{"id":6485,"date":"2025-09-03T06:00:00","date_gmt":"2025-09-03T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=6485"},"modified":"2025-09-03T10:13:17","modified_gmt":"2025-09-03T08:13:17","slug":"siegerentwuerfe-fuer-alten-markt-und-johann-peter-boelling-platz-stehen-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/09\/03\/siegerentwuerfe-fuer-alten-markt-und-johann-peter-boelling-platz-stehen-fest\/","title":{"rendered":"Siegerentw\u00fcrfe f\u00fcr Alten Markt und Johann-Peter-Boelling-Platz stehen fest"},"content":{"rendered":"\n<p>M\u00f6nchengladbach. Das freiraumplanerische Wettbewerbsverfahren zur Umgestaltung des Alten Markts und des Johann-Peter-Boelling-Platzes ist abgeschlossen. Am Donnerstag, den 28. August, hat das Preisgericht die Siegerentw\u00fcrfe f\u00fcr beide Pl\u00e4tze gek\u00fcrt. Damit gibt es nun eine klare Vorstellung f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Gestaltung zweier zentraler und stadtbildpr\u00e4gender Fl\u00e4chen im Gladbacher Zentrum. Als N\u00e4chstes m\u00fcssen die Wettbewerbsergebnisse zu einer konkreten Planung ausgearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Aus vielen guten Ideen und Entw\u00fcrfen hat das Preisgericht die beiden besten Ergebnisse ausgew\u00e4hlt. F\u00fcr ihre wertvolle Arbeit bedanke ich mich herzlich bei allen Wettbewerbsteilnehmern und Jurymitgliedern&#8221;, sagt Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs. &#8220;Die Entwicklung des Alten Marktes und des Johann-Peter-Boelling-Platzes ist auch ein weiterer wichtiger Schritt f\u00fcr die Aufwertung der Innenstadt als Ganzes. Baustein f\u00fcr Baustein setzen wir unseren Weg f\u00fcr eine lebendige, attraktive und \u00f6kologisch verbesserte Innenstadt in Gladbach fort&#8221;, so der Oberb\u00fcrgermeister weiter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alter Markt<\/strong><br>Der Alte Markt soll im Zuge der geplanten Umgestaltung vor allem in seiner Funktion als historischer Altstadtplatz gest\u00e4rkt werden. Neben dem gastronomischen Angebot ist auch die Bedeutung des Platzes als Veranstaltungsfl\u00e4che ein wichtiger belebender Faktor. Ebenso spielen Entsiegelung und Begr\u00fcnung eine gro\u00dfe Rolle. Die M\u00f6glichkeiten, all das umzusetzen, ergeben sich nicht zuletzt durch die bereits beschlossene Herausnahme des Linienbusverkehrs. So kann die bisherige Verkehrsfl\u00e4che verkleinert werden und es entsteht Raum f\u00fcr eine neue Aufteilung und Gestaltung des Platzes. Den besten Entwurf daf\u00fcr entwickelte das B\u00fcro NUWELA, das vom Preisgericht auf den ersten Platz gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Entwurf von NUWELA macht den Alten Markt zu einem gr\u00fcnen Stadtherz. In der Mitte entsteht eine flexible Fl\u00e4che f\u00fcr Veranstaltungen, umgeben von neuen schattenspenden B\u00e4umen, entsiegelten Bereichen die der Regenwasserversickerung dienen und insgesamt eine k\u00fchlende Wirkung haben. Ein besonderes Element ist der bestehende Brunnen, der erhalten und in dem Entwurf zu einem erlebbaren Wasserspiel weiterentwickelt wird. Neben der Au\u00dfengastronomie sind bewusst konsumfreie R\u00fcckzugsorte vorgesehen \u2013 mit B\u00e4nken im Schatten und Nischen zum Verweilen. So wird der Alte Markt zu einer B\u00fchne f\u00fcr das st\u00e4dtische Leben, die Geschichte und Moderne verbindet und dabei den \u00f6kologischen Anforderungen der Zukunft gerecht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Preisgericht regt jedoch auch \u00c4nderung in bestimmten Details an. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise Anpassungen einzelner Gr\u00fcnz\u00fcge zur Verbesserung des Anliegerverkehrs. Die angedachten Baumstandorte m\u00fcssen in Bezug auf bestehende Leitungen \u00fcberpr\u00fcft und m\u00f6glicherweise angepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Johann-Peter-Boelling-Platz<\/strong><br>Der Johann-Peter-Boelling-Platz mit der Tiefgaragenzufahrt vor dem HuMa ist bisher vor allem verkehrlich genutzt und als Platz deshalb kaum wahrnehmbar. Und das, obwohl er mit dem Haus Erholung, dem HuMa und dem Museum Abteiberg von drei \u00f6ffentlichkeitswirksamen Nutzungen umgeben ist. Im Rahmen der Umgestaltung soll er deshalb g\u00e4nzlich neu geordnet, sp\u00fcrbar aufgewertet und umfassend begr\u00fcnt werden. Die meisten Punkte bei der Jury sammelte hier das B\u00fcro Terra.Nova.