{"id":6246,"date":"2025-07-06T06:00:00","date_gmt":"2025-07-06T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=6246"},"modified":"2025-07-04T12:28:21","modified_gmt":"2025-07-04T10:28:21","slug":"gruendungsfabrik-und-skillzup-ziehen-positive-zwischenbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/07\/06\/gruendungsfabrik-und-skillzup-ziehen-positive-zwischenbilanz\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcndungsfabrik und skillzUP ziehen positive Zwischenbilanz"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Mehr als 2.000 junge Menschen in der Stadt hat skillzUP bereits mit seinen Angeboten zum Ausbau digitaler Fertigkeiten erreicht, viele hundert Gr\u00fcndungswillige und Gr\u00fcndende haben Workshops und Kurse der Gr\u00fcndungsfabrik M\u00f6nchengladbach genutzt. Zur Halbzeit des gemeinsamen F\u00f6rderprojekts wurde jetzt ein wenig zur\u00fcck-, in erster Linie aber nach vorne geschaut \u2013 denn wenn es nach dem Willen aller Beteiligten geht, soll auch \u00fcber das Ende der Projektlaufzeit Mitte 2027 hinaus an den zentralen Themen gearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Halbzeitpfiff ist im Sport zun\u00e4chst einmal kein Anlass zum Feiern. Es geht vorrangig darum, das zuvor Geschehene zu rekapitulieren, daraus Schl\u00fcsse zu ziehen und Anpassungen f\u00fcr die zweite Spielh\u00e4lfte vorzunehmen. Bei F\u00f6rderprojekten mit dem ehrgeizigen Ziel, einen Wirtschaftsstandort wie M\u00f6nchengladbach zu transformieren und nach vorne zu bringen, ist es zumindest ein klein wenig anders: Da ist nach zwei von vier Jahren Laufzeit durchaus ein angemessener Zeitpunkt gekommen, der inhaltlichen R\u00fcckschau und dem Ausblick in die Zukunft auch einen leicht feierlichen Rahmen zu verpassen. Ein solcher war das \u201eBergfest\u201c des bei der st\u00e4dtischen Wirtschaftsf\u00f6rderung (WFMG) angesiedelten Projekts Gr\u00fcndungsfabrik mit den beiden Teilprojekten skillzUP und Gr\u00fcndungfabrik M\u00f6nchengladbach (GFMG), das in dieser Woche in den Projektr\u00e4umen an der M\u00fchlenstra\u00dfe 2-4 \u00fcber die B\u00fchne ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei skillzUP steht im Fokus, das digitale Verst\u00e4ndnis und die digitalen Fertigkeiten junger Menschen zu verbessern, damit diese f\u00fcr die Arbeitswelt von morgen ger\u00fcstet sind. Bei der GFMG geht es darum, Gr\u00fcndungsvorhaben resilienter zu machen, die Zahl an Gesch\u00e4ftsaufgaben zu verringern und daf\u00fcr zu sorgen, dass insbesondere in wissensintensiven Branchen mittelfristig zukunftsf\u00e4hige Arbeitspl\u00e4tze aufgebaut und Innovationen in der Stadt gehalten werden k\u00f6nnen. Dass beides bereits mit einigem Erfolg gelingt, konnten die beiden Projektleitungen, Anastasia Rylnikov f\u00fcr skillzUP und Andy Sacherer f\u00fcr die GFMG, anhand beeindruckender Zahlen belegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Angebote werden rege in Anspruch genommen<\/strong><br>So haben bereits mehr als 2.300 Menschen zwischen zehn und 25 Jahren die Angebote von skillzUP wahrgenommen, wird mit \u00fcber 25 Kooperationspartnern (darunter zahlreiche Schulen, Unternehmen und weitere Institutionen) zusammengearbeitet und konnten sechs zentrale Themenbereiche, von \u201eDigi Basics\u201c \u00fcber Coding und KI bis zu hin zu Datensicherheit, etabliert werden. Auch die GFMG kann zahlenm\u00e4\u00dfig punkten: Eine mittlere dreistellige Zahl an Kursteilnehmern steht bisher zubuche, dazu mehr als 100 individuelle Gr\u00fcndungsberatungen, zahlreiche 1:1-Coachings, erfolgreiche Sonderformate wie die KMU-Zukunftsschmiede mit bisher acht erreichten Unternehmen oder die Macherinnen-Gemeinschaft f\u00fcr Gr\u00fcnderinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Bergfest in Rheydt stellte zun\u00e4chst Prof. Dr. Kathleen Diener in ihrer Keynote \u201eZukunft passiert \u2013 jetzt\u201c bemerkenswerte Parallelen zwischen Innovationsprozessen in Mittelalter und Renaissance sowie der Gegenwart her. Die Professorin f\u00fcr Business Information Systems &amp; Digital Innovation am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ist zugleich Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Forschung und Innovation an der Hochschule Niederrhein. In der darauffolgenden, von Axel Tillmanns (WFMG) moderierten Panel-Diskussion stand ebenfalls die Frage im Mittelpunkt, wie Innovationen gef\u00f6rdert, entstehen, implementiert und in Wirtschaftskraft umgem\u00fcnzt werden k\u00f6nnen. Neben Diener