{"id":6457,"date":"2025-08-27T06:00:00","date_gmt":"2025-08-27T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/?p=6457"},"modified":"2025-08-29T09:13:03","modified_gmt":"2025-08-29T07:13:03","slug":"viele-konkrete-projektansaetze-fuer-bessere-deutsch-niederlaendische-zusammenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/08\/27\/viele-konkrete-projektansaetze-fuer-bessere-deutsch-niederlaendische-zusammenarbeit\/","title":{"rendered":"Viele konkrete Projektans\u00e4tze f\u00fcr bessere deutsch-niederl\u00e4ndische Zusammenarbeit"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Wie k\u00f6nnen Unternehmen und Institutionen von beiden Seiten der Grenze intensiver und zielgerichteter miteinander kooperieren und voneinander lernen als bisher? Um Antworten auf diese Frage in Form konkreter Projektans\u00e4tze ging es beim Workshop \u201eMatch &amp; Meet\u201c, den die Wirtschaftsf\u00f6rderung M\u00f6nchengladbach (WFMG) und die Stadt Roermond, unterst\u00fctzt von der Deutsch-Niederl\u00e4ndischen Handelskammer und dem Deutschen Hockey-Bund, am Rande der Hockey-EM im SparkassenPark anboten. 60 Teilnehmer folgten der Einladung zum Event in der neuen DHB-Event-Lounge, das durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland gef\u00f6rdert wird. Zwei Hockey-Nationalspielerinnen fungierten als Jury, die niederl\u00e4ndische Konsulin Willemijn van der Toorn sprach ein Gru\u00dfwort.<\/p>\n\n\n\n<p>An Herausforderungen f\u00fcr eine bessere grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit mangelt es nicht. Angefangen von der Sprachbarriere und kulturellen Unterschieden \u00fcber eine Unkenntnis hinsichtlich Branchenstrukturen und Standortfaktoren bis hin zu vielen Regularien, Grenzkontrollen, mangelnden Business-Netzwerken und ganz einfach dem Faktor Zeit. Diese zu analysieren, stand f\u00fcr die 60 Teilnehmenden am Anfang des von Sven M\u00fcller (Klitschko Ventures Gmbh) nach der Methode \u201eF.A.C.E. The Challenge\u201c (Deutsch: \u201eNimm die Herausforderung an\u201c) geleiteten Workshops am Anfang. Entwickelt wurde der Kreativprozess vom fr\u00fcheren Box-Weltmeister Dr. Wladimir Klitschko. Die Buchstaben F, A, C und E stehen dabei f\u00fcr Focus, Agility, Coordination und Endurance (Konzentration\/Selbstreflexion, Beweglichkeit\/Selbstwirksamkeit, Koordination\/ Selbstentfaltung und Ausdauer\/Selbstdisziplin).<\/p>\n\n\n\n<p>Viel spannender als die unbestreitbaren H\u00fcrden sind aber die Mittel und Wege, wie man sie \u00fcberwinden kann. Deshalb wurden \u2013 in insgesamt f\u00fcnf Kleingruppen \u2013 konkrete Projektans\u00e4tze entwickelt, was bereits morgen getan werden kann, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg zu verbessern. Und hiervon kamen durchaus etliche zusammen. So k\u00f6nne man etwa neue Modelle der Kinderbetreuung im Unternehmen einsetzen, um den beruflichen Wiedereinstieg des betreuenden Elternteils zu erleichtern; ein solches Anreizsystem br\u00e4chte nicht nur Produktivit\u00e4tsgewinne mit sich, sondern w\u00e4re auch g\u00fcnstiger als die Schaffung von Kita-Pl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neu zu etablierende Netzwerk-Veranstaltungen wurden ebenfalls als Idee genannt; diese sollten dann mit konkreten Zielsetzungen verbunden werden, sich durch mehr Effizienz und Effektivit\u00e4t hinsichtlich Kontaktgenerierung als bisher auszeichnen und daher m\u00f6glicherweise von Coaches oder Mentoren begleitet sein. Auch eine optimierte Bereitstellung von Informationen zur Branchenstrukturen, Regularien (Arbeitsmarkt, Steuern, Grenzpendler, etc.) oder Kulturunterschieden durch hauptamtliche Akteure kam zur Sprache.