{"id":7134,"date":"2025-12-19T06:00:00","date_gmt":"2025-12-19T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7134"},"modified":"2025-12-15T13:06:11","modified_gmt":"2025-12-15T12:06:11","slug":"vom-durchstich-zum-quartier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/12\/19\/vom-durchstich-zum-quartier\/","title":{"rendered":"Vom Durchstich zum Quartier"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach. <\/strong>Die Geb\u00e4ude f\u00fcr den Durchstich von der Hindenburgstra\u00dfe zum Museum Abteiberg sind abgebrochen, die Neugestaltung des neuen \u00f6ffentlichen Raumes befindet sich in der Vorbereitung. Parallel dazu hat die Stadt nun den Vorentwurf f\u00fcr den Bebauungsplan Nr. 818\/N &#8220;Museumsquartier&#8221; vorgelegt. Mit dem neuen B-Plan sollen nicht nur die neue Gr\u00fcnfl\u00e4che und die Wegeverbindung zum Museum planungsrechtlich festgeschrieben werden. Auch f\u00fcr die angrenzende Bebauung macht der Plan Vorgaben, damit aus dem Durchstich perspektivisch ein st\u00e4dtebaulich hochwertiges Quartier mit urbanem Nutzungsmix entstehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst den innerst\u00e4dtischen Block zwischen Krichelstra\u00dfe, Hindenburgstra\u00dfe und der Propst-Kauff-Stiege. Die Immobilie am Kirchplatz Nr. 5, die heute noch vom Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) genutzt wird, weist der Plan als Gr\u00fcnfl\u00e4che aus. Die st\u00e4dtische Entwicklungsgesellschaft EWMG konnte das Geb\u00e4ude vor kurzem erwerben. Es soll nach derzeitigem Stand ebenfalls abgebrochen werden, sobald der SKF eine neue Unterkunft gefunden hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete: &#8220;Mit dem neuen Bebauungsplan schaffen wir nun die Grundlagen f\u00fcr die Umsetzung einer Vision, die gemeinsam mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, Politik und Verwaltung entwickelt wurde: Eine attraktive Verbindung zwischen Museum Abteiberg und Innenstadt. Die neue Freifl\u00e4che im Bereich des Durchstichs bietet uns viele Gestaltungsm\u00f6glichkeiten, sodass neben der barrierefreien Zug\u00e4nglichkeit auch gleichzeitig eine gr\u00fcne Oase entsteht, die gen\u00fcgend Raum f\u00fcr Aufenthalt, Kunst und \u00d6kologie bietet \u2013 Schritt f\u00fcr Schritt wird sich rund um die heutige Baul\u00fccke ein lebenswertes Quartier im Herzen der Stadt entwickeln.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Zentrales Element des Bebauungsplans ist der neugeschaffene Stadtraum mit seiner barrierefreien, illuminierten Wegeverbindung zur Museumsbr\u00fccke. Zu einem Ort der Kultur soll der Durchstich auch durch Kunst-Stelen entlang des Weges werden. Dar\u00fcber hinaus sieht der Bebauungsplan die M\u00f6glichkeit vor, dass in der Fl\u00e4che ein kleiner Pavillon entstehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Geb\u00e4udebl\u00f6cke neben dem Durchstich sind Teil der Planungen Das st\u00e4dtebauliche Konzept f\u00fcr das Quartier bildet die Grundlage f\u00fcr eine qualitativ hochwertige Weiterentwicklung der Innenstadt. Im Mittelpunkt steht die Neuordnung der bislang ungefassten Bereiche durch eine blockrandartige Bebauung, die k\u00fcnftig klare Raumkanten ausbildet und den Stadtraum gestalterisch st\u00e4rkt. Anstelle der derzeit offen einsehbaren R\u00fcckseiten entstehen adressbildende H\u00e4userfronten mit einer kleinteiligen Geb\u00e4udestruktur, die sich am Ma\u00dfstab und am charakteristischen Erscheinungsbild der historischen Altstadt orientiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend der innerst\u00e4dtischen Lage strebt die Stadt eine durchmischte Nutzung an und definiert deshalb die Geb\u00e4udebl\u00f6cke zu beiden Seiten der Gr\u00fcnfl\u00e4che planungsrechtlich als &#8220;Urbane Gebiete&#8221;. &nbsp;Die Erdgeschosse sind f\u00fcr publikumsbezogene Nutzungen vorgesehen; grunds\u00e4tzlich ist hier auch Einzelhandel zul\u00e4ssig. In den Eckgeb\u00e4uden zum neuen Platz stehen jedoch insbesondere gastronomische Angebote im Fokus. Die Obergeschosse sollen vor allem Wohnungen und B\u00fcros aufnehmen. Damit folgt der Bebauungsplan der st\u00e4dtischen Strategie f\u00fcr die Hindenburgstra\u00dfe, die eine Konzentration des Einzelhandels im mittleren Teil der Einkaufsmeile vorsieht. Lebensmittelgesch\u00e4fte zur Nahversorgung der Anwohnenden sind im k\u00fcnftigen Museumsquartier dennoch m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Festlegungen des B-Plans betreffen auch die Stadt\u00f6kologie. Das betrifft zuvorderst die Definition einer neuen Gr\u00fcnfl\u00e4che in einem bislang bebauten Bereich. Durch den neuen Plan werden aber nicht nur neue B\u00e4ume in dem kleinen Park festgesetzt; auch der Erhalt der Bestandsb\u00e4ume entlang der Hindenburgstra\u00dfe wird planungsrechtlich gesichert. Zudem soll der Innenbereich des s\u00fcdlichen Baublocks \u2013 mit Ausnahme eines kleinen Hofs \u2013 eingeschossig bebaut und die D\u00e4cher intensiv begr\u00fcnt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind die n\u00e4chsten Schritte im B-Plan-Verfahren Den Vorentwurf zum Bebauungsplan Nr. 818\/N hat der Ausschuss f\u00fcr Planung, Bauen und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am 2. Dezember zur Kenntnis genommen. Im n\u00e4chsten Schritt bereitet die Verwaltung nun die fr\u00fchzeitige \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung vor, die im Januar startet. Die Anregungen aus diesem Verfahren flie\u00dfen in den sp\u00e4teren Entwurf ein, der ebenfalls \u00f6ffentlich ausgelegt wird. Erst danach kann der Bebauungsplan finalisiert und vom Stadtrat beschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bauliche Entwicklung im zuk\u00fcnftigen Museumsquartier soll abschnittsweise und in enger Anlehnung an die vorhandene Bebauung erfolgen. Ein erster Bauabschnitt k\u00f6nnte dabei die Blockrandbebauung zum neuen Park sein. W\u00e4hrend einige Festsetzungen \u2013 wie die neue Gr\u00fcnfl\u00e4che \u2013 bereits parallel dazu umgesetzt werden, k\u00f6nnen andere Ma\u00dfnahmen, insbesondere die weitgehende Blockrandbebauung, voraussichtlich noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2500\" height=\"1126\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/311771P.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/311771P.jpg 2500w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/311771P-1280x577.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/311771P-980x441.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/311771P-480x216.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2500px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>An der Ostseite des Platzes sieht der B-Plan adressbildende H\u00e4userfronten statt einsehbarer Geb\u00e4uder\u00fcckseiten vor. | Foto:  Stadt M\u00f6nchengladbach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. 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