{"id":5634,"date":"2025-02-22T08:00:00","date_gmt":"2025-02-22T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5634"},"modified":"2025-02-21T09:15:38","modified_gmt":"2025-02-21T08:15:38","slug":"wie-schreitet-der-strukturwandel-in-moenchengladbach-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/02\/22\/wie-schreitet-der-strukturwandel-in-moenchengladbach-voran\/","title":{"rendered":"Wie schreitet der Strukturwandel in M\u00f6nchengladbach voran?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Mit dem Vorziehen des Braunkohleausstiegs um acht Jahre auf 2030 haben sich die Herausforderungen und die Dynamik des Strukturwandels in den betroffenen Kommunen des Reviers deutlich erh\u00f6ht. Was hat sich seitdem in Sachen Strukturwandel in M\u00f6nchengladbach getan? Wie hat sich die Verwaltung aufgestellt? Welche Projekte gibt es, und wie ist der jeweilige Projektstand? Auf diese Fragen hat die Verwaltung jetzt in einem Statusbericht Antworten gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Wir reden beim Strukturwandel nicht mehr \u00fcber einen zuk\u00fcnftigen Prozess, sondern wir sind schon mitten drin. Immer mehr F\u00f6rdermittel und -programme werden bereitgestellt. Wir als Stadt M\u00f6nchengladbach sind dank der erfolgreichen Arbeit der letzten Jahre gut aufgestellt und haben auch organisatorisch reagiert, um unsere Strukturwandelprojekte jetzt zum Fliegen zu bringen&#8221; erkl\u00e4rt Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete der Stadt M\u00f6nchengladbach. Statt wie bisher in einer eigenen Stabsstelle geb\u00fcndelt zu sein, werden Personalstellen f\u00fcr den Strukturwandel k\u00fcnftig in die Linienorganisation eingegliedert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits jetzt ber\u00fccksichtigen nahezu alle Dezernate notwendige Ver\u00e4nderungsprozesse mit Blick auf den Strukturwandel und beteiligen sich teils eigenst\u00e4ndig an diversen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten. Die Verwaltung versteht den Strukturwandel als grundlegenden Bestandteil ihrer Arbeit, der Schwerpunkte im Bereich Wirtschaftsf\u00f6rderung und Stadtplanung hat. Ein kleines Team Strukturwandel wird deshalb derzeit in der Abteilung Stadterneuerung und Stadtentwicklung aufgebaut, welches sich zuk\u00fcnftig in Zusammenarbeit mit dem zust\u00e4ndigen Fachbereich Umwelt auch um das Thema W\u00e4rmeplanung \/ Energiekonzept k\u00fcmmern wird. Eine weitere Stelle ist in der Abteilung Bauleitplanung angesiedelt, da viele Strukturwandelprojekte auch Bebauungsplanverfahren f\u00fcr Gewerbefl\u00e4chen ausl\u00f6sen. Eine noch zu besetzende Stelle der\/des Strukturwandelbeauftragen soll zudem Schnittstellenarbeit in der Verwaltung leisten und die st\u00e4dtischen Interessen im Rheinischen Revier vertreten helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Priorit\u00e4ten und Pilotprojekten den Strukturwandel meistern Strukturwandel bedeutet, mit den wirtschaftlichen und \u00f6kologischen Auswirkungen des endenden Braunkohlentagebaus umzugehen. &#8220;F\u00fcr uns als Stadt liegt im Strukturwandel eine gro\u00dfe Chance, das Leben und Arbeiten am Wohn- und Wirtschaftsstandort M\u00f6nchengladbach nachhaltig neu auszurichten&#8221;, sagt Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs. &#8220;Das gelingt uns, indem wir einerseits kommunale Aufgaben wie die Gewerbefl\u00e4chenentwicklung strukturiert und klar priorisiert auf dieses Ziel ausrichten. Mit der Wirtschaftspotentialanalyse haben wir klare Wachstumsbranchen identifiziert, die f\u00fcr neue Arbeitspl\u00e4tze und nachhaltigen Wohlstand sorgen werden. Gleichzeitig initiieren wir gemeinsam mit unseren st\u00e4dtischen Tochtergesellschaften Leuchtturmprojekte, die die Innovationskraft, den Gr\u00fcndungsgeist und das wissensbasierte Arbeiten am Standort M\u00f6nchengladbach auf ein neues Niveau heben&#8221;, so der Oberb\u00fcrgermeister weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgew\u00e4hlte Beispiele