{"id":5421,"date":"2025-01-19T06:00:00","date_gmt":"2025-01-19T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5421"},"modified":"2025-01-17T10:39:59","modified_gmt":"2025-01-17T09:39:59","slug":"mehr-gruen-und-aufenthaltsqualitaet-fuer-gladbacher-wohnstrassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/01\/19\/mehr-gruen-und-aufenthaltsqualitaet-fuer-gladbacher-wohnstrassen\/","title":{"rendered":"Mehr Gr\u00fcn und Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr Gladbacher Wohnstra\u00dfen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach. <\/strong>Ob Geropark, Kapuzinerplatz oder Ernst-Reuter-Sportanlage. Oftmals sind es \u00f6ffentliche Treffpunkte, die im Rahmen des St\u00e4dtebauf\u00f6rderprogramms Soziale Stadt Gladbach und Westend &#8220;angepackt&#8221; werden. Doch auch drei einzelne Stra\u00dfenz\u00fcge sollen im Rahmen des Programms nun umgebaut werden. In der Oskar-K\u00fchlen-Stra\u00dfe, der Waldhausener Stra\u00dfe und der Kaiserstra\u00dfe, die bisher vor allem eine verkehrliche Erschlie\u00dfungsfunktion haben, m\u00f6chte die Stadt den Wohncharakter st\u00e4rker herausarbeiten. In seiner letzten Sitzung hat der Ausschuss f\u00fcr Planung, Bauen und Stadtentwicklung die Entwurfsplanung der drei Ma\u00dfnahmen beschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Das Wohnstra\u00dfen-Projekt ist ein weiterer Baustein unseres Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepts Gladbach und Westend, das wir mithilfe des St\u00e4dtebauf\u00f6rderprogramms Soziale Stadt St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck umsetzen. F\u00fcr Anwohnerinnen und Anwohner sind es gerade solche ganz normalen Stra\u00dfen, die den Charakter ihres Quartiers ausmachen. Deshalb wollen wir den drei Stra\u00dfenz\u00fcgen mit stadtgestalterischen Kniffen und mehr Gr\u00fcn Aufenthaltsqualit\u00e4t verleihen und sie besser an den Klimawandel anpassen \u2013 und damit gleichzeitig ein gutes Beispiel f\u00fcr nachhaltige Stra\u00dfengestaltung und Quartiersentwicklung geben&#8221;, sagt die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oskar-K\u00fchlen-Stra\u00dfe und Friedrichplatz<\/strong><br>Durch ihre Lage am Friedrichplatz und durch das dortige Parkhaus bildet die Oskar-K\u00fchlen-Stra\u00dfe sowohl stadtr\u00e4umlich als auch verkehrlich einen Eingangsbereich in die Gladbacher Innenstadt. Dieser soll k\u00fcnftig stadtgestalterisch st\u00e4rker betont werden. W\u00e4hrend im \u00f6stlichen Stra\u00dfenabschnitt eine Begr\u00fcnung durch die Aufstellung von vier Pflanzk\u00fcbeln zwischen den L\u00e4ngsparkst\u00e4nden geplant ist, \u00e4ndert sich der Charakter des Verkehrsraumes ab dem Parkhaus und bildet einen Auftakt zu dem sich aufweitenden Friedrichplatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausreichend breite Gehwege von 2,40 Meter auf beiden Seiten sowie Baumbeete zwischen den Ein- und Ausfahrten des Parkhauses werden k\u00fcnftig den \u00dcbergang in Richtung des Friedrichplatzes als attraktiven Aufenthaltsraum markieren. Der Parkstreifen direkt gegen\u00fcber dem Parkhaus muss entfallen. Nach dem Umbau bleiben 13 Stellpl\u00e4tze im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenraum erhalten (jetzt: 33), allerdings sind im Parkhaus noch ausreichend freie Kapazit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch aus s\u00fcdlicher Richtung, in der Friedrichstra\u00dfe, wird die Zuwegung zum Platz k\u00fcnftig durch Blumen- und Staudenbeete rund um die beiden Bestandsb\u00e4ume st\u00e4rker begr\u00fcnt. Am Friedrichplatz selbst bleiben alle Bestandsb\u00e4ume erhalten und bilden in Kombination mit drei geplanten Neupflanzungen an der westlichen Platzseite k\u00fcnftig einen gr\u00fcnen Rahmen. Besonders augenf\u00e4llig wird die zus\u00e4tzliche Begr\u00fcnung des Platzes durch die Vergr\u00f6\u00dferung und Unterpflanzung aller Baumbeete. Neues Stra\u00dfenmobiliar wie Sitzb\u00e4nke, Fahrradst\u00e4nder und M\u00fclleimer sollen die Aufenthaltsqualit\u00e4t auf dem Platz erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Untere Waldhausener Stra\u00dfe<\/strong><br>Nicht um die &#8220;Partymeile&#8221;, sondern um den Stra\u00dfenabschnitt zwischen den Kreuzungen Aachener Stra\u00dfe und Sternstra\u00dfe geht es bei der Umgestaltung der Waldhausener Stra\u00dfe. Bislang verl\u00e4uft diese Wohnstra\u00dfe geradlinig und ist vollst\u00e4ndig versiegelt. Das wird im Rahmen der Umgestaltung ge\u00e4ndert. Die Fahrbahnbreite wird auf sechs Meter reduziert und schwenkt zuk\u00fcnftig an mehreren Stellen rund um neue Baum- und Blumenbeete.