{"id":6096,"date":"2025-06-03T06:00:00","date_gmt":"2025-06-03T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=6096"},"modified":"2025-06-02T14:43:52","modified_gmt":"2025-06-02T12:43:52","slug":"ausgezeichneter-textil-nachwuchs-drei-preise-fuer-die-hochschule-niederrhein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/06\/03\/ausgezeichneter-textil-nachwuchs-drei-preise-fuer-die-hochschule-niederrhein\/","title":{"rendered":"Ausgezeichneter Textil-Nachwuchs: Drei Preise f\u00fcr die Hochschule Niederrhein"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Die Studentinnen Charlotte Weber und Ramona M\u00f6ller sowie die angehende Doktorandin Rike Brendgen des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik wurden f\u00fcr ihre Arbeiten mit dem Wilhelm-Lorch-Preis ausgezeichnet. Die pr\u00e4mierten Arbeiten besch\u00e4ftigen sich mit den wichtigen Feldern der Altkleiderverwertung sowie mit smarten Textilien im Bereich Medizin.<\/p>\n\n\n\n<p>Der j\u00e4hrlich ausgeschriebene F\u00f6rderpreis der Wilhelm-Lorch-Stiftung wird in verschiedenen Kategorien vergeben. Die Studentinnen und die Absolventin der Hochschule Niederrhein waren in den Bereichen Wirtschaft und Technik erfolgreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Charlotte Weber und Ramona M\u00f6llers wurden f\u00fcr ein Projekt zum Thema Altkleiderexporte und zirkul\u00e4re Textilwirtschaft im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit an der Hochschule Niederrhein ausgezeichnet. Inzwischen studieren beide im Masterstudiengang Textile Produkte \u2013 Design. Die beiden Studentinnen haben sich mit der Frage besch\u00e4ftigt, wie Bildung und internationale Partnerschaften zur Entwicklung einer globalen, zirkul\u00e4ren Textilwirtschaft beitragen k\u00f6nnen. \u201eDaf\u00fcr haben wir eine zweimonatige Feldforschung in Nairobi, Kenia, durchgef\u00fchrt\u201c, sagt Charlotte Weber. In Zusammenarbeit mit Africa Collect Textiles auf kenianischer und der Fynch Hatton GmbH aus M\u00f6nchengladbach auf deutscher Seite und gemeinsam mit der lokalen Community wurden die Auswirkungen von Altkleiderexporten auf die Textilwirtschaft vor Ort untersucht und kreative Weiterverwertungsl\u00f6sungen entwickelt. \u201eEin besonderes Highlight war ein Schulworkshop, in dem Kinder aus Alttextilien ihre eigenen Schulm\u00e4ppchen webten \u2013 mit dem Ziel, textile Handwerkskompetenz kreativ zu vermitteln\u201c, sagt Ramona M\u00f6llers. Betreut wurde das Projekt, das mit einem Preisgeld von 5000 Euro ausgezeichnet wurde, von Professorin Dr. Marina-Elena Wachs.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geld wollen die beiden Studentinnen der Hochschule Niederrhein weiter in das Projekt investieren: &#8220;Wir werden die Kooperation mit Africa Collect Textiles in Kenia und Fynch Hatton fortf\u00fchren \u2013 eine gemeinsame Kollektion ist bereits in Planung. Ein weiterer Fokus liegt auf der Vermittlung von textilem Wissen: Wir setzen uns f\u00fcr weitere Workshops und Bildungsformate ein \u2013 sowohl in Deutschland als auch in Nairobi. Dar\u00fcber hinaus hilft uns das Preisgeld bei der Finanzierung von Weiterbildungsma\u00dfnahmen und spielt eine bedeutende Rolle im Hinblick auf unser geplantes Gr\u00fcndungsvorhaben im Bereich zirkul\u00e4rer textiler Produkte\u201c, sagt Ramona M\u00f6llers. \u201eDie Auszeichnung gibt uns R\u00fcckenwind \u2013 fachlich wie pers\u00f6nlich\u201c, erg\u00e4nzt Charlotte Weber. \u201eSie macht unser Engagement f\u00fcr eine faire und kreislauforientierte Textilwirtschaft sichtbar und verleiht unserem Projekt neue Reichweite.