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt \u201eMatch &amp; Meet \u2013 Wirtschaft ohne Grenzen\u201c wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland erm\u00f6glicht und von der Europ\u00e4ischen Union (EU) und den Programmpartnern kofinanziert. Die Idee f\u00fcr den Workshop \u201eMatch &amp; Meet\u201c hatte die WFMG \u2013 Wirtschaftsf\u00f6rderung M\u00f6nchengladbach GmbH gemeinsam mit der Gemeente (Stadt) Roermond entwickelt. Neben der Hockey-EM, die nach 2023 dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge in der Vitusstadt stattfand, bot hierzu auch die wieder intensivierte St\u00e4dtepartnerschaft zwischen M\u00f6nchengladbach und Roermond einen willkommenen Anlass.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben zahlreichen Unternehmensvertretern aus Deutschland und den Niederlanden waren von M\u00f6nchengladbacher Seite unter anderem Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs, Dr. Ulrich Sch\u00fcckhaus (Vorsitzender der WFMG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung) und Friedhelm Lange (WFMG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer) vertreten, von Roermonder Seite unter anderem Beigeordneter Dirk Franssen. Die Deutsch-Niederl\u00e4ndische Handelskammer (DNHK) unterst\u00fctzte das Event, ebenso der Deutsche Hockey-Bund (DHB): So fungierten beispielsweise Charlotte Gerstenh\u00f6fer und Stine Kurz als Jurorinnen f\u00fcr die entwickelten Projektideen. Beide waren nur knapp am \u201eCut\u201d f\u00fcr die EM gescheitert, sind aber fester Bestandteil der deutschen Damen-Nationalmannschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonderer Gast der Veranstaltung war Willemijn van der Toorn, Konsulin im Generalkonsulat der Niederlande in D\u00fcsseldorf. Sie ging in ihrem Gru\u00dfwort an die Teilnehmer auf die Bedeutung der deutsch-niederl\u00e4ndischen Beziehungen ein: \u201eGrenzen sind nicht nur geografische Linien \u2013 sie sind auch Chancen, Br\u00fccken zu bauen, voneinander zu lernen und Synergien zu schaffen.\u201c Das Generalkonsulat begr\u00fc\u00dfe deutsch-niederl\u00e4ndische Initiativen wie \u201eMatch &amp; Meet\u201c, die das Ziel haben, gemeinsame Projekte \u2013 mit Fokus auf Wirtschaft, Innovation und grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit \u2013 anzusto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss hatten die Workshop-Teilnehmer noch optional die M\u00f6glichkeit, bei sch\u00f6nstem Sommerwetter an der Damen-Partie Deutschland gegen die Niederlande teilzunehmen, die mit einem klaren 5:1-Erfolg der Niederl\u00e4nderinnen ausging \u2013 den sp\u00e4teren Europameisterinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfmg.de\">WFMG<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1707\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PMWFMG-2025-08-22-Match-Meet-1-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PMWFMG-2025-08-22-Match-Meet-1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PMWFMG-2025-08-22-Match-Meet-1-1280x854.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PMWFMG-2025-08-22-Match-Meet-1-980x653.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PMWFMG-2025-08-22-Match-Meet-1-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Von links: Sven M\u00fcller (Klitschko Ventures GmbH, Moderator), Dr. Ulrich Sch\u00fcckhaus (Vorsitzender der WFMG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung), Aldo Lodder (DNHK), Willemijn van der Toorn (Konsulin im Generalkonsulat der Niederlande in D\u00fcsseldorf), Floris van Ommen (DNHK), Dirk Franssen (Beigeordneter Gemeente Roermond) und Friedhelm Lange (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer WFMG) im SparkassenPark M\u00f6nchengladbach | Foto: Felix K\u00fcster f\u00fcr WFMG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. 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