{"id":7128,"date":"2025-12-16T07:00:00","date_gmt":"2025-12-16T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7128"},"modified":"2025-12-15T08:56:22","modified_gmt":"2025-12-15T07:56:22","slug":"gewerbegebiet-am-flughafen-trabrennbahn-wird-mit-hilfe-des-landes-entwickelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/12\/16\/gewerbegebiet-am-flughafen-trabrennbahn-wird-mit-hilfe-des-landes-entwickelt\/","title":{"rendered":"Gewerbegebiet am Flughafen: Trabrennbahn wird mit Hilfe des Landes entwickelt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Was 2010 noch eine Idee war und 2014 an hohen H\u00fcrden scheiterte, nimmt heute konkrete Gestalt an: Die Trabrennbahn in M\u00f6nchengladbach wird zum Zukunftsstandort f\u00fcr Unternehmen. M\u00f6glich wird das durch die Aufnahme in das Landesprogramm &#8220;Go4Gewerbe&#8221;. Am Freitag unterzeichneten Ina Scharrenbach, Ministerin f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs dazu eine Zielvereinbarung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit &#8220;Go4Gewerbe&#8221; unterst\u00fctzt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Transformation im Rheinischen Revier: insgesamt 200 Millionen Euro Landesb\u00fcrgschaft entlasten die Kassen ausgew\u00e4hlter Kommunen bei der nachhaltigen Entwicklung neuer Gewerbefl\u00e4chen. Die NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH steht den Kommunen dabei als Entwicklungsgesellschaft auf Zeit zur Verf\u00fcgung. Als erste Kommune wird die Stadt M\u00f6nchengladbach in das Programm aufgenommen. Mit 2,3 Millionen Euro aus einer Landesb\u00fcrgschaft, die NRW.URBAN vom Land erh\u00e4lt, kann die Stadt M\u00f6nchengladbach gemeinsam mit der Landesgesellschaft das Areal an der Trabrennbahn zu einem zukunftsf\u00e4higen Gewerbestandort entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Ina Scharrenbach, Ministerin f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung:<br>&#8220;Wo fr\u00fcher Pferde galoppierten, werden in Zukunft Ideen und Businesspl\u00e4ne Fahrt aufnehmen: \u201aGo4Gewerbe\u2018 macht\u00b4s m\u00f6glich. Das Rheinische Revier hat sich von der Braunkohle- auf den Weg zur Boom-Region gemacht. Genau hier setzt \u201aGo4Gewerbe\u2018 an. \u201aGo4Gewerbe\u2018 baut auf den St\u00e4rken der Region auf und zeichnet den Weg in eine nachhaltige, innovative Wirtschaftsstruktur. Der Standort auf der ehemaligen Trabrennbahn direkt am Flughafen M\u00f6nchengladbach bringt eine besondere Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Unternehmen im Bereich der Luftfahrt mit. Neben klassischen Feldern wie Wartung und Service r\u00fccken hier auch neue Technologien in den Fokus: vertikale Mobilit\u00e4t, alternative Antriebe und \u201aZero-Emission Aviation\u2018. In M\u00f6nchengladbach geben wir den Startschuss, damit in Zukunft nicht nur Innovationen im Rheinischen Revier landen, sondern auch abheben.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Felix Heinrichs, Oberb\u00fcrgermeister der Stadt M\u00f6nchengladbach:<br>&#8220;M\u00f6nchengladbach kommt als Gro\u00dfstadt im Rheinischen Revier eine besondere Rolle zu. Wir haben einen immensen Bedarf an nachhaltigen Gewerbefl\u00e4chen mit klarer strategischer Ausrichtung auf unsere Leitbranchen. Mit seiner N\u00e4he zum Flughafen bietet der Standort an der Trabrennbahn optimale Voraussetzungen, insbesondere auch f\u00fcr Wirtschaftsunternehmen mit Bezug zur Luftfahrt.