{"id":6833,"date":"2025-10-25T06:00:00","date_gmt":"2025-10-25T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=6833"},"modified":"2025-10-27T12:25:43","modified_gmt":"2025-10-27T11:25:43","slug":"wachstumsschub-fuer-stadt-und-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/10\/25\/wachstumsschub-fuer-stadt-und-region\/","title":{"rendered":"Wachstumsschub f\u00fcr Stadt und Region"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Neuss.<\/strong> Die Landesgartenschau (LAGA) Neuss 2026 wird nicht nur das Stadtbild ver\u00e4ndern, sondern auch erhebliche wirtschaftliche, touristische und gesellschaftliche Effekte f\u00fcr die Stadt Neuss und die gesamte Region Mittlerer Niederrhein haben. Das belegt die neue Studie \u201eRegional\u00f6konomische Effekte der Landesgartenschau Neuss 2026\u201cder ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH (ift) im Auftrag der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. \u201eDie Landesgartenschau Neuss ist ein Zukunftsprojekt \u2013 f\u00fcr Wirtschaft, Stadt und Menschen\u201c, fasst J\u00fcrgen Steinmetz die zentralen Aussagen der Studie zusammen, die in der Gesch\u00e4ftsstelle der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH gemeinsam mit LAGA-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Annette Nothnagel und B\u00fcrgermeister Reiner Breuer vorgestellt und mit G\u00e4sten diskutiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Studienzahlen sind eindrucksvoll: Demnach wird die LAGA Neuss 2026 eine regionale Wertsch\u00f6pfung von voraussichtlich rund 25,6 Millionen Euro ausl\u00f6sen, davon entfallen etwa 14,9 Millionen Euro direkt auf die Stadt Neuss. Insgesamt werden mindestens 650.000 Besuche erwartet, wie bereits eine fr\u00fchere Studie ermittelt hatte. Davon werden rund zwei Drittel ausw\u00e4rtige G\u00e4ste sein. Diese Besucher bringen nach Berechnungen des ift zus\u00e4tzliche Kaufkraft in die Stadt: rund 17,5 Millionen Euro Bruttoumsatz, davon mehr als 12 Millionen Euro durch Besucher, die haupts\u00e4chlich zum Besuch der Landesgartenschau in die Stadt kommen. Besonders profitieren das Gastgewerbe, der Einzelhandel und die Dienstleistungsbranche. Dar\u00fcber hinaus entstehen im Veranstaltungsjahr mehr als 360 neue Vollzeitarbeitspl\u00e4tze in der Region Mittlerer Niederrhein, davon 227 direkt in Neuss. Die Studie prognostiziert, dass die Landesgartenschau Neuss 2026 weit \u00fcber den Veranstaltungszeitraum hinaus wirken wird. \u201eSie ist ein Motor f\u00fcr die Stadtentwicklung, schafft Arbeitspl\u00e4tze, zieht Investitionen an und verbessert die Lebensqualit\u00e4t\u201c, betont Steinmetz. \u201eWenn Stadt, Wirtschaft und B\u00fcrgerschaft an einem Strang ziehen, kann Neuss langfristig profitieren \u2013 \u00f6konomisch, \u00f6kologisch und gesellschaftlich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie zeigt, dass Gartenschauen erfahrungsgem\u00e4\u00df starke Impulse f\u00fcr Tourismus und lokale Wirtschaft setzen. F\u00fcr Neuss werden rund 360.000 Tagesausfl\u00fcge und 18.000 \u00dcbernachtungen erwartet, die direkt auf die LAGA zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Fr\u00fchere Landesgartenschauen zeigen: 90 Prozent der ausw\u00e4rtigen Besucher gaben an, dass die Gartenschau der Hauptgrund f\u00fcr ihren Aufenthalt ist. Diese G\u00e4ste sorgen f\u00fcr zus\u00e4tzliche Ums\u00e4tze \u2013 allein im Gastgewerbe rechnet die Studie mit einem Plus von mehr als 6 Millionen Euro, im Einzelhandel mit rund 4 Millionen Euro. Durch den Besucherzustrom werden auch Image und Bekanntheitsgrad der Stadt gest\u00e4rkt. \u201eDie Landesgartenschau positioniert Neuss als gr\u00fcnen, modernen und zukunftsorientierten Standort zwischen D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln. Gartenschauen