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die Umgestaltung des Platzes ist die bereits beschlossene Verlagerung der Tiefgarageneinfahrt an die Geb\u00e4udekante des Q-Parkhauses. In der Platzmitte selbst entsteht so Raum f\u00fcr die Neugestaltung, die auch umliegende Fl\u00e4chen wie die Krichelstra\u00dfe, die Museumswiese oder den Vorplatz und den Parkplatz von Haus Erholung umfasst. Ziel ist ein Br\u00fcckenschlag zwischen den benachbarten Gr\u00fcnanlagen und den ebenfalls k\u00fcnftig neu gestalteten Bereichen der Innenstadt wie dem Alten Markt, dem Durchstich zum Museum und der oberen Hindenburgstra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Siegerentwurf von Terra.Nova verwandelt den Johann-Peter-Boelling-Platz in ein gr\u00fcnes Tor zum Kulturh\u00fcgel. In der Platzmitte ist ein lichter Baumhain mit Sitzstufen und lockerer M\u00f6blierung vorgesehen. Ein k\u00fcnstlerisches Highlight bildet eine bunte textile \u00dcberspannung, die farbige Schatten wirft, den Platz unverwechselbar macht und den Bezug zur textilwirtschaftlichen Historie von Haus Erholung herstellt. Auch die angrenzenden Fl\u00e4chen werden deutlich aufgewertet: Die Museumswiese bleibt als Ort f\u00fcr Kunst erhalten, wird mit zus\u00e4tzlichen klimaresilienten B\u00e4umen erg\u00e4nzt und als Liegewiese nutzbar gemacht; der historische Vorgarten am Haus Erholung soll wiederhergestellt werden; die Krichelstra\u00dfe wird entsiegelt und als begr\u00fcnte Verbindung gestaltet. Erg\u00e4nzt durch ein insektenfreundliches Beleuchtungskonzept entsteht ein lebendiger, klimaangepasster Aufenthaltsraum, der Altstadt und Parklandschaft miteinander verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Beste Voraussetzungen f\u00fcr gelingende Stadtentwicklung In ihren Entw\u00fcrfen haben die beteiligten Landschaftsarchitekturb\u00fcros auch Anregungen aus der Politik sowie von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ber\u00fccksichtigt, die im Vorfeld beteiligt wurden. Sowohl f\u00fcr diese fr\u00fchzeitige Einbindung als auch f\u00fcr das Wettbewerbsverfahren hat sich die Stadtverwaltung bewusst entschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Viele W\u00fcnsche \u2013 wie zum Beispiel die St\u00e4rkung der Aufenthaltsqualit\u00e4t durch mehr Gr\u00fcnfl\u00e4chen oder Sitz- und Gestaltungselemente, Attraktivierung der Wegebeziehungen sowie die R\u00fccksichtnahme auf gastronomische Angebote \u2013 spiegeln sich direkt in den Konzepten wider&#8221;, sagt Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete und als Dezernentin unter anderem zust\u00e4ndig f\u00fcr Stadtentwicklung. &#8220;Zugleich lag durch den Wettbewerb nicht nur ein Vorschlag auf dem Tisch, sondern 13. Die beiden siegreichen Entw\u00fcrfe fanden erfreulicherweise innerhalb der Jury eine sehr breite Unterst\u00fctzung und werden nun weiterverfolgt. Beste Voraussetzungen also f\u00fcr gelingende Stadtentwicklung, die auf breite Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung st\u00f6\u00dft.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der reinen Aufwertung liegt ein Fokus der Umgestaltung darauf, die Pl\u00e4tze fit f\u00fcr zuk\u00fcnftige Entwicklungen zu machen. So werden der Alte Markt und der Johann-Peter-Boelling-Platz st\u00e4rker f\u00fcr Fu\u00df- und Radverkehr ge\u00f6ffnet. Barrierefreie R\u00e4ume und Sitzgelegenheiten f\u00fcr alle Generationen ber\u00fccksichtigen den demographischen Wandel. Ma\u00dfnahmen zur Klimaanpassung \u2013 wie Verschattung, K\u00fchlung und Begr\u00fcnung \u2013 machen die Innenstadt widerstandsf\u00e4higer gegen Hitze und Starkregen. Mit den siegreichen B\u00fcros nimmt die Stadtverwaltung nun Verhandlungen auf, um die Entw\u00fcrfe in konkrete Planungen zu \u00fcberf\u00fchren. Ziel ist es, dass die Planungen Anfang 2026 beginnen. Die tats\u00e4chliche Umgestaltung der Pl\u00e4tze kann fr\u00fchestens 2027 eingel\u00e4utet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><br><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1028\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Bild1-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Bild1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Bild1-1280x514.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Bild1-980x394.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Bild1-480x193.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. 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