{"id":5928,"date":"2025-05-05T07:00:00","date_gmt":"2025-05-05T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5928"},"modified":"2025-05-08T14:07:58","modified_gmt":"2025-05-08T12:07:58","slug":"finanzen-unternehmen-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/05\/05\/finanzen-unternehmen-unter-druck\/","title":{"rendered":"Finanzen: Unternehmen unter Druck"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mittlerer Niederrhein. <\/strong>Die Finanzlage der Unternehmen in der Region Mittlerer Niederrhein\/D\u00fcsseldorf hat sich im Vergleich zum vergangenen Fr\u00fchjahr leicht verschlechtert. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) Mittlerer Niederrhein und D\u00fcsseldorf bei gut 600 Unternehmen aus der Region hervor. \u201eDie anhaltend schwache Konjunktur der vergangenen Jahre sowie immer deutlichere Strukturprobleme schlagen sich auch auf die Finanzlage der Unternehmen nieder\u201c, erkl\u00e4rt J\u00fcrgen Steinmetz, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Mittlerer Niederrhein. Vor allem die finanzielle Situation vieler Einzelh\u00e4ndler bereitet der IHK Sorgen. Im station\u00e4ren Einzelhandel berichten deutlich mehr Unternehmerinnen und Unternehmer \u00fcber finanzielle Probleme als in der Gesamtwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>62,5 Prozent der Betriebe melden eine unproblematische Finanzlage. Das sind weniger als im vergangenen Fr\u00fchjahr. Damals betrug der entsprechende Wert 66,1 Prozent. Besser als im Durchschnitt ist die Finanzlage bei den Betrieben im Produzierenden Gewerbe. Gut 66 Prozent der Unternehmen im produzierenden Gewerbe bewerten ihre Finanzlage als unproblematisch. Dagegen ist insbesondere im Einzelhandel der Anteil an Unternehmen, die ihre finanzielle Lage als unproblematisch einsch\u00e4tzen, deutlich gesunken. Nur noch 56 Prozent der Betriebe sch\u00e4tzen ihre finanzielle Lage als unproblematisch ein. \u201eTrotz der Reallohnerh\u00f6hungen in den vergangenen Jahren ist die Konsumneigung immer noch auf niedrigem Niveau\u201c, sagt der IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. \u201e22,7 Prozent der H\u00e4ndler melden daher Liquidit\u00e4tsengp\u00e4sse.\u201c In der Gesamtwirtschaft liegt der Anteil der Unternehmen, die Liquidit\u00e4tsengp\u00e4sse sp\u00fcren, bei 18,7 Prozent, nach 16,4 Prozent im Vorjahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Daneben werden von den Betrieben auch zunehmende Forderungsausf\u00e4lle als gr\u00f6\u00dfer werdendes Problem genannt. Mittlerweile klagt dar\u00fcber jedes achte Unternehmen. Noch im vergangenen Jahr war es knapp jedes zw\u00f6lfte. \u201eZahlungsunzuverl\u00e4ssigkeit wird zunehmend zur Belastung \u2013 nicht nur f\u00fcr die Liquidit\u00e4t, sondern auch f\u00fcr das gegenseitige Vertrauen, das funktionierende M\u00e4rkte erst m\u00f6glich macht. Umso wichtiger ist es, wirtschaftspolitische Stabilit\u00e4t zu schaffen und verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen zu setzen\u201c, erkl\u00e4rt Steinmetz mit Blick auf die kommende Bundesregierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das eigene Insolvenzrisiko stufen die Unternehmen geringer ein als im Fr\u00fchjahr 2024. Das betrifft alle Branchen, auch den Einzelhandel. Noch vor einem Jahr hatten 2,5 Prozent der Betriebe dar\u00fcber berichtet, dass ihnen eine Insolvenz droht. Jetzt melden dies nur noch 1,9 Prozent. \u00dcber Schwierigkeiten beim Zugang zu Fremdkapital wird nur von 6,4 Prozent der Betriebe berichtet \u2013 nach 9,3 Prozent vor einem Jahr. \u201eDies d\u00fcrfte allerdings auch damit zusammenh\u00e4ngen, dass die Betriebe weniger investieren als in der Vergangenheit\u201c, erl\u00e4utert Steinmetz.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/mittlerer-niederrhein.ihk.de\/de\/oeffentlichkeitsarbeit\/pressemitteilungen\/2025\/finanzen-unternehmen-unter-druck.html\">IHK Mittlerer Niederrhein<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerer Niederrhein. Die Finanzlage der Unternehmen in der Region Mittlerer Niederrhein\/D\u00fcsseldorf hat sich im Vergleich zum vergangenen Fr\u00fchjahr leicht verschlechtert. 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