\u00a0 Wir sind sehr froh, dass uns das Land durch das Programm Go4Gewerbe gezielt dabei unterst\u00fctzt, diese chancenreiche, aber anspruchsvolle Potenzialfl\u00e4che zu einem nachhaltig ausgerichteten Gewerbestandort zu entwickeln und einen weiteren wichtigen Schritt im Strukturwandel zu gehen.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Potenzial f\u00fcr nachhaltige Gewerbefl\u00e4che und bis zu 1.000 Arbeitspl\u00e4tze Die Projektfl\u00e4che der ehemaligen Trabrennbahn umfasst rund 14 Hektar und verf\u00fcgt \u00fcber eine integrierte Lage in M\u00f6nchengladbach. Da sie vollst\u00e4ndig im Eigentum der Stadt ist, kann die Entwicklung z\u00fcgig angesto\u00dfen werden. Die Landesgesellschaft NRW.URBAN begleitet das Vorhaben mit personellen Ressourcen und fachlichem Know-how. Sie unterst\u00fctzt die Stadt insbesondere bei der Bauleitplanung sowie bei der Erschlie\u00dfung des Areals. Ziel ist es, die Fl\u00e4che bis 2029 zur Vermarktung vorzubereiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das k\u00fcnftige Gewerbeareal bringt zahlreiche Standortvorteile mit: Die integrierte Lage erm\u00f6glicht eine abgestimmte Siedlungs- und Mobilit\u00e4tsentwicklung. Zudem verf\u00fcgt die Fl\u00e4che \u00fcber einen nahen Autobahnanschluss an die A44 sowie eine sehr gute Anbindung an den \u00f6ffentlichen Personennahverkehr (\u00d6PNV). Unmittelbar angrenzend liegt der Flughafen M\u00f6nchengladbach, auch der internationale Flughafen D\u00fcsseldorf ist gut erreichbar. Damit ist der Standort auch f\u00fcr international t\u00e4tige Unternehmen attraktiv.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund zum Programm &#8220;Go4Gewerbe&#8221;<\/strong><br>&#8220;Go4Gewerbe&#8221; ist ein gezielt auf Gewerbefl\u00e4chen ausgerichtetes Programm, das Kommunen auch bei knappen Haushaltsmitteln und begrenzten personellen Kapazit\u00e4ten eine zukunftsorientierte Fl\u00e4chenentwicklung erm\u00f6glicht und so die Transformation des Rheinischen Reviers weiter voranbringt. Jede Projektentwicklung erfolgt nach Kriterien wie sparsamer Fl\u00e4chenverbrauch, wassersensible Planung, Einsatz erneuerbarer Energien, multimodale Mobilit\u00e4tsangebote sowie hohe architektonische Standards.<\/p>\n\n\n\n<p>Das neue Landesprogramm erg\u00e4nzt bestehende Instrumente zur F\u00f6rderung des Strukturwandels im Rheinischen Revier, wie etwa die Projektgesellschaft Perspektive.Struktur.Wandel GmbH (PSW), die Starke Projekte GmbH oder die Struktur- und St\u00e4dtebauf\u00f6rderung. Diese Initiativen tragen dazu bei, den Ausstieg aus der Kohleverstromung nachhaltig zu gestalten und dem Rheinischen Revier neue Perspektiven zu er\u00f6ffnen. Insbesondere die PSW GmbH, eine gemeinsame Gr\u00fcndung des Landes Nordrhein-Westfalen und der RWE Power AG, entwickelt Nachnutzungskonzepte f\u00fcr ehemalige Kraftwerksstandorte. Die Starke Projekte GmbH unterst\u00fctzt die Kommunen als zentrale Beschaffungsstelle im Revier bei Projektberatung, Studien, Gutachten und F\u00f6rdermittelmanagement.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"666\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/311727P.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/311727P.jpg 1000w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/311727P-980x653.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/311727P-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Ministerin Ina Scharrenbach ( 2.v.l.vorne) und Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs (3.v.l.vorne) beim Rundgang \u00fcber das Areal. | Foto: Stadt M\u00f6nchengladbach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. 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