{"id":5440,"date":"2025-01-20T07:00:00","date_gmt":"2025-01-20T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5440"},"modified":"2025-01-21T13:08:18","modified_gmt":"2025-01-21T12:08:18","slug":"ihk-legt-impulse-fuer-die-stadtagenda-von-morgen-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/01\/20\/ihk-legt-impulse-fuer-die-stadtagenda-von-morgen-vor\/","title":{"rendered":"IHK legt \u201eImpulse f\u00fcr die StadtAgenda von morgen\u201c vor"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mittlerer Niederrhein.<\/strong> Gespr\u00e4che, Diskussionen, Workshops, Foren, Bus-Touren durch ganz NRW \u2013 und am Ende steht eine 24-seitige Brosch\u00fcre unter dem Titel \u201eImpulse f\u00fcr die StadtAgenda von morgen\u201c. Sie ist das Ergebnis des Projekts \u201eheimat shoppen_reloaded\u201c, mit dem die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein gemeinsam mit Stefan Postert von der postert.hamburg GmbH die Initiative \u201eheimat shoppen\u201c weiterentwickelt hat. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung auf dem Campus der Bekleidungsmarke Fynch-Hatton hat die IHK die Brosch\u00fcre an Mona Neubaur, Ministerin f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Schirmfrau der Initiative \u201eheimat shoppen\u201c, \u00fcberreicht und die Ergebnisse mit H\u00e4ndlerinnen und H\u00e4ndlern sowie Expertinnen und Experten diskutiert. Erm\u00f6glicht wurde \u201eheimat shoppen_reloaded\u201c durch eine F\u00f6rderung des Ministeriums f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ministerin Neubaur lobte die Initiative \u201eheimat shoppen\u201c: \u201eEs ist eine kluge Idee, eine solche Plattform f\u00fcr den Austausch aller Menschen zu schaffen, die mit der Entwicklung unserer Innenst\u00e4dte zu tun haben, und gleichzeitig auf die Bedeutung des Einzelhandels f\u00fcr lebendige, attraktive Innenst\u00e4dte hinzuweisen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die vorgelegten Handlungsempfehlungen wurden von einem 16-k\u00f6pfigen Beirat mit Mitgliedern aus den Bereichen Einzelhandel, Immobilienwirtschaft, Gastronomie, Handwerk, Dienstleistung, Stadtplanung, Wirtschaftsf\u00f6rderung sowie Standort- und Projektentwicklung erarbeitet. Die Empfehlungen richten sich jeweils gezielt an die Landespolitik (\u201eBewusstsein schaffen\u201c, \u201eExpertise nutzen\u201c, \u201eB\u00fcndnis schmieden\u201c), an die St\u00e4dte und Gemeinden (\u201eM\u00f6glich machen\u201c, \u201eKapazit\u00e4ten b\u00fcndeln\u201c, \u201eEffektiver handeln\u201c) sowie an die innerst\u00e4dtische Wirtschaft (\u201eAuf die Menschen ausrichten\u201c, \u201eLagen profilieren\u201c, \u201eTrends nutzen\u201c).&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben ein gutes Arbeitspaket vorliegen und m\u00fcssen nun daf\u00fcr sorgen, dass die Handlungsempfehlungen umgesetzt werden\u201c, erkl\u00e4rte IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Steinmetz. Es gehe um lohnenswerte, liebenswerte und lebenswerte Innenst\u00e4dte, deren Bedeutung f\u00fcr die Wirtschaft immens ist. \u201eDer Einzelhandel im IHK-Bezirk erzielt einen j\u00e4hrlichen Umsatz von 8,6 Milliarden Euro, am Mittleren Niederrhein arbeiten rund 40.000 Menschen im Einzelhandel\u201c, verdeutlichte er die Relevanz der Branche. Gastgeber Roger Brandts unterstrich die Bedeutung von Innenstadt und Einzelhandel auch f\u00fcr sein Mode-Unternehmen Fynch-Hatton. \u201eWir leben von starken Einzelhandelsstandorten\u201c, erkl\u00e4rte er bei seiner Begr\u00fc\u00dfung. \u201eUnsere Zukunft h\u00e4ngt von der Zusammenarbeit mit einem vitalen Einzelhandel ab.\u201c Deshalb sei es wichtig, dass die St\u00e4dte erreichbar und attraktiv sind, so dass die Menschen dort eine gute Zeit verbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer station\u00e4re Einzelhandel steht unter massivem Druck\u201c, sagte die Ministerin. \u201eDeshalb braucht jedes Einzelhandelsgesch\u00e4ft eine Online- und Offline-Strategie, die sich an den W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen der Kunden orientiert.\u201c Gleichzeitig m\u00fcsse man daf\u00fcr sorgen, dass Innenst\u00e4dte auch au\u00dferhalb der Laden\u00f6ffnungszeiten lebendig seien. Dazu geh\u00f6re auch eine Antwort auf die Frage, wie man es schaffe, dass wieder mehr Menschen in den Innenst\u00e4dten leben m\u00f6chten. Teilfl\u00e4chen in leerstehenden innerst\u00e4dtischen Einzelhandelsimmobilien b\u00f6ten beispielsweise Chancen, eine intelligente Innenstadtlogistik aufzubauen. \u201eDer Transport auf der letzten Meile k\u00f6nnte ein neues kluges Gesch\u00e4ftsmodell werden\u201c, betonte Neubaur.