{"id":7106,"date":"2025-12-10T06:00:00","date_gmt":"2025-12-10T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=7106"},"modified":"2025-12-09T10:49:05","modified_gmt":"2025-12-09T09:49:05","slug":"hochschule-niederrhein-design-studentinnen-gewinnen-zukunftspreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/12\/10\/hochschule-niederrhein-design-studentinnen-gewinnen-zukunftspreis\/","title":{"rendered":"Hochschule Niederrhein: Design-Studentinnen gewinnen Zukunftspreis"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld. <\/strong>Drei Studentinnen wurden in diesem Jahr mit dem Zukunftspreis des F\u00f6rdervereins am Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein (HSNR) ausgezeichnet. Der Preis wurde zum zweiten Mal f\u00fcr drei Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten vergeben, in denen \u00e4sthetische Werte f\u00fcr eine Welt mit mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Zuversicht im Mittelpunkt stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Elf Design-Studierende hatten ihre Abschlussarbeiten eingereicht. Diese wurden von der Jury \u2013 bestehend aus Katia Baudin (Direktorin der Kunstmuseen Krefeld), Reinhard Henke (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Werbeagentur BUTTER.) und Mone Schliephack (Professorin f\u00fcr Illustration an der Hochschule D\u00fcsseldorf) \u2013 bewertet. \u201eBei der Auswahl der Jury-Mitglieder haben wir uns bewusst f\u00fcr Vertreterinnen und Vertreter von Kultur, Wirtschaft und Designlehre entschieden\u201c, sagt Professor Dr. Erik Schmid, Dekan des Fachbereichs Design und Vorsitzender des F\u00f6rdervereins. Ausgezeichnet wurden Anika Oelke (Studiengang Kommunikationsdesign) f\u00fcr ihre Arbeit \u201eMir geht es einsam\u201c, Lia Tietz Mu\u00f1oz (Studiengang Produkt- und Objektdesign) und ihre Arbeit \u201eMEKI KIT\u201c, sowie Master-Absolventin Chantal Droste f\u00fcr ihre Abschlussarbeit \u201eZero\u201c. Die Preistr\u00e4gerinnen erhielten vom F\u00f6rderverein jeweils ein Preisgeld in H\u00f6he von 500 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Preis im Bereich Kommunikationsdesign ging an Anika Oelke mit der Arbeit \u201eMir geht es einsam\u201c, welche die Jury auf Grund des gesellschaftlich hochrelevanten Themas und der medialen Ausarbeitung als Ausstellung \u00fcberzeugte. Denn: \u201eMir geht es einsam\u201c ist eine Ausstellung, die zur Normalisierung des Themas Einsamkeit beitragen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn der heutigen Zeit, in der soziale Medien Leistungs- und Individualisierungsdruck erzeugen, w\u00e4chst das Gef\u00fchl von Isolation. Das Ziel ist es, Einsamkeit emotional erfahrbar zu machen und in den gesellschaftlichen Dialog einzubringen\u201c, sagt Anika Oelke. Daher stehen in der Ausstellung alle m\u00f6glichen ganz pers\u00f6nlichen menschlichen Reaktionen auf Einsamkeit im Mittelpunkt und bilden eine Br\u00fccke zwischen der eigenen Einsamkeit und der Gemeinschaft. Die Ausstellung zeigt 156 S\u00e4tze, immer beginnend mit \u201eich war einsam, also habe ich \u2026\u201c. Diese S\u00e4tze bilden den Kern und geben den Betrachter:innen ein Gef\u00fchl von Zugeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Thema \u201eEinsamkeit\u201c war mir ein pers\u00f6nliches Anliegen, daher bedeutet mir die Auszeichnung enorm viel. Es zeigt, dass man mit seiner Einsamkeit nicht alleine ist und das Thema eine wichtige Rolle in unserem Alltag spielt. Ich freue mich, dass die Arbeit so noch mehr Menschen erreichen kann\u201c, sagt Anika Oelke.