{"id":7384,"date":"2026-02-15T07:00:00","date_gmt":"2026-02-15T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7384"},"modified":"2026-02-17T09:55:38","modified_gmt":"2026-02-17T08:55:38","slug":"oeffentliche-wohnraumfoerderung-2025-budget-hoch-nachfrage-hoeher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2026\/02\/15\/oeffentliche-wohnraumfoerderung-2025-budget-hoch-nachfrage-hoeher\/","title":{"rendered":"\u00d6ffentliche Wohnraumf\u00f6rderung 2025: Budget hoch, Nachfrage h\u00f6her"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach. <\/strong>Die \u00f6ffentliche Wohnraumf\u00f6rderung in M\u00f6nchengladbach bleibt auf einem hohen Niveau. Das geht aus einem Jahresbericht hervor, den die Verwaltung jetzt im Ausschuss f\u00fcr Planung, Bauen und Stadtentwicklung vorgelegt hat. Insgesamt 43,2 Millionen Euro an F\u00f6rdermitteln konnte die zust\u00e4ndige Fachabteilung 2025 bewilligen \u2013 fast so viel wie im Rekordjahr zuvor. Erstmals mussten allerdings einige Projekte in das neue F\u00f6rderjahr \u00fcbertragen werden. Denn die weiter steigende Nachfrage hat 2025 das verf\u00fcgbare Budget trotz mehrerer Aufstockungen \u00fcberschritten. F\u00fcr 2026 und 2027 hat das Land bereits angek\u00fcndigt, dass mehr Geld f\u00fcr die Wohnraumf\u00f6rderung bereitsteht.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr 218 Wohneinheiten (WE) konnte die Stadt 2025 gr\u00fcnes Licht geben (2024: 217). Sie werden mithilfe der Wohnraumf\u00f6rderung des Landes NRW als Mietwohnungen neu gebaut (86 WE) oder modernisiert (90 WE) \u2013 oder sind Eigentumsh\u00e4user und -wohnungen, die von f\u00f6rderberechtigten Personen neugeschaffen beziehungsweise erworben (27 WE) oder modernisiert (15 WE) werden. Das der Stadt M\u00f6nchengladbach anfangs zugeteilte Budget von 16,4 Millionen Euro konnte die Verwaltung durch mehrere Antr\u00e4ge beim Land auf 263 Prozent der urspr\u00fcnglichen Summe erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8220;Als Stadt alle Hebel in Bewegung gesetzt&#8221;<\/strong><br>&#8220;Als Stadt haben wir auch 2025 alle Hebel in Bewegung gesetzt, um m\u00f6glichst viele Mittel der \u00f6ffentlichen Wohnraumf\u00f6rderung nach M\u00f6nchengladbach zu holen. Trotz der hohen Fallzahlen konnten wir jeden Interessenten beraten, bei der Antragsstellung unterst\u00fctzen und haben alle Bewilligungsantr\u00e4ge rechtzeitig bearbeitet. Unter dem Strich stehen bewilligte Mittel, die das urspr\u00fcngliche Budget deutlich \u00fcbersteigen&#8221;, freut sich Alic\u00e9 Herle, Leiterin der st\u00e4dtischen Abteilung Wohnraumf\u00f6rderung und Wohnungsmarktentwicklung. Die Abteilung ist als Bewilligungsbeh\u00f6rde f\u00fcr die \u00f6ffentliche Wohnraumf\u00f6rderung in M\u00f6nchengladbach zust\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Immer \u00f6fter st\u00f6\u00dft die \u00f6ffentliche Wohnraumf\u00f6rderung auf Interesse. Denn in Zeiten hoher Baupreise und Kreditzinsen steht gerade der frei finanzierte Mietwohnungsbau oft vor dem Problem, dass die wirtschaftlich notwendigen Mieten auf dem Markt nicht zu erzielen sind. Die \u00f6ffentliche Wohnraumf\u00f6rderung stellt da eine attraktive Alternative dar. Zwar m\u00fcssen die Wohnungen sp\u00e4ter zu moderaten Preisen an Personen mit Wohnberechtigungsschein vermietet werden (Soziales Wohnen), doch winken im Gegenzug moderate Zinsen und Tilgungsnachl\u00e4sse.