{"id":5832,"date":"2025-04-17T06:00:00","date_gmt":"2025-04-17T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5832"},"modified":"2025-04-11T08:43:08","modified_gmt":"2025-04-11T06:43:08","slug":"wie-steht-es-um-neue-und-alternative-mobilitaetsangebote-in-moenchengladbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/04\/17\/wie-steht-es-um-neue-und-alternative-mobilitaetsangebote-in-moenchengladbach\/","title":{"rendered":"Wie steht es um neue und alternative Mobilit\u00e4tsangebote in M\u00f6nchengladbach"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach. <\/strong>Weniger L\u00e4rm, weniger Emissionen, weniger Staus. Den Autoverkehr zu reduzieren, insbesondere in den Innenst\u00e4dten, hat viele Vorteile. Dazu braucht es attraktive und geeignete Alternativen zum Auto. Busse und Bahnen spielen eine wichtige Rolle. Aber auch Elektromobilit\u00e4t. Oft ist es zudem die M\u00f6glichkeit, unterschiedliche Fortbewegungsmittel einfach miteinander kombinieren zu k\u00f6nnen, die Menschen motiviert, das eigene Auto stehen zu lassen. Die Stadt M\u00f6nchengladbach m\u00f6chte deshalb, dass auch neue und alternative Mobilit\u00e4tsangebote und-formen sich etablieren. Im Ausschuss f\u00fcr Umwelt und Mobilit\u00e4t am 10 April gibt die Verwaltung einen Sachstandsbericht zur Entwicklung neuer Mobilit\u00e4tsformen und -angebote in M\u00f6nchengladbach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Elektrotretroller<\/strong><br>Sie sind das klassische Fahrzeug f\u00fcr die erste oder letzte Meile \u2013 beispielsweise nach einer Busfahrt. 2019 brachte der erste Anbieter seine E-Scooter in M\u00f6nchengladbach auf den Markt. Anfang 2025 waren rund 1.100 Fahrzeuge der Anbieter Bolt und Dott in den innerst\u00e4dtischen Bereichen nutzbar. Mit der Firma Voi kam Ende M\u00e4rz ein weiterer Anbieter hinzu. Die Zahl der Roller erh\u00f6ht sich damit auf 1.900. Zuletzt wurden 1.840 Fahrten t\u00e4glich registriert. Mit insgesamt \u00fcber 1 Million zur\u00fcckgelegten Kilometern pro Jahr sind die Mietroller in M\u00f6nchengladbach ein etablierter Baustein im Mobilit\u00e4tsmix. Die Beschwerdelage ist gleichbleibend niedrig. Falsch geparkte Roller werden nach Meldung meist innerhalb von 24 Stunden von den Anbietern umgesetzt. Zudem hat die Stadt gro\u00dfz\u00fcgige Parkverbotszonen festgelegt \u2013 etwa vor Altenheimen oder in Gr\u00fcnanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E-Lades\u00e4ulen<\/strong><br>In Sachen L\u00e4rm und Emissionen haben E-Autos gegen\u00fcber klassischen Verbrennern klar die Nase vorn. Damit sind auch sie eine wichtige Alternative, um Verkehrsbeeintr\u00e4chtigungen zu minimieren. Das ist besonders in den urbanen Lagen wichtig \u2013 und gerade hier fehlt es oft an der M\u00f6glichkeit, das Auto zuhause zu laden. Umso wichtiger sind \u00f6ffentliche E-Lades\u00e4ulen. Aktuell existieren in M\u00f6nchengladbach 215 solcher S\u00e4ulen mit insgesamt 444 Ladepunkten. Weitere 80 Lades\u00e4ulen sind bereits genehmigt. Der Ausbau schreitet in der Stadt also kontinuierlich voran und verl\u00e4uft sogar etwas schneller als die Zunahme an E-Fahrzeugen. Ma\u00dfnahmen, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur beschleunigen, sind derzeit deshalb nicht erforderlich. Stattdessen m\u00f6chte die Stadtverwaltung im Rahmen ihres zuk\u00fcnftigen Parkraumkonzeptes pr\u00fcfen, inwiefern durch Vorgaben st\u00e4rker gesteuert werden kann, wo k\u00fcnftige Anlagen platziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fahrradparken<\/strong><br>Um den Fahrradverkehr zu st\u00e4rken, braucht es in erster Linie gute und sichere Radwege. Aber auch die M\u00f6glichkeit, sein Fahrrad sicher abstellen zu k\u00f6nnen, gewinnt gerade wegen kostspieliger E-Bikes zunehmend an Bedeutung. Bei Stra\u00dfen-, Platz- oder Parkumgestaltungen verbaut die Stadt deshalb regelm\u00e4\u00dfig sogenannte Fahrradb\u00fcgel, an denen man das Zweirad anschlie\u00dfen kann. Dar\u00fcber hinaus sind Fahrradgaragen eine M\u00f6glichkeit, ein sicheres und wetterfestes Abstellangebot zu unterbreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Testlauf f\u00fcr abschlie\u00dfbare Fahrradboxen hat die Stadt zusammen mit ihrer Tochter Parken MG und der \u00f6rtlichen Firma Paul Wolff GmbH im Fr\u00fchjahr 2024 gestartet. Je sechs Boxen wurden an zwei Standorten \u2013 in den Innenst\u00e4dten von Rheydt und M\u00f6nchengladbach \u2013 aufgestellt. Die mags spendierte noch ein Gr\u00fcndach. Am 15. April l\u00e4uft dieser Testlauf aus, da die Nachfrage zu gering war. So verzeichnete die Box in der Gladbacher Albertusstra\u00dfe in den ersten zehn Monaten 249 Mietvorg\u00e4nge, in Rheydt auf der Friedrich-Ebert-Stra\u00dfe waren es 80. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Fahrradboxen ist so absehbar nicht m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen neuen Ansatz, der weitere wertvolle Erkenntnisse zur potentiellen Nachfrage bringen kann, stellt die Fahrradsammelgarage in der L\u00fcpertzender Stra\u00dfe dar. Ihr Betrieb wird derzeit vorbereitet. In der Sammelgarage kommen zwanzig Fahrr\u00e4der unter \u2013 je zehn pro &#8220;Stockwerk&#8221;. Vor allem aber ist die Lage der Garage eine andere. Sie ist innenstadtnah platziert, doch steht sie zudem in einer Wohnstra\u00dfe, direkt an der Volkshochschule und der Musikschule. Insofern kommen neben Innenstadtbesuchern auch Anwohnende und Besucherinnen und Besucher der beiden Bildungseinrichtungen als Zielgruppe infrage.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Carsharing<\/strong><br>Warum ein eigenes Auto besitzen, viel Geld ausgeben und regelm\u00e4\u00dfig einen Parkplatz suchen, wenn man sich auch ein Fahrzeug teilen kann? Dieser Gedanke steckt hinter Carsharing. Insbesondere in den Metropolen gibt es hier eine gro\u00dfe Angebotsbreite \u2013 vom klassischen, stationsbasierten Carsharing \u00fcber Free-Floating-Systeme bis hin zu privatem Carsharing. In M\u00f6nchengladbach konnte sich bislang kein Carsharing-Angebot etablieren. 2015 startete Ford ein stationsbasiertes Angebot, das aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit wieder eingestellt wurde. Auch der Versuch der NEW, Dienstfahrzeuge zu Feierabend- und Wochenendzeiten der \u00d6ffentlichkeit anzubieten, stellte sich als unwirtschaftlich heraus und wurde Ende 2023 nach gut einem Jahr aktiven Betriebs wieder eingestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn sich bislang noch nicht das richtige Modell f\u00fcr M\u00f6nchengladbach gefunden hat, bleibt die Verwaltung bei dem Thema am Ball und verfolgt weiter das Ziel, dass in der Vitusstadt ein bedarfsgerechtes und wirtschaftlich tragf\u00e4higes Carsharing-Modell entsteht. Denn dass Carsharing-Fahrzeuge die Zahl der angemeldeten PKW reduzieren, den Parkdruck senken und die Kombination des Autos mit anderen umweltfreundlichen Mobilit\u00e4tsformen f\u00f6rdern kann, zeigen mehrere Langezeitstudien.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Zukunftsf\u00e4hige Mobilit\u00e4t&#8221; ist strategisches Ziel Nutzerfreundliche, zuverl\u00e4ssige, flexible und dabei umwelt- und ressourcenschonende Alternativen als Erg\u00e4nzung zu konventionellen Mobilit\u00e4tsformen sollen feste Bestandteile eines fortlaufend auszubauenden multimodalen Angebotes in der Gesamtstadt werden. Bereits der 2018 politisch beschlossene Mobilit\u00e4tsplan stellt die F\u00f6rderung neuer und umweltschonender Mobilit\u00e4tsformen bzw. Mobilit\u00e4tsangebote in den Fokus. In ihrer Gesamtstrategie hat sich die Stadt M\u00f6nchengladbach zudem das Handlungsfeld &#8220;zukunftsf\u00e4hige Mobilit\u00e4t&#8221; auf die Fahnen geschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Weniger L\u00e4rm, weniger Emissionen, weniger Staus. Den Autoverkehr zu reduzieren, insbesondere in den Innenst\u00e4dten, hat viele Vorteile. Dazu braucht es attraktive und geeignete Alternativen zum Auto. Busse und Bahnen spielen eine wichtige Rolle. Aber auch Elektromobilit\u00e4t. 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