{"id":6848,"date":"2025-10-30T06:00:00","date_gmt":"2025-10-30T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=6848"},"modified":"2025-10-29T11:34:39","modified_gmt":"2025-10-29T10:34:39","slug":"gebaeudemanagement-der-stadt-schreibt-2024-eine-schwarze-null","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/10\/30\/gebaeudemanagement-der-stadt-schreibt-2024-eine-schwarze-null\/","title":{"rendered":"Geb\u00e4udemanagement der Stadt schreibt 2024 eine \u201eschwarze Null\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Das Geb\u00e4udemanagement hat auch 2024 seine personellen und finanziellen Ressourcen voll ausgesch\u00f6pft, um den Geb\u00e4udebestand der Stadt M\u00f6nchengladbach zu unterhalten. Das geht aus dem Jahresabschlussbericht f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr hervor, den das gmmg im Oktober zusammen mit einem Lagebericht dem Rat vorgelegt hat. Mit einem \u00dcberschuss von 33,20 Euro legte der st\u00e4dtische Betrieb eine finanzielle Punktlandung hin. Mit der &#8220;schwarzen Null&#8221; verstetigt sich ein Trend. Bereits im Jahr 2023 war die Bilanz mit einem Plus von 1.896,31 Euro nahezu ausgeglichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den &#8220;ordentlichen Aufwendungen&#8221; von 62,76 Mio. Euro, die das Geb\u00e4udemanagement im Wirtschaftsjahr 2024 verausgabt hat, stehen &#8220;ordentliche Ertr\u00e4ge&#8221; im nahezu selben Umfang gegen\u00fcber. Gr\u00f6\u00dfte Kostenpunkte beim gmmg sind Ausgaben f\u00fcr Sach- und Dienstleistungen (41,7 Mio. Euro), etwa Reinigung, Hausmeisterdienstleistungen oder Handwerkerkosten, und Personalaufwendungen (13,7 Mio. Euro). Die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Einnahmequelle sind Zuwendungen von der Stadt (60 Mio. Euro). Sie gleichen den Mieteinnahmen, die ein privatwirtschaftliches Immobilienunternehmen von seinen Geb\u00e4udenutzern erhalten w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die geplanten Aufwendungen f\u00fcr den Bauunterhalt in H\u00f6he von 10 Mio. Euro konnte das gmmg im Wirtschaftsjahr 2024 zu rund 98 Prozent ausgeben. Betriebsleiterin Katja Becker-Lis sieht darin ein wichtiges Signal: &#8220;Die Preissteigerungen im Bausektor dauern zwar an, haben sich aber deutlich verlangsamt. Der wesentliche Grund f\u00fcr die hohen Bauausgaben ist das anhaltend hohe Niveau an Instandhaltungsarbeiten, die wir 2024 auf den Weg bringen konnten&#8221;, so die Betriebsleiterin. &#8220;Angesichts knapper Ressourcen und eines hohen Instandhaltungsbedarfs in unserem Portfolio m\u00fcssen wir auch in Zukunft klar priorisieren und diese Schlagzahl beibehalten&#8221;, so Becker-Lis.<\/p>\n\n\n\n<p>Einsparungen \u2013 wenn auch unerw\u00fcnschte \u2013 gab es innerhalb der Bilanz bei den Personalkosten. So weist der Wirtschaftsplan des gmmg f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 insgesamt 337 Stellen aus, darunter auch die beim gmmg selbst Besch\u00e4ftigten Reinigungskr\u00e4fte. Von den 337 Stellen waren im Jahresmittel aber durchschnittlich nur 281 Stellen besetzt. Die personellen Engp\u00e4sse tauchen deshalb im Lagebericht des gmmg auch als potentielles Gesch\u00e4ftsrisiko auf, ebenso wie immer komplexere Bauvorgaben, steigende Energie- und Baupreise, die Entwicklung der Lohnkosten und ein anhaltend hoher Instandhaltungsbedarf.<\/p>\n\n\n\n<p>Chancen bestehen f\u00fcr das gmmg beispielsweise in einem sinkenden Fl\u00e4chenbedarf der Verwaltung durch Desk Sharing oder in der Optimierung von Prozessen durch digitale Tools. So wurde 2020 ein sogenanntes CAFM-System (Computer Aided Facility Management) eingef\u00fchrt, um interne Abl\u00e4ufe effizienter zu gestalten. Auch im Bereich der Geb\u00e4udeautomation ergeben sich durch die Digitalisierung M\u00f6glichkeiten, Energiekosten zu senken. Mit einem eigens gegr\u00fcndeten Energiemanagement-Team ist das gmmg aktiv darum bem\u00fcht, Einsparpotentiale zu nutzen. Zumal der Energieverbrauch bereits durch E-Fahrzeuge und W\u00e4rmepumpen absehbar steigen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zuletzt will das Geb\u00e4udemanagement auch F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten gezielt nutzen, um Kosten zu sparen und zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen umzusetzen. &#8220;Derzeit wickeln wir die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf 15 st\u00e4dtischen Liegenschaften ab \u2013 finanziert mithilfe von F\u00f6rdermitteln aus dem sogenannten &#8220;Gigawattpakt&#8221; f\u00fcr Kommunen im Rheinischen Revier. Das ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie die Stadt M\u00f6nchengladbach auch zuk\u00fcnftig durch die fr\u00fchzeitige B\u00fcndelung der Kompetenzen innerhalb des technischen Dezernats verst\u00e4rkt von F\u00f6rderprogrammen profitieren will \u2013 zum Beispiel aus dem Bereich des Strukturwandels&#8221;, erl\u00e4utert die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das gmmg und seine Bilanz<\/strong><br>Das Geb\u00e4udemanagement der Stadt M\u00f6nchengladbach (gmmg) ist zum 1. Januar 2018 als Zusammenschluss des Vorg\u00e4ngerbetriebs &#8220;Geb\u00e4udereinigung der Stadt M\u00f6nchengladbach GSM&#8221; und des damaligen &#8220;Fachbereichs 65, Geb\u00e4udemanagement&#8221; gegr\u00fcndet worden. Betriebszweck des gmmg ist die Erf\u00fcllung aller geb\u00e4udewirtschaftlichen und damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben f\u00fcr die Stadt M\u00f6nchengladbach. Als wirtschaftlich arbeitender Betrieb legt das gmmg j\u00e4hrlich eine Bilanz \u00fcber sein laufendes Gesch\u00e4ft vor. Investitionen in Modernisierungs- und Neubauvorhaben werden darin nicht erfasst. Hintergrund ist, dass diese nicht aus Mitteln des gmmg finanziert werden und die Wertsteigerungen nicht dem gmmg, sondern der Stadt als Geb\u00e4udeeigent\u00fcmerin zugutekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Das Geb\u00e4udemanagement hat auch 2024 seine personellen und finanziellen Ressourcen voll ausgesch\u00f6pft, um den Geb\u00e4udebestand der Stadt M\u00f6nchengladbach zu unterhalten. Das geht aus dem Jahresabschlussbericht f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr hervor, den das gmmg im Oktober zusammen mit einem Lagebericht dem Rat vorgelegt hat. 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