nahmen Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs, Hannah Kramer (Gr\u00fcnderin des Startups Senioren-WG mit Herz) und Yannick L\u00f6b (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Organisation beim Mittelst\u00e4ndler Elektro L\u00f6b) an der Runde teil. Mit dem einhelligen Ergebnis: M\u00f6nchengladbach ist der perfekte N\u00e4hrboden f\u00fcr innovative Neugr\u00fcndungen und innovationsfreudige Unternehmen \u2013 allerdings gibt es auch noch einiges an Arbeit zu verrichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass an dieser gro\u00dfen Aufgabe auch k\u00fcnftig \u2013 und nach M\u00f6glichkeit \u00fcber die zum 30. Juni 2027 endende Projektlaufzeit hinaus \u2013 GFMG und skillzUP mitarbeiten sollen, daran lie\u00df Dr. Ulrich Sch\u00fcckhaus, Vorsitzender der WFMG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, keinen Zweifel. Er verwies auf den geplanten Wechsel auf das Areal des Wissens- und Innovationscampus und die M\u00f6glichkeit, dort k\u00fcnftig in noch gr\u00f6\u00dferen Strukturen agieren zu k\u00f6nnen \u2013 etwa in Verbindung mit Angeboten wie der Junior-Uni oder eingebettet in ein vollwertiges Gr\u00fcndungszentrum. \u201eWir haben bereits Ideen, wie wir die Projekte \u00fcber 2027 hinaus fortf\u00fchren k\u00f6nnen, und werden mit Hochdruck daran arbeiten, diese auch zu realisieren.\u201c OB Heinrichs betonte: \u201eDas, was hier geleistet wird, ist richtig wichtig f\u00fcr den Strukturwandel und die Entwicklung unserer Stadt. Daher hoffe ich, dass es gar nicht die Halbzeit ist, sondern dass das Projekt viel, viel l\u00e4nger geht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und weil man idealerweise mit frischem Elan aus der Halbzeit kommt, fallen die bevorstehenden Sommerferien auch weder bei skillzUP noch der GFMG sonderlich ins Gewicht, was die Angebots-Palette angeht. So punktet skillzUP etwa mit Ferienkursen zu den Themen Gaming und Design (<a href=\"https:\/\/skillzup-mg.de\/news\/sommerferien-2025-jetzt-kursplatz-sichern\/\">https:\/\/skillzup-mg.de\/news\/sommerferien-2025-jetzt-kursplatz-sichern\/<\/a>), die GFMG hat unterschiedlichste Workshops von Gesch\u00e4ftsmodell-Entwicklung mit der NRW.BANK bis hin zu Markenschutz im Portfolio (<a href=\"https:\/\/gruendungsfabrik.mg\/angebot\/workshops\">https:\/\/gruendungsfabrik.mg\/angebot\/workshops<\/a>).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><br>Zum Hintergrund:<\/em><\/strong><br><em>Bei der Gr\u00fcndungsfabrik handelt es sich um ein von Bund und Land NRW gef\u00f6rdertes Strukturwandelprojekt im Rheinischen Revier. Antragsteller waren WFMG und IHK Mittlerer Niederrhein, ein enger assoziierter Partner ist die Gr\u00fcndungs- und Digitalisierungsinitiative nextMG. Unter dem Dach der Gr\u00fcndungsfabrik, die sich als Weiterbildungsprojekt versteht, sind zwei Teilbausteine vereint: \u201eGr\u00fcndungsfabrik M\u00f6nchengladbach\u201c (Arbeitstitel zuvor: \u201eSchool of Entrepreneurship\u201c) und \u201eskillzUP\u201c (Arbeitstitel zuvor: \u201eOffene Coding School\u201c). Das Projekt wird f\u00fcr die Dauer von vier Jahren (1. Juli 2023 bis 30. Juni 2027) zu 90 Prozent vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWE) gef\u00f6rdert, die restlichen zehn Prozent werden von der NRW-Landesregierung bereitgestellt. Es hat ein Gesamtbudget von knapp drei Millionen Euro.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfmg.de\">WFMG<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PMWFMG-2025-07-03-Halbzeit-Gruendungsfabrik-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PMWFMG-2025-07-03-Halbzeit-Gruendungsfabrik-scaled.jpg 1920w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PMWFMG-2025-07-03-Halbzeit-Gruendungsfabrik-1280x1707.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PMWFMG-2025-07-03-Halbzeit-Gruendungsfabrik-980x1307.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PMWFMG-2025-07-03-Halbzeit-Gruendungsfabrik-480x640.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Von links: Hannah Kramer (Gr\u00fcnderin des Startups Senioren-WG mit Herz), Yannick L\u00f6b (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Organisation beim Mittelst\u00e4ndler Elektro L\u00f6b), Moderator Axel Tillmanns (WFMG), Prof. Dr. Kathleen Diener (Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Forschung und Innovation an der Hochschule Niederrhein) und Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs | Foto: WFMG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. 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