sind mehr als eine Veranstaltung \u2013 sie sind ein Instrument strategischer Stadt- und Regionalentwicklung\u201c, erkl\u00e4rt Lukas Melzer, Consultant der ift GmbH. \u201eSie verbinden \u00f6kologische Erneuerung mit wirtschaftlichem Wachstum und gesellschaftlichem Zusammenhalt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Um die positiven Effekte der Landesgartenschau langfristig zu sichern und die m\u00f6glichen Effekte f\u00fcr Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung im LAGA-Jahr 2026 zu maximieren, enth\u00e4lt das Gutachten eine Reihe konkreter Ma\u00dfnahmen, die von der Stadt Neuss und der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH bereits zum Gro\u00dfteil engagiert angegangen werden. So sind die geplanten attraktiven Wegeverbindungen zwischen Innenstadt, Hauptbahnhof und LAGA-Gel\u00e4nde, die Aspekte wie Barrierefreiheit, Beleuchtung, Beschilderung und Sitzgelegenheiten gezielt ber\u00fccksichtigen, von gro\u00dfer Bedeutung. Die Verbindung von Innenstadt und Rhein durch Gr\u00fcnachsen und Erlebnisr\u00e4ume wird als st\u00e4dtebaulich bedeutsam hervorgehoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wirtschaftlich zeigt die Studie an gezielten Ma\u00dfnahmen auf, wie einige der derzeitigen Planungen die regional\u00f6konomischen Effekte der Landesgartenschau weiter steigern: Die Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge an regionale Unternehmen st\u00e4rkt die lokale Wertsch\u00f6pfung. Erg\u00e4nzend dazu d\u00fcrften gemeinsame Aktionen des Handels wie \u201eBl\u00fchende Schaufenster\u201c, LAGA-Men\u00fcs, Rabattaktionen oder Gutscheinprogramme die Innenstadt beleben und die Gartenschau sichtbar machen. Veranstaltungsformate wie verkaufsoffene Sonntage, After-LAGA-Events und Stadtfeste bieten zus\u00e4tzliche Potenziale zur Aktivierung der Innenstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich Kommunikation und Marketing wird die enge Verzahnung von Stadt-, Tourismus- und Gartenschau-Marketing zu positiven Effekten f\u00fchren. Ganzj\u00e4hrige, crossmediale Kampagnen mit einheitlichem Erscheinungsbild werden die Sichtbarkeit erh\u00f6hen und die Identifikation mit der Landesgartenschau st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur besseren Zusammenarbeit und Nutzung von Synergien zeigt das Gutachten, dass die Verstetigung der bereits initiierten Kooperationsnetzwerke zwischen Stadtverwaltung, IHK, Wirtschaftsf\u00f6rderung, Handel, Tourismus und Kulturszene sehr positive Effekte haben wird. Die ift-Experten empfehlen zudem ein Monitoring der LAGA-Effekte, das neben Besucherzahlen auch Informationen zum Besuchsverhalten der G\u00e4ste, Ums\u00e4tze und \u00f6kologische Kennwerte umfasst. So k\u00f6nnen Erfolge gemessen werden, um Folgeprozesse datenbasiert zu steuern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie bescheinigt, dass durch den Bau des neuen Innenstadtparks, die geplante Gr\u00fcnachse zum Rhein, die 1.500 neuen Wohnungen im Hammfeld I sowie Korrespondenzma\u00dfnahmen in Parks und das Innenstadtst\u00e4rkungsprogramm die weichen wirtschaftlichen Standortfaktoren gest\u00e4rkt werden. Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise guter Wohnwert, Aufenthaltsqualit\u00e4t und Erholungsr\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Landesgartenschau ist eine Chance, Stadtentwicklung ganzheitlich zu denken\u201c, sagt Melzer. F\u00fcr ihn ist die Einbindung der Wirtschaft vor Ort besonders wichtig: \u201eWenn regionale Unternehmen beteiligt werden und Handel, Tourismus und Verwaltung gemeinsam agieren, entsteht ein nachhaltiger Mehrwert f\u00fcr die Stadt.