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Preis f\u00fcr den Bereich Produkt- und Objektdesign erhielt Lia Tietz Mu\u00f1oz, die mit \u201eMEKI KIT\u201c ein Fermentierungs-Kit f\u00fcr den allt\u00e4glichen, mobilen und h\u00e4uslichen Gebrauch entwarf. MEKI KIT macht den Prozess der Lactofermentation erfahrbar und sichtbar, indem es s\u00e4mtliche Phasen begleitet: Vorbereiten, K\u00fcchenarbeit, Beobachten, Warten und Lagern. Es richtet sich an alle, die sich bisher nicht an das Fermentieren \u2013 von beispielsweise Gem\u00fcse \u2013 herangetraut haben, und erleichtert so den Einstieg in eine nachhaltige und kulturell bedeutsame Form der Lebensmittelkonservierung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Auszeichnung zeigt mir, dass ein Thema, das mir so am Herzen liegt, auch andere Menschen erreichen und ber\u00fchren konnte. Daf\u00fcr Anerkennung zu erfahren ist ein \u00fcberw\u00e4ltigendes Gef\u00fchl \u2013 nicht nur f\u00fcr die Thematik, sondern auch f\u00fcr die Umsetzung, denn in der Gestaltung steckt auch immer ein St\u00fcck von einem selbst\u201c, sagt Lia Tietz Mu\u00f1oz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Preis f\u00fcr die beste Masterarbeit ging an Chantal Droste, deren Arbeit \u201ezero\u201c als herausragendes Beispiel f\u00fcr gelungenes User Experience Design (UX-Design) gew\u00fcrdigt wurde. Sie entwickelte eine praktische und klar gestaltete App rund um das Thema Abfallvermeidung. Die App \u201ezero\u201c unterst\u00fctzt die Anwender:innen dabei, den Einstieg in ein Zero Waste-Leben zu finden \u2013 strukturiert, individuell und motivierend. Das Herzst\u00fcck der App ist die Challenge-Funktion mit Kategorien wie K\u00fcche, Bad oder Garten. Hier kann man nachhaltige Produktalternativen sowie DIY-Ideen entdecken \u2013 und wird f\u00fcr jede umgesetzte Aufgabe mit Punkten belohnt. Im Wissensbereich gibt es kompakte, gepr\u00fcfte Infos rund um Zero Waste. Eine Karte zeigt nachhaltige Locations in der N\u00e4he, wie etwa Unverpacktl\u00e4den oder Secondhandshops. Mit \u201ezero\u201c wird Nachhaltigkeit alltagstauglich, digital und motivierend.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Zukunftspreis ist f\u00fcr mich eine Best\u00e4tigung, dass das Thema Zero Waste nicht nur gesellschaftlich relevant ist, sondern dass auch meine Arbeit einen echten Beitrag leisten kann\u201c, sagt Chantal Droste. \u201eMir haben schon einige Menschen gesagt, dass sie die App auch gerne nutzen w\u00fcrden, wenn diese einmal auf den Markt kommen sollte. Eine nette Dame hat mir direkt nach der Preisverleihung erz\u00e4hlt, dass sie sich sehr inspiriert und motiviert f\u00fchlt, sich nun mehr mit Zero Waste auseinander zu setzen. Das hat mich besonders ber\u00fchrt.\u201c Es zeige, dass sich die intensive Besch\u00e4ftigung mit nachhaltigen L\u00f6sungen gelohnt habe \u2013 und dass innovative Ideen, auch aus dem Studium heraus, Wirkung entfalten k\u00f6nnten, so Droste.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.hs-niederrhein.de\">Hochschule Niederrhein<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"740\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-08-Zukunftspreis-Design.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-08-Zukunftspreis-Design.jpg 1000w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-08-Zukunftspreis-Design-980x725.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-08-Zukunftspreis-Design-480x355.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Professorin Nora Gummert-Hauser und Professor Dr. Erik Schmid flankieren die diesj\u00e4hrigen Gewinnerinnen des Zukunftspreis des F\u00f6rdervereins am Fachbereich Design. | Foto: Paula Markert<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. Drei Studentinnen wurden in diesem Jahr mit dem Zukunftspreis des F\u00f6rdervereins am Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein (HSNR) ausgezeichnet. Der Preis wurde zum zweiten Mal f\u00fcr drei Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten vergeben, in denen \u00e4sthetische Werte f\u00fcr eine Welt mit mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Zuversicht im Mittelpunkt stehen. Elf Design-Studierende hatten ihre Abschlussarbeiten eingereicht. Diese [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":7107,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7106","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7106"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7106\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7108,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7106\/revisions\/7108"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7107"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}