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt 15 B\u00e4ume sollen den Stra\u00dfenzug zuk\u00fcnftig s\u00e4umen. Sie werden gr\u00f6\u00dftenteils am s\u00fcdlichen Fahrbahnrand gepflanzt, wo ein langer Gr\u00fcnstreifen ausgebildet wird. Dieser wird immer wieder von Parkbuchten unterbrochen, die allerdings mit sogenannten Rasenlinern nicht vollst\u00e4ndig versiegelt werden und sich somit harmonisch einf\u00fcgen. Damit werden die 13 vorhandenen Parkpl\u00e4tze im Planungsbereich zwar an anderer Stelle, aber in gleicher Anzahl wiederhergestellt. Auch die Bushaltestelle &#8220;Gr\u00fcnewald&#8221; wird im Rahmen der Ma\u00dfnahme neu gebaut, unter anderem mit Warteh\u00e4uschen und in barrierefreier Ausf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kaiserstra\u00dfe<\/strong><br>Mit dem nun gestarteten Umbau des Adenauerplatzes wird auch das angrenzende Teilst\u00fcck der Kaiserstra\u00dfe neugestaltet. Im Rahmen des Wohnstra\u00dfen-Projektes sollen im Weiteren auch der Stra\u00dfenabschnitt vom Platz bis hin zur Viersener Stra\u00dfe aufgewertet werden. So ist hier etwa vorgesehen, die L\u00e4ngsparkst\u00e4nde in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden durch Baumpflanzungen zu unterbrechen. Dazu sollen vorhandene Baumbeete vergr\u00f6\u00dfert und neue geschaffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das dient hier aber nicht nur dem sommerlichen Hitzeschutz und der \u00f6kologischen Aufwertung des Stra\u00dfenabschnitts, sondern auch dem Regenwassermanagement, das aufgrund des Gef\u00e4lles in der Stra\u00dfe bei Starkregen mitunter problematisch ist. K\u00fcnftig soll eine Entw\u00e4sserungsrinne parallel zum Bordstein verlaufen, sodass das Regenwasser \u00fcber entsprechend dimensionierte \u00d6ffnungen zun\u00e4chst in die Baumbeete geleitet wird. So werden die B\u00e4ume bew\u00e4ssert und eine nat\u00fcrliche Versickerung des Regenwassers erm\u00f6glicht. Gleichzeitig sind die Beete mit einem \u00dcberlauf versehen, sodass \u00fcbersch\u00fcssiges Wasser weiterhin \u00fcber die Kanalisation abflie\u00dfen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonderes Augenmerk des Projekts liegt auf dem Kreuzungsbereich der Kaiserstra\u00dfe mit der Hermannstra\u00dfe und der Croonsallee. Hier soll eine Diagonalsperre k\u00fcnftig die Durchfahrt f\u00fcr Autos verhindern. Der Verkehrsraum kann so zu einem kleinen Platz im Quartier werden, wof\u00fcr vier neue Baumpflanzungen sorgen, die mit Sitzgelegenheiten eingefasst werden. Insgesamt steigt die Zahl der B\u00e4ume von 9 auf 16, die Gr\u00fcnfl\u00e4chen wachsen von 30 auf 200 Quadratmeter an. Der Stellplatzverlust bleibt mit einer Reduzierung von sieben Stellpl\u00e4tzen \u00fcberschaubar (46 statt 54), w\u00e4hrend die Zahl der Fahrradabstellpl\u00e4tze von drei auf 17 steigt. Auch neue Querungsm\u00f6glichkeiten und verbreiterte, barrierefrei ausgestaltete Gehwege in den Kreuzungsbereichen sind Bestandteil der Planung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Detailplanungen starten<\/strong><br>Nach der Zustimmung des zust\u00e4ndigen Fachausschusses starten nun die detaillierten Planungen zu den Projekten. Umgesetzt werden sollen sie bis sp\u00e4testens 2027. Insgesamt sind Kosten von knapp 2 Millionen Euro veranschlagt, die mit bis zu 88 Prozent aus Mitteln der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung und der europ\u00e4ischen EFRE-F\u00f6rderung bezuschusst werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1768\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/291980P-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/291980P-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/291980P-1280x884.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/291980P-980x677.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/291980P-480x332.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Im Kreuzungsbereich der Kaiserstra\u00dfe mit der Hermannstra\u00dfe und der Croonsallee soll eine Diagonalsperre k\u00fcnftig die Durchfahrt f\u00fcr Autos verhindern. Der Verkehrsraum kann so zu einem kleinen Platz im Quartier werden. | Visualisierung: OTTL.LA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Ob Geropark, Kapuzinerplatz oder Ernst-Reuter-Sportanlage. Oftmals sind es \u00f6ffentliche Treffpunkte, die im Rahmen des St\u00e4dtebauf\u00f6rderprogramms Soziale Stadt Gladbach und Westend &#8220;angepackt&#8221; werden. Doch auch drei einzelne Stra\u00dfenz\u00fcge sollen im Rahmen des Programms nun umgebaut werden. 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