\u201c Auch die langfristige Perspektive sei entscheidend: \u201eDie LAGA darf kein einmaliges Event bleiben \u2013 sie muss Ausgangspunkt f\u00fcr dauerhafte Verbesserungen in Lebensqualit\u00e4t, Mobilit\u00e4t und Stadtbild sein.\u201c IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Steinmetz res\u00fcmiert: \u201eDie Landesgartenschau st\u00e4rkt unsere regionale Identit\u00e4t und Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Entscheidend ist, dass die positiven Effekte nachhaltig wirken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcrgermeister Reiner Breuer sieht das Vorgehen des nachhaltigen Planungsansatzes mit der Studie best\u00e4tigt: \u201eWir haben die Landesgartenschau von Beginn an als ganzheitliches Stadtentwicklungsprojekt gesehen. Mitten in der Stadt entsteht ein Erlebnisraum f\u00fcr alle Generationen als Begegnungsort f\u00fcr Erholung, Spiel, Sport, Kultur und Brauchtum. Zudem wird der Stadtpark \u201eGr\u00fcnes Herz\u201c als Verbindung zwischen Innenstadt, den neuen Wohngebieten im Hammfeld und dem Augustinusviertel sowie dem Rhein dienen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Annette Nothnagel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Landesgartenschau GmbH, erg\u00e4nzt: \u201eDer neu entstehende Innenstadtpark wird auch in den n\u00e4chsten Jahrzehnten eine Attraktion der Stadt und ein herausragendes Ausflugsziel in der gesamten Region bleiben.\u201c Ihr Team arbeitet bereits eng mit zahlreichen Initiativen, der Kulturszene, dem Mitmachverein GR\u00dcNES HERZ NEUSS e. V. und Neuss Marketing zusammen. Die Neusser Tourist Information wird ab dem 1. November auch den Ticketverkauf vor Ort \u00fcbernehmen. Nothnagel hat seit Beginn ihrer T\u00e4tigkeit auf Partizipation und Netzwerkbildung gesetzt, wie es auch die Studie unterstreicht: \u201eDie Landesgartenschau wird so bunt und lebendig \u2013 hier kommen viele verschiedene Menschen und Themen zusammen, und wir freuen uns schon sehr auf das vielseitige Programm.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein konkretes Ma\u00dfnahmenkonzept zur Verkn\u00fcpfung der Innenstadt mit der Landesgartenschau steht bereits fest. \u201eDie Studie best\u00e4tigt, dass wir auch hier auf dem richtigen Weg sind\u201c, freut sich Breuer. Zwischen Bahnhof und der Landesgartenschau wird es beispielsweise gro\u00dfe Blumens\u00e4ulen geben, Fahnen, Laternen und bunte Haltestellen. H\u00e4ndler k\u00f6nnen ihre Schaufenster mit LAGA-Blumen folieren, es gibt Werbekostenzusch\u00fcsse f\u00fcr Handel und Gastronomie.<\/p>\n\n\n\n<p>In sechs Monaten, am 16. April 2026, startet die Landesgartenschau in Neuss und Steinmetz, Breuer sowie Nothnagel sind sich einig: \u201eDie Landesgartenschau wird ein Erfolg, weil alle an einem Strang ziehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/mittlerer-niederrhein.ihk.de\/news\/detail\/wachstumsschub-fuer-stadt-und-region\">IHK Mittlerer Niederrhein<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"785\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/csm_pm_LaGa_Studie_f87dbb8797.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/csm_pm_LaGa_Studie_f87dbb8797.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/csm_pm_LaGa_Studie_f87dbb8797-980x601.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/csm_pm_LaGa_Studie_f87dbb8797-480x294.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Sie stellten die Studie \u201eRegional\u00f6konomische Effekte der Landesgartenschau Neuss 2026\u201c vor (v.l.): IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Steinmetz, B\u00fcrgermeister Reiner Breuer, LAGA-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Annette Nothnagel und Lukas Melzer, Consultant der ift GmbH. | Foto: IHK Mittlerer Niederrhein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuss. 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