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bestand an Sozialem Wohnraum nimmt seit Jahren ab. Das liegt daran, dass immer mehr Wohnungen, die vor Jahrzehnten gebaut wurden, nach Ablauf der Frist aus der Belegungs- und Mietpreisbindung fallen. Vermieter sind dann nicht mehr an die Vorgaben des Sozialen Wohnens gebunden. &#8220;Die immer h\u00f6here Nachfrage nach der \u00f6ffentlichen Wohnraumf\u00f6rderung kann dem sinkenden Bestand an Sozialwohnungen etwas entgegensetzen. Dazu leisten wir als Stadt mit der direkten Ansprache und serviceorientierten Beratung von institutionellen Investoren wie von Privatpersonen unseren Beitrag. Ich hoffe sehr, dass wir mit der vom Land angek\u00fcndigten Aufstockung in den n\u00e4chsten Jahren wieder alle f\u00f6rderf\u00e4higen Projekte bewilligen k\u00f6nnen&#8221;, sagt die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein starkes Team: Wohnraumf\u00f6rderung NRW und WohnBau M\u00f6nchengladbach W\u00e4hrend heute bewilligte Vorhaben erst noch umgesetzt werden m\u00fcssen, hat sich die Wohnraumf\u00f6rderung 2025 auf dem M\u00f6nchengladbacher Wohnungsmarkt bemerkbar gemacht. Insgesamt 65 Wohneinheiten, die in den Vorjahren beantragt wurden, sind letztes Jahr fertig geworden. Darunter auch das Mehrfamilienhaus der st\u00e4dtischen WohnBau am Langer Weg in L\u00fcrrip mit zw\u00f6lf Wohnungen. &#8220;Die WohnBau ist f\u00fcr die Stadt der entscheidende Hebel, um mit gutem Beispiel voranzugehen, selbst aktiv mehr bezahlbaren Wohnraum in M\u00f6nchengladbach zu schaffen und damit eines unserer zentralen strategischen Ziele zu verfolgen&#8221;, betont Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs. &#8220;Der Rat hat deshalb beschlossen, durch den Verzicht auf die Aussch\u00fcttung der WohnBau mehr Kapital zur Verf\u00fcgung zu stellen. Jeder Euro, der so zus\u00e4tzlich in den Wohnungsbau flie\u00dft, erm\u00f6glicht \u00fcber die Darlehen der Wohnraumf\u00f6rderung Investitionen von insgesamt vier Euro.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Projekt am Langer Weg wurden 2025 20 gef\u00f6rderte Wohneinheiten in Giesenkirchen am Pfarrer-Walter-Weg sowie 33 Wohneinheiten in Gladbach an der Waldhausener Stra\u00dfe (14) und an der Yorckstra\u00dfe (19) fertiggestellt. Neben 44 Zwei-Zimmer-Wohnungen sind durch zw\u00f6lf 3-Zimmer-, acht 4-Zimmer- und eine 5-Zimmer-Wohnung auch Angebote f\u00fcr mittlere und gr\u00f6\u00dfere Familien auf den Markt gekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber die Wohnraumf\u00f6rderung NRW<\/strong><br>Die \u00f6ffentliche Wohnraumf\u00f6rderung ist ein Programm des Landes Nordrhein-Westfalen f\u00fcr den Bau und die Modernisierung bezahlbaren Wohnraums. Sie wird aus Mitteln des Bundes, des Landes und der NRW.BANK finanziert. Der \u00fcberwiegende Teil der F\u00f6rderung wird als zinsg\u00fcnstiges Darlehen vergeben, ein kleinerer Teil als Zuschuss \u00fcber Tilgungsnachl\u00e4sse. 2025 standen landesweit rund 2,4 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung; f\u00fcr 2026 sind voraussichtlich rund 2,65 Milliarden Euro vorgesehen. Die Bewilligung der Mittel erfolgt in M\u00f6nchengladbach \u00fcber die st\u00e4dtische Abteilung Wohnraumf\u00f6rderung und Wohnungsmarktentwicklung.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Die \u00f6ffentliche Wohnraumf\u00f6rderung in M\u00f6nchengladbach bleibt auf einem hohen Niveau. Das geht aus einem Jahresbericht hervor, den die Verwaltung jetzt im Ausschuss f\u00fcr Planung, Bauen und Stadtentwicklung vorgelegt hat. 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