherinnen und Besucher in der NEW Box im Nordpark. &#8220;Datenbasierte Entscheidungen sind die besseren Entscheidungen&#8221;, skizzierte M\u00f6nchengladbachs Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs den Leitgedanken smarter St\u00e4dte, in denen Daten f\u00fcr konkrete Anwendungsf\u00e4lle erfasst, vernetzt und genutzt werden sollen. Die Smart-City-Programmleitung der Stadt, Kira Tillmanns, sieht eine gro\u00dfe Entwicklung in den letzten Jahren: &#8220;Gestartet sind wir als kleine Innovationseinheit, jetzt geht es darum, die Smart-City-Infrastruktur zu nutzen und fl\u00e4chendeckende Anwendungen auszurollen.&#8221; Von digitalen Robotern bis zum KI-Seepferdchen Der Smart City Summit verbindet strategische Perspektiven mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis. Auf der Hauptb\u00fchne ging es in Vortr\u00e4gen etwa um digitale Roboter (Bots), die wiederkehrende, regelbasierte Aufgaben der Verwaltung vollautomatisiert \u00fcbernehmen. Aber auch der Spagat zwischen Innovationskraft und finanziellen Begrenzungen, neue Formen kommunaler Steuerung, Strategie und Sicherheitsaspekte beim Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz und der Blick auf Praxisbeispiele aus den Niederlanden geh\u00f6rten zu den Themen. Die Niederlande waren dieses Jahr als offizielles Partnerland durch Digitalunternehmen und das niederl\u00e4ndische Generalkonsulat auf dem Summit vertreten. In Workshop Classes hatten die Teilnehmenden die M\u00f6glichkeit, tiefer in Themen einzutauchen. Hier wurden Fragen zu LoRaWAN \u2013 einem Funkstandard f\u00fcr Sensoren \u2013 beantwortet, die im Nordpark installierte Sensorik zur Verkehrserfassung bei Gro\u00dfveranstaltungen vorgestellt, Best Practices aus der digitalen Stadtentwicklung besprochen und das &#8220;KI-Seepferdchen&#8221; abgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>35 Aussteller auf rund 5.000 Quadratmetern Herzst\u00fcck des j\u00e4hrlichen &#8220;Gipfeltreffens&#8221; der Smart-City-Welt ist der rund 5.000 Quadratmeter gro\u00dfe Expo-Bereich. An zahlreichen St\u00e4nden pr\u00e4sentierten Aussteller ihre Projekte und L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr die digitale Stadt von morgen. Auch kommunale Fachleute aus Nettetal, Aachen, dem Rhein-Kreis Neuss und Dormagen waren mit eigenen St\u00e4nden vertreten. Experten aus Hamm, Krefeld und Nettetal steuerten Impulsvortr\u00e4ge auf der gro\u00dfen B\u00fchne bei. Der stadt\u00fcberschreitende Austausch, bei dem Kommunen von und miteinander lernen, gemeinsam L\u00f6sungen entwickeln oder gute Ans\u00e4tze voneinander \u00fcbernehmen, ist ein Kerngedanke hinter der Smart-City-F\u00f6rderung des Bundesministeriums f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, bei der M\u00f6nchengladbach als eine von 73 Modellkommunen finanziell unterst\u00fctzt wird. Im Expo-Bereich wird smarte Stadtentwicklung sichtbar gemacht und der Austausch rund um konkrete Produkte, Ideen und Ans\u00e4tze erm\u00f6glicht. Die Aussteller pr\u00e4sentierten hier unter anderem Sensoren, um Besucherfrequenzen zu messen und Verkehrsstr\u00f6me datenschutzkonform zu erfassen, Technik f\u00fcr eine smarte Parkraumbewirtschaftung oder Drohnen, mit deren Hilfe unter anderem eilige medizinische Proben ins Labor transportiert werden sollen. Doch nicht nur Hardware bestimmte das Bild. Auch viele digitale L\u00f6sungen und strategische Ans\u00e4tze wurden pr\u00e4sentiert. Von KI-Agenten \u00fcber das virtuelle 3D-Stadtmodell (&#8220;digitaler Zwilling&#8221;), das der Rhein-Kreis Neuss mit demjenigen der Neusser Stadtverwaltung zusammenbringen will, bis hin zur StadtApp, f\u00fcr die M\u00f6nchengladbach in diesem Sommer eine Beta-Version testen m\u00f6chte. Das konstante Brummen und Summen im Ausstellerbereich zeugte von vielen angeregten Gespr\u00e4chen \u2013 und einigen tierischen Teilnehmern. Denn auch ein Bienenstock kann mithilfe entsprechender Sensorik zur Messstation werden, um Biodiversit\u00e4t zu erfassen und Starkregen zu prognostizieren. Zumindest virtuell vertreten war Biene Max, die im Rahmen einer VR-Anwendung Kindern spielerisch die Natur und das Thema M\u00fclltrennung nahebringen soll. Nicht tierisch, aber ebenso sympathisch ist der kleine Vitus. So hei\u00dft der Chatbot, den die Stadt M\u00f6nchengladbach demn\u00e4chst auf ihrer Website anbieten wird. Die KI-Chatanwendung konnte auf dem Summit getestet werden \u2013 und trug so auf ihre Weise dazu bei, dass die Besucherinnen und Besucher den Summit mit frischen Bekanntschaften, neuen Eindr\u00fccken und interessanten Informationen verlie\u00dfen. \u00dcber den SmartCity-Summit.Niederrhein Mit der ersten Auflage des SmartCity-Summit.Niederrhein erfolgte 2021 der Startschuss zu einer neuartigen Veranstaltungsreihe, die M\u00f6nchengladbach auf der bundesweiten Smart-City-Landkarte platzieren soll. Der SmartCity-Summit.Niederrhein wird veranstaltet von der Stadt M\u00f6nchengladbach mit ihrem Programmbereich Smart City, von der Marketing Gesellschaft M\u00f6nchengladbach, der Wirtschaftsf\u00f6rderung, der NEW und der mags.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/315189P.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/315189P.jpg 1500w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/315189P-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/315189P-980x653.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/315189P-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Besuchten gemeinsam den Summit (v.l.): Frank Kindervatter (Vorstandsvorsitzender NEW AG), Dr. Ulrich Sch\u00fcckhaus (Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, WFMG), Jens Hostenbach (Vorstand mags), Willemijn van der Toorn (Konsulin und Leiterin der Wirtschaftsabteilung am Generalkonsulat des K\u00f6nigreichs der Niederlande in D\u00fcsseldorf), Felix Heinrichs (Oberb\u00fcrgermeister Stadt M\u00f6nchengladbach), Kira Tillmanns (Programmleitung Smart City, Stadt M\u00f6nchengladbach). | Foto: Katrin Chodor<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. &#8220;Es ist m\u00f6glich&#8221;, &#8220;Gute Vorarbeit, darauf kann ich aufbauen&#8221;, &#8220;Morgen fange ich an!&#8221; \u2013 diese und \u00e4hnliche Gedanken sollten die Besuchenden vom diesj\u00e4hrigen Smart City Summit Niederrhein in M\u00f6nchengladbach mitnehmen. 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