{"id":6967,"date":"2025-11-09T07:00:00","date_gmt":"2025-11-09T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=6967"},"modified":"2025-11-13T12:31:35","modified_gmt":"2025-11-13T11:31:35","slug":"die-mittel-muessen-nach-bedarf-vergeben-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/11\/09\/die-mittel-muessen-nach-bedarf-vergeben-werden\/","title":{"rendered":"\u201eDie Mittel m\u00fcssen nach Bedarf vergeben werden\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Rheinland\/ Berlin.<\/strong> Wie kann das Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr Infrastruktur und Klimaneutralit\u00e4t zu einer Initialz\u00fcndung f\u00fcr die Modernisierung des Rheinlandes werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Parlamentarischen Abends der Metropolregion Rheinland in den R\u00e4umen der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Berlin. Rund 130 G\u00e4ste diskutierten dar\u00fcber, wie das Sonderverm\u00f6gen gezielt genutzt werden kann, um die gro\u00dfen Transformationsaufgaben im Rheinland umzusetzen: Von der notwendigen Ert\u00fcchtigung der Verkehrsinfrastrukturen, \u00fcber den Ausbau von Energienetzen bis hin zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Region.<\/p>\n\n\n\n<p>Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder beleuchtete in einer Keynote die Perspektiven des Bundes f\u00fcr eine moderne und leistungsf\u00e4hige Verkehrsinfrastruktur in Deutschland und warb daf\u00fcr, den Mobilit\u00e4tsbed\u00fcrfnissen in der Stadt und auf dem Land gleicherma\u00dfen pragmatisch und ideologiefrei zu begegnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der anschlie\u00dfenden Paneldiskussion ging es vor allem um das Sonderverm\u00f6gen der Bundesregierung. \u201eOb Schienen, Stra\u00dfen, Br\u00fccken, Wasserstra\u00dfen oder Energienetze \u2013 f\u00fcr den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen, insbesondere im Rheinland, sind massive Investitionen notwendig\u201c, betonte J\u00fcrgen Steinmetz, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. \u201eDaher begr\u00fc\u00dfen wir zus\u00e4tzliche Bundesmittel.\u201c Der IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer appellierte an die Politik, die Mittel auch tats\u00e4chlich f\u00fcr investive Projekt einzusetzen: \u201eDie Haushaltspl\u00e4ne des Bundes f\u00fcr 2025 und 2026 lassen bef\u00fcrchten, dass der urspr\u00fcnglich gew\u00fcnschte Effekt verpufft, weil Investitionsmittel aus dem Kernhaushalt in das Sonderverm\u00f6gen verschoben werden, um konsumtive Ausgaben zu finanzieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Steinmetz verwies darauf, dass der Bedarf in Nordrhein-Westfalen (NRW) weitaus gr\u00f6\u00dfer sei als in anderen Bundesl\u00e4ndern: \u201eDie Mittelvergabe muss nach dem tats\u00e4chlichen Bedarf erfolgen. So sind in NRW mehr als 2400 Br\u00fccken marode. Das Land mit der gr\u00f6\u00dften Wirtschaftskraft hat die schlechteste Infrastruktur.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mittel sollten zielgerichtet, investiv und unb\u00fcrokratisch eingesetzt werden. Wie eine wesentliche schnellere Planungs- und Bauphase f\u00fcr Gro\u00dfprojekte wie Rheinbr\u00fccken-Ersatzneubauten gelingen kann, hat j\u00fcngst ein von den Industrie- und Handelskammern Mittlerer Niederrhein und D\u00fcsseldorf sowie der Neuss-D\u00fcsseldorfer H\u00e4fen GmbH &amp; Co. KG (NDH) beauftragtes Gutachten gezeigt. Demnach lassen sich Planungszeitr\u00e4ume auf ein Jahr reduzieren, wenn gewisse Voraussetzungen erf\u00fcllt sind: Unter anderem m\u00fcssen reibungslose Planfeststellungsverfahren garantiert sein, Beschleunigungspotenziale im geltenden Recht voll ausgesch\u00f6pft werden, eine praxisgerechtere Vergabe erm\u00f6glicht und Gerichtsverfahren durch neue Infrastruktursenate beschleunigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/mittlerer-niederrhein.ihk.de\/news\/detail\/die-mittel-muessen-nach-bedarf-vergeben-werden\">IHK Mittlerer Niederrhein<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"788\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/csm_2025_pm231_Metropolreg_Rhld_Parl_Abend_IHK_8479d63b5e.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/csm_2025_pm231_Metropolreg_Rhld_Parl_Abend_IHK_8479d63b5e.jpg 1200w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/csm_2025_pm231_Metropolreg_Rhld_Parl_Abend_IHK_8479d63b5e-980x644.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/csm_2025_pm231_Metropolreg_Rhld_Parl_Abend_IHK_8479d63b5e-480x315.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Tauschten sich beim Parlamentarischen Abend der Metropolregion Rheinland in Berlin aus (v.l.): Markus Walke (Vorsitzender der Logistikregion Rheinland), J\u00fcrgen Steinmetz (Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Mittlerer Niederrhein), Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Thomas Klann (stellvertretender Vorsitzender der Logistikregion Rheinland) und Thomas Vieten (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Logistikregion Rheinland) | Foto: IHK Mittlerer Niederrhein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rheinland\/ Berlin. 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