{"id":6156,"date":"2025-06-16T06:00:00","date_gmt":"2025-06-16T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=6156"},"modified":"2025-06-13T11:45:35","modified_gmt":"2025-06-13T09:45:35","slug":"starke-wasserstoff-allianz-h2valley-rheinruhr-eingereicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/06\/16\/starke-wasserstoff-allianz-h2valley-rheinruhr-eingereicht\/","title":{"rendered":"Starke Wasserstoff-Allianz: H2Valley RheinRuhr eingereicht"},"content":{"rendered":"\n<p>Nordrhein-Westfalen kann zum europ\u00e4ischen Leitmarkt einer zuk\u00fcnftigen Wasserstoffwirtschaft werden. Insbesondere die Rhein-Ruhr-Region ist pr\u00e4destiniert daf\u00fcr, zu demonstrieren, wie die Energiewende gelingen kann. Um beispielhaft zu zeigen, wie der Wechsel von einer fossilen zu einer erneuerbaren Energiewirtschaft funktionieren und welche Rolle Wasserstoff dabei spielen kann, haben sich die sechs f\u00fchrenden Wasserstoff-Netzwerke an Rhein und Ruhr zusammengetan und am 23. April 2025 unter der Koordinierung von vgbe sowie mit Unterst\u00fctzung der NRW-Landesregierung und insgesamt \u00fcber 50 Akteuren einen F\u00f6rderantrag zur Etablierung einer Vorzeigeregion unter dem Namen H2Valley RheinRuhr (H2V RR) eingereicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Europa will seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegen\u00fcber dem Stand von 1990 senken. Neben dem verst\u00e4rkten Einsatz erneuerbarer Energien setzt die Europ\u00e4ische Kommission dabei auch auf den Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft. Um diese neue Technologie zu etablieren, sollen sogenannte \u201eHydrogen Valleys\u201c aufgebaut werden, in denen demonstriert wird, wie zuk\u00fcnftig europaweit die Energieversorgung organisiert werden kann \u2013 basierend auf Wasserstoff.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rhein-Ruhr-Region verf\u00fcgt daf\u00fcr zwar \u00fcber einmalig gute Rahmenbedingungen, ist bislang aber noch kein Hydrogen Valley \u2013 das soll sich jetzt \u00e4ndern. Aus diesem Grund haben sich insgesamt 33 Projektpartner aus Industrie, Forschung, Kommunen und Zivilgesellschaft, hierunter federf\u00fchrend sechs H2-Initiativen aus Nordrhein-Westfalen plus 18 assoziierte Partner aus acht L\u00e4ndern zusammengeschlossen und gemeinsam in Br\u00fcssel einen F\u00f6rderantrag (F\u00f6rdervolumen 20 Mio. Euro, Projektlaufzeit 5 Jahre) eingereicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Sebastian Zimmerling vom Projektkoordinator vgbe energy aus Essen erkl\u00e4rte: \u201eNRW ist ein Energieland. Seit Generationen k\u00fcmmern wir uns hier sowohl um die Energieproduktion als auch die Energieversorgung unterschiedlichster Anwender. All die vielen Industrie- und Chemieunternehmen sowie die zahlreichen Forschungsinstitute m\u00fcssen sich auf eine CO2-freie Zukunft vorbereiten. Wir wollen sie dabei begleiten und die Region zu einem Vorreiter einer nachhaltigen Energieversorgung machen. Ohne Wasserstoff wird das nicht gehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der zentralen Lage im Zentrum Mitteleuropas mit dem weltweit gr\u00f6\u00dften Binnenhafen in Duisburg spielen das Rheinland sowie das Ruhrgebiet f\u00fcr die gerade im Entstehen begriffene weltweite Wasserstoffwirtschaft eine entscheidende Rolle. Von hier aus k\u00f6nnen Elektrolyseure, H2-Speicher und weitere Komponenten in die ganze Welt verschifft, aber auch H2-Importe weitergeleitet werden. Mit H2V RR kann somit der Grundstein f\u00fcr eine koordinierte und resiliente Wasserstoffwirtschaft im gr\u00f6\u00dften Ballungsraum Europas gelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Geplant sind daf\u00fcr unter anderem eine Infrastruktur mit \u00fcber 100 MW neuer Elektrolyseleistung, mehreren Wasserstofftankstellen, Logistik-Hubs und viele unterschiedliche industrielle Anwendungsf\u00e4lle. Dies alles wird dazu beitragen, den Aufbau eines vollst\u00e4ndigen H2-\u00d6kosystems im Herzen Europas zu beschleunigen \u2013 von der Erzeugung \u00fcber die Logistik bis hin zur Nutzung in Industrie, Verkehr und Energieversorgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Umsetzung der zahlreichen geplanten Teilvorhaben werden nicht nur die lokalen Akteure, die daf\u00fcr sorgen, dass verschiedenste Wasserstoffprojekte entlang lokaler St\u00e4rken entwickelt und verankert werden, profitieren. Auch neuen Stakeholdern werden innovative Technologien n\u00e4hergebracht, so dass weitere Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen f\u00fcr noch mehr konkrete Projekte aktiviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass \u00fcber Stadt-, Kreis- und sogar Landesgrenzen hinweg Synergieeffekte entstehen, so dass sich NRW europa- und weltweit als H2-Drehscheibe etablieren und als Vorreiterregion zeigen kann, wie die Energiewende funktioniert. Die Strukturen, die \u00fcber dieses Projekt gefestigt werden, d\u00fcrften dann auch nach Projektende bestehen bleiben, so dass die Rhein-Ruhr-Region ihren Status als Energieregion aufrechterhalten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Europ\u00e4ische Union will derartige Vorhaben im Rahmen des HORIZON-F\u00f6rderprogramms mit insgesamt 184,5 Mio. Euro unterst\u00fctzen. Eine entsprechende Ausschreibung \u00fcber die Clean Hydrogen Partnership wurde Mitte Januar 2025 ver\u00f6ffentlicht. Bis Ende April gingen 212 Antr\u00e4ge ein, die sich mit der Herstellung von gr\u00fcnem Wasserstoff, der H2-Speicherung und -Verteilung, unterschiedlichen Anwendungsf\u00e4llen im Transport-, W\u00e4rme- und Kraftwerksektor sowie der<br>Etablierung von Wasserstoffregionen (Hydrogen Valleys) befassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Schwerpunkt dieser F\u00f6rderung ist, die Anzahl dieser H2 Valleys innerhalb der EU zu erh\u00f6hen. Daf\u00fcr soll mindestens ein gro\u00dfes sowie ein kleines H2-Valley aus dem aktuellen Aufruf ausgew\u00e4hlt und finanziell unterst\u00fctzt werden, sofern sie die erforderlichen Kriterien erf\u00fcllen. Sollte die Bewerbung von H2V RR positiv beschieden werden, k\u00f6nnte dieses auf f\u00fcnf Jahre ausgelegte Projekt im Fr\u00fchjahr 2026 starten.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: vgbe energy e.V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nordrhein-Westfalen kann zum europ\u00e4ischen Leitmarkt einer zuk\u00fcnftigen Wasserstoffwirtschaft werden. 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