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem Preis im Bereich Technik zeichnete die Wilhelm-Lorch-Stiftung die Absolventin und angehende Doktorandin der Hochschule Niederrhein, Rike Brendgen, aus. Sie untersuchte in ihrer Masterarbeit die Frage, wie smarte Textilien bei der \u00dcberwachung von Gesundheitsparametern unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, konkret: Wie Textilien den Blutzuckerspiegel messen k\u00f6nnen. \u201eSmarte Textilien, die in der Lage sind, solche physiologischen Werte zu erfassen, bieten ein vielversprechendes Potenzial, um Tragekomfort und Lebensqualit\u00e4t zu steigern. Besonders die wachsende Zahl von Diabetes-F\u00e4llen erh\u00f6ht den Bedarf an benutzerfreundlichen Glukosemessmethoden, erkl\u00e4rt Rike Brendgen. \u201eNicht-invasive Alternativen, die Schwei\u00df oder Speichel nutzen, werden immer wichtiger.\u201c Eine innovative L\u00f6sung bieten organische elektrochemische Transistoren (OECTs), die als empfindliche Biosensoren ionische Ver\u00e4nderungen in biologischen Fl\u00fcssigkeiten erfassen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Arbeit, die von Professorin Dr. Anne Schwarz-Pfeiffer betreut wurde, konnte Rike Brendgen bereits erste Materialien entwickeln, die auf Glukose im Schwei\u00df empfindlich reagieren. In einem n\u00e4chsten Schritt m\u00f6chte sie die Langzeitstabilit\u00e4t der Materialien unter realen Bedingungen testen. Au\u00dferdem biete die Erweiterung der Sensorempfindlichkeit auf weitere Biomarker im Schwei\u00df gro\u00dfes Potenzial, um smarte Textilien noch vielseitiger f\u00fcr die Gesundheits\u00fcberwachung zu machen. \u201eDie Auszeichnung bedeutet mir sehr viel, da ich viel Zeit und Energie in meine Arbeit investiert habe und diese nun auf besondere Weise gew\u00fcrdigt wird\u201c, sagt Rike Brendgen. \u201eDas Preisgeld nutze ich, um meine wissenschaftliche Karriere weiter voranzutreiben: Es deckt unter anderem die Einschreibungsgeb\u00fchren f\u00fcr meine Promotion und erm\u00f6glicht mir die Teilnahme an spannenden Fachkonferenzen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wilhelm-Lorch-Stiftung tr\u00e4gt den Namen des 1966 verstorbenen Gr\u00fcnders des Deutschen Fachverlags und der TextilWirtschaft. Seit 37 Jahren werden Projekte und talentierte Nachwuchskr\u00e4fte der Textil- und Modebranche in den Kategorien Kreation, Wirtschaft, Technik und Weiterbildung im Handel ausgezeichnet. In diesem Jahr w\u00e4hlte die Stiftung, deren Stiftungsratsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. habil. Maike Rabe von der Hochschule Niederrhein ist, zehn \u00fcberzeugenden Arbeiten von zw\u00f6lf Preistr\u00e4ger:innen aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.hs-niederrhein.de\">Hochschule Niederrhein<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/2025-06-02-Wilhelm-Lorch-Preis-scaled.jpeg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/2025-06-02-Wilhelm-Lorch-Preis-scaled.jpeg 1920w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/2025-06-02-Wilhelm-Lorch-Preis-1280x1707.jpeg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/2025-06-02-Wilhelm-Lorch-Preis-980x1307.jpeg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/2025-06-02-Wilhelm-Lorch-Preis-480x640.jpeg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Drei Studentinnen des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik wurden mit dem Wilhelm-Lorch-Preis ausgezeichnet. Von hinten links beginnend: Rike Brendgen, Prof. Dr. Anne Schwarz-Pfeiffer, Prof. Dr. Maike Rabe. Untere Reihe: Charlotte Weber, Prof. Dr. Marina-Elena Wachs, Ramona M\u00f6llers. | Foto: HSNR<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Die Studentinnen Charlotte Weber und Ramona M\u00f6ller sowie die angehende Doktorandin Rike Brendgen des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik wurden f\u00fcr ihre Arbeiten mit dem Wilhelm-Lorch-Preis ausgezeichnet. Die pr\u00e4mierten Arbeiten besch\u00e4ftigen sich mit den wichtigen Feldern der Altkleiderverwertung sowie mit smarten Textilien im Bereich Medizin. 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