{"id":5642,"date":"2025-02-28T06:00:00","date_gmt":"2025-02-28T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5642"},"modified":"2025-02-25T09:23:26","modified_gmt":"2025-02-25T08:23:26","slug":"technologie-startup-thrustworks-eroeffnet-firmenzentrale-am-flughafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/02\/28\/technologie-startup-thrustworks-eroeffnet-firmenzentrale-am-flughafen\/","title":{"rendered":"Technologie-Startup Thrustworks er\u00f6ffnet Firmenzentrale am Flughafen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Eine Million Euro investiert das Startup in seinen neuen Standort und plant bereits bis 2027 den Ausbau auf insgesamt 15 Arbeitspl\u00e4tze. Spezialisiert hat sich Thrustworks auf die Verarbeitung spezieller Hochleistungslegierungen f\u00fcr die Raumfahrt und andere Hochtechnologiebranchen mittels modernster additiver Fertigung (3D-Druck). Am vergangenen Freitag wurde die Zentrale an der Flughafenstra\u00dfe 81 nun offiziell er\u00f6ffnet. Die WFMG \u2013 Wirtschaftsf\u00f6rderung M\u00f6nchengladbach GmbH hatte die Ansiedlung gemeinsam mit dem Flughafen vorbereitet und auch die Akquise von F\u00f6rdermitteln erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein junges Unternehmen, das hochqualifizierte Arbeitspl\u00e4tze schafft. Das nennenswerte Summen in seinen neuen Standort am Flughafen investiert. Das im Bereich Produktion t\u00e4tig ist und mittels nachhaltiger und ressourcenschonender Fertigungsmethoden die Luft- und Raumfahrt sowie weitere Hochtechnologiebranchen wie den Energiesektor adressiert. Und das s\u00e4mtliche Prozesse in Deutschland und im Umkreis von maximal zwei Autostunden umsetzt: In Summe k\u00f6nnte ein solches Unternehmen durchaus als Blaupause dienen f\u00fcr diejenige Kategorie von Firmen, die vermehrt in M\u00f6nchengladbach entstehen oder angesiedelt werden sollen, wenn es darum geht, den Wirtschaftsstandort zukunftsf\u00e4hig aufzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erfreulicherweise ist dieses Unternehmen keine theoretische Idealvorstellung, sondern ein real existierendes: die Thrustworks GmbH, 2023 gegr\u00fcndet und nun von Rommerskirchen an den Flughafen M\u00f6nchengladbach (MGL) verlagert. Am Freitag wurde der Standort im Beisein zahlreicher Wegbegleiter und Gesch\u00e4ftspartner offiziell er\u00f6ffnet \u2013 und das Startup hat dort einiges vor. \u201eMit der Inbetriebnahme unseres Standorts in M\u00f6nchengladbach setzen wir einen entscheidenden Schritt f\u00fcr die Zukunft von Thrustworks. Der Wirtschaftsstandort bietet uns optimale Bedingungen, um unsere innovativen Fertigungstechnologien weiterzuentwickeln und in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Raumfahrt- und Hochtechnologiebranche zu wachsen\u201c, sagt Felix Thiel stellvertretend f\u00fcr die mit Christopher Mihm und Alexander Albrecht insgesamt drei Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Gr\u00fcnder. \u201eDar\u00fcber hinaus bieten uns die Planungen zur Standorterweiterung des Flughafens M\u00f6nchengladbach weitere Wachstumspotenziale.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eThrust\u201c ist englisch f\u00fcr \u201eSchub(kraft)\u201c, somit gibt der Name des Unternehmens bereits im wahrsten Sinne des Wortes die Richtung vor: Luft- und Raumfahrt, Energieindustrie, aber auch Motorsport, allesamt Branchen also, in denen additive Fertigung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ziel von Thrustworks ist es, den Standort zu einem Zentrum f\u00fcr die Verarbeitung refrakt\u00e4rer Metalle mittels 3D-Druck zu entwickeln. Dabei entstehen nicht nur Bauteile f\u00fcr die Luft- und Raumfahrtindustrie, sondern auch neue Prozesse f\u00fcr besonders widerstandsf\u00e4hige Hochleistungsmaterialien wie Niob- oder Nickel-Legierungen, Titan sowie Wolfram, die im Einkauf teilweise mehr als 2.000 Euro pro Kilogramm kosten. Gearbeitet wird mit Maschinen der Firma Trumpf und der Serie Truprint 2000 und 3000.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Vorprozess \u00fcber die additive Fertigung selbst und den Nachprozess (z.B. W\u00e4rmebehandlung sowie Beschichtung\/Oberfl\u00e4chenveredelung) bis hin zur Qualit\u00e4tskontrolle (\u00fcber verschiedene Pr\u00fcfverfahren) wird die gesamte Prozesskette am neuen Standort umgesetzt. \u201eThrustworks steht f\u00fcr modernste Fertigungsmethoden, vision\u00e4res Denken und nachhaltige Produktion\u201c, sagte Dr. Ulrich Sch\u00fcckhaus, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Flughafens und Vorsitzender der WFMG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, in seiner Begr\u00fc\u00dfungsrede. \u201eBesonders hervorheben m\u00f6chte ich die enge Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen, dem Team des Flughafens und der WFMG. Durch die Beratung gezielter F\u00f6rdermittel in enger Kooperation mit den Finanzierungspartnern konnte die Ansiedlung dieses zukunftsorientierten Unternehmens unterst\u00fctzt werden. Dies zeigt, wie wirtschaftliche Entwicklung und Innovationsf\u00f6rderung in der Region Hand in Hand gehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits vor einigen Wochen hatten die WFMG und Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs im Rahmen des 100. gemeinsamen Unternehmensbesuchs Thrustworks sowie Germandrones am MGL besucht. Die beiden Firmen waren f\u00fcr diesen Anlass nicht zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlt worden, stehen sie doch exemplarisch f\u00fcr eine Reihe weiterer innovativer Jungunternehmen wie Alpha Air oder Vertical Mission Training, die sich ebenfalls bereits am Innovationsflughafen angesiedelt haben. \u201eWir sehen in M\u00f6nchengladbach einen zukunftsf\u00e4higen Standort mit guten Entwicklungsperspektiven\u201c, betonen daher auch die drei Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Thrustworks. \u201eDie Stadt bietet eine wachsende Technologielandschaft, die f\u00fcr unser Unternehmen ideale Voraussetzungen schafft. Zudem profitieren wir von der engen Anbindung an wissenschaftliche Einrichtungen und Forschungspartner, die uns in der Weiterentwicklung unserer Technologien unterst\u00fctzen.\u201c Dazu komme die unbestritten strategisch g\u00fcnstige Lage der Stadt und des MGL.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfmg.de\">WFMG<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1706\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PMWFMG-2025-02-24-Thrustworks-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PMWFMG-2025-02-24-Thrustworks-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PMWFMG-2025-02-24-Thrustworks-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PMWFMG-2025-02-24-Thrustworks-980x653.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PMWFMG-2025-02-24-Thrustworks-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Von links: Dr. Ulrich Sch\u00fcckhaus (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Flughafen und Vorsitzender der WFMG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung), Andreas Ungar (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Flughafen), Christopher Mihm (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thrustworks GmbH), OB Felix Heinrichs sowie die weiteren Thrustworks-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Felix Thiel und Alexander Albrecht | Foto: Carlos Albuquerque f\u00fcr WFMG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. 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