f\u00fcr den Strukturwandel in M\u00f6nchengladbach:<\/p>\n\n\n\n<p>Priorit\u00e4tenliste Gewerbe<br>Gemeinsam mit ihrer Wirtschaftsf\u00f6rderung hat die Stadt M\u00f6nchengladbach in einer Priorit\u00e4tenliste Gewerbe 14 Standorte identifiziert und priorisiert, die gro\u00dfes Potential f\u00fcr eine kurz-, mittel- und langfristige Entwicklung haben. Im Herbst 2024 wurde die Priori\u00e4tenliste politisch beschlossen. Seitdem wurden f\u00fcr zwei Gebiete Bauleitplanverfahren eingeleitet. Zudem l\u00e4uft unter Federf\u00fchrung des Landes eine Machbarkeitsstudie zum JHQ, die auch das Thema Gewerbefl\u00e4chenansiedlung abdeckt. Dar\u00fcber hinaus wird eine Beteiligung M\u00f6nchengladbachs am interkommunalen Gewerbegebiet Elsbachtal im Grenzgebiet der St\u00e4dte J\u00fcchen und Grevenbroich erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Altlasten im Boden identifizieren und sanieren Mit dem Tagebau enden auch die S\u00fcmpfungsma\u00dfnahmen, die den Grundwasserspiegel senken, um den Tagebau trocken zu halten. Damit das Grundwasser sp\u00e4ter nicht mit belasteten B\u00f6den in Kontakt kommt, sind Bodenuntersuchungen und bei Bedarf Sanierungen erforderlich. In einem ersten Schritt hat M\u00f6nchengladbach 16 Untersuchungen f\u00fcr identifizierte Risikofl\u00e4chen zur F\u00f6rderung angemeldet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wissens- und Innovationscampus (WICMG)<br>Es ist das Leuchtturmprojekt des Strukturwandels in der Vitusstadt. Auf dem Areal des ehemaligen Polizeipr\u00e4sidiums entsteht an der Theodor-Heuss-Stra\u00dfe ein Ort f\u00fcr Innovationen, Wissensvermittlung und Pioniergeist. Derzeit laufen die Planungen f\u00fcr den ersten Bauabschnitt an, in dem die bauliche Infrastruktur des Gel\u00e4ndes, die ehemalige Turnhalle und das Hochhaus angepackt werden. Neben dem Campus selbst gibt es auch die Vision eines Campus Boulevards als Anbindung an die benachbarte Hochschule Niederrhein. Ob es daf\u00fcr ebenfalls F\u00f6rderzug\u00e4nge gibt, wird derzeit sondiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Energie- und W\u00e4rmew\u00e4nde<br>Wo kommt nach dem Zeitalter der fossilen Energietr\u00e4ger Strom und W\u00e4rme her? Einen wichtigen Grundstein, um diese Fragen zu beantworten, hat die Stadt in ihrem Energiekonzept vorgelegt. Dieses umfasst auch die gesetzlich vorgeschriebene kommunale W\u00e4rmeplanung, die M\u00f6nchengladbach als erste Gro\u00dfstadt in NRW Ende 2024 verabschiedet hat. Parallel zur konzeptionellen Arbeit hat die Stadt auch schon an ganz konkreten L\u00f6sungen gearbeitet und erfolgreich F\u00f6rdermittel f\u00fcr Photovoltaik-Anlagen auf 15 st\u00e4dtischen Geb\u00e4uden beantragt. Ein erster kleiner Baustein, dem viele weitere folgen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Textilfabrik 7.0 (T7)<br>Auch in Zeiten globaler Produktionswege ist eine Industrieproduktion im Rheinischen Revier wettbewerbsf\u00e4hig m\u00f6glich. Den Beweis daf\u00fcr erbringt das Projekt &#8220;Textilfabrik 7.0&#8221;. Im ersten Schritt soll ein Technologie- und Entwicklungszentrum in M\u00f6nchengladbach aufgebaut werden. In der zweiten Phase (ab 2029) wird die Entwicklung eines Industrieparks der Zukunft angestrebt. Hier sollen CO2-neutral Produkte entwickelt und produziert werden. Firmenniederlassungen, innovative Produktionsst\u00e4tten und Start-Ups werden hier Platz finden. T7 ist ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsf\u00f6rderung mit Hochschulen und Textilverb\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Mit dem Vorziehen des Braunkohleausstiegs um acht Jahre auf 2030 haben sich die Herausforderungen und die Dynamik des Strukturwandels in den betroffenen Kommunen des Reviers deutlich erh\u00f6ht. Was hat sich seitdem in Sachen Strukturwandel in M\u00f6nchengladbach getan? Wie hat sich die Verwaltung aufgestellt? Welche Projekte gibt es, und wie ist der jeweilige Projektstand? 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