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Thema neue Gesch\u00e4ftsmodelle hatten sich auch die Mitglieder des Beirats besch\u00e4ftigt. \u201eWir stehen alle daf\u00fcr ein, zu \u00fcberlegen, wie wir die Transformation der Innenst\u00e4dte gestalten\u201c, sagte Postert. Dabei gehe es nicht darum, die Innenstadtfrequenz allein \u00fcber den Einzelhandel zu generieren. \u201eAber egal, was wir uns w\u00fcnschen, es muss damit Geld verdient werden k\u00f6nnen. Wir brauchen neue Wertsch\u00f6pfung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei konkrete Modelle wurden bereits erarbeitet, die jetzt weiterentwickelt werden sollen. Das eine ist das \u201eKaufhaus Nett\u201c, das unter einer zentralen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung steht, dessen einzelne Abteilungen aber strategisch in der Innenstadt verteilt sind. Es soll die L\u00fccken an Sortimenten und Angeboten schlie\u00dfen, als eigenst\u00e4ndiger, betriebswirtschaftlich orientierter Treiber fungieren und dabei Platz f\u00fcr andere Player bieten. Bei dem anderen Modell handelt es sich um das \u201estadtkontor.NRW\u201c, dessen Ziel es ist, das Stadtzentrum mit seinen zentralen Funktionen als Begegnungs- und Erlebnisraum positiv weiterzuentwickeln. Start-ups, etablierte Unternehmen, Hochschulen, Bildungs- und Sozialtr\u00e4ger sowie die Stadt entwickeln und pr\u00e4sentieren innovative Angebote, Nutzungen und Konzepte, um auf den Wandel der Zeit zu reagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIm n\u00e4chsten Schritt m\u00fcssen wir nun \u00fcberlegen, wie wir m\u00f6glichst viele Innenstadtakteure erreichen und Allianzen bilden. Es darf nicht bei blo\u00dfen Handlungsempfehlungen bleiben. Wir m\u00fcssen Ideen auch umsetzen \u2013 und da sind alle gefragt\u201c, appellierte IHK-Vizepr\u00e4sident und Einzelh\u00e4ndler Rainer H\u00f6ppner am Ende der Veranstaltung.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Empfehlungen sind auf der IHK-Website zu finden:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.mittlerer-niederrhein.ihk.de\/32524\">www.mittlerer-niederrhein.ihk.de\/32524<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Projekts \u201eheimat shoppen_reloaded\u201c hat die IHK auch eine Toolbox f\u00fcr alle Innenstadtakteure erarbeitet. Dort gibt es neben dem \u201eheimat shoppen\u201c-Logo ein umfassendes Marketingpaket mit professionell gestalteten Druck- und Designvorlagen f\u00fcr Werbemittel sowie Social-Media-Materialien. Au\u00dferdem finden die Nutzer Best-Practice-Beispiele f\u00fcr Aktionen. Der Zugangscode kann bei der IHK angefordert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/mittlerer-niederrhein.ihk.de\/de\/oeffentlichkeitsarbeit\/pressemitteilungen\/2025\/ihk-legt-impulse-fuer-die-stadtagenda-von-morgen-vor.html\">IHK Mittlerer Niederrhein<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"987\" height=\"392\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/heimat-shoppen-reloaded-artikel2.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/heimat-shoppen-reloaded-artikel2.jpg 987w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/heimat-shoppen-reloaded-artikel2-980x389.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/heimat-shoppen-reloaded-artikel2-480x191.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 987px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Die Ergebnisse der Handlungsempfehlung \u201eImpulse f\u00fcr die StadtAgenda von morgen\u201c standen im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung \u201eheimat shoppen_reloaded\u201c. Mit H\u00e4ndlerinnen und H\u00e4ndlern sowie Expertinnen und Experten diskutierten (v.l.n.r.) Stefan Postert (postert.hamburg GmbH), Mona Neubaur (Ministerin f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Schirmfrau der Initiative \u201eheimat shoppen\u201c), IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Steinmetz und Roger Brandts (Fynch-Hatton). | Foto: IHK Mittlerer Niederrhein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerer Niederrhein. Gespr\u00e4che, Diskussionen, Workshops, Foren, Bus-Touren durch ganz NRW \u2013 und am Ende steht eine 24-seitige Brosch\u00fcre unter dem Titel \u201eImpulse f\u00fcr die StadtAgenda von morgen\u201c. 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