{"id":5416,"date":"2025-01-18T06:00:00","date_gmt":"2025-01-18T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5416"},"modified":"2025-01-17T09:13:38","modified_gmt":"2025-01-17T08:13:38","slug":"schoener-ankommen-am-hauptbahnhof-moenchengladbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/01\/18\/schoener-ankommen-am-hauptbahnhof-moenchengladbach\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6ner Ankommen am Hauptbahnhof M\u00f6nchengladbach"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Nach dem Neubau des Bahnhofsgeb\u00e4udes in Rheydt soll auch der M\u00f6nchengladbacher Hauptbahnhof umfangreich saniert werden und an Aufenthaltsqualit\u00e4t gewinnen. M\u00f6glich wird das durch das Landesf\u00f6rderprogramm &#8220;Sch\u00f6ner Ankommen in NRW&#8221;. Bei einer F\u00f6rderkonferenz Mitte Dezember hat das Ministerium f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen die grunds\u00e4tzliche F\u00f6rderw\u00fcrdigkeit der Bahnhofssanierung bescheinigt. Zuvor haben sich Vertreter aller beteiligten Institutionen bei einem Rundgang durch das Geb\u00e4ude einen Eindruck von der Ausgangssituation verschafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bahnhofshalle mit den Ladenlokalen, der Bahnhofstunnel und die Bahnsteige \u2013 das sind die Teile, die Passanten \u00fcblicherweise vom M\u00f6nchengladbacher Hauptbahnhof wahrnehmen. Die Teilnehmenden des Rundgangs schauten sich neben diesem Kernbereich aber auch die gro\u00dfen leerstehenden oder mindergenutzten Bereiche in den seitlichen Geb\u00e4udebereichen an, die sonst durch abgeklebte Schaufenster, Trockenbauw\u00e4nde oder unauff\u00e4llige T\u00fcren verborgen bleiben. Dazu z\u00e4hlen fr\u00fchere B\u00fcro- oder Aufenthaltsfl\u00e4chen, eine nicht mehr genutzte Umkleide, der alte Gep\u00e4cktunnel oder die ehemalige Kantine der Bahnbesch\u00e4ftigten. Gro\u00dfer Sanierungsbedarf besteht in allen Bereichen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Es ist sehr erfreulich, dass die Bahnh\u00f6fe in M\u00f6nchengladbach nun einer nach dem anderen saniert werden. Nachdem die Stadt M\u00f6nchengladbach und die EWMG in das Empfangsgeb\u00e4ude des Hauptbahnhofes Rheydt investiert haben, wurde zuletzt der Bahnhof Odenkirchen durch die DB general\u00fcberholt. Die Stadt M\u00f6nchengladbach und die Deutsche Bahn investieren gemeinsam in die St\u00e4rkung und Attraktivierung des \u00d6PNV. Und auch im M\u00f6nchengladbacher Bahnhofsgeb\u00e4ude schlummert ein riesiges Potential, das wir mithilfe von \u201aSch\u00f6ner Ankommen NRW\u2018 so weit wie m\u00f6glich heben wollen&#8221;, sagt Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete der Stadt M\u00f6nchengladbach.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Wir haben in dieser besonderen Form der Kooperation als Stadt M\u00f6nchengladbach die einzigartige M\u00f6glichkeit, direkt auf die Ver\u00e4nderungsprozesse am Hauptbahnhof M\u00f6nchengladbach einzuwirken. Ein attraktiver und lebendiger Bahnhof passt perfekt in die st\u00e4dtebauliche Aufwertung Gladbachs, die wir vor allem mit vielen F\u00f6rderprojekten realisieren. Das l\u00e4sst sich im direkten Bahnhofsumfeld am Platz Republik und derzeit am Europaplatz sehr gut beobachten&#8221;, so Dr. Frank Schulz, der als Koordinator Stadterneuerung von st\u00e4dtischer Seite aus die Federf\u00fchrung des Projektes hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Neun Punkte f\u00fcr einen attraktiveren Hauptbahnhof Um den Hauptbahnhof aufzuwerten, gibt es einen Neun-Punkte-Plan. Zwar ist die grunds\u00e4tzliche F\u00f6rderf\u00e4higkeit des Projekts best\u00e4tigt. Ob und wie die einzelnen Punkte tats\u00e4chlich umgesetzt werden k\u00f6nnen, h\u00e4ngt aber von den Ergebnissen der Fach- und Objektplanungen ab, die in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2025 ausgeschrieben werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die augenf\u00e4lligsten Sanierungsziele aus dem Plan w\u00e4ren schon von au\u00dfen zu erkennen. So m\u00f6chten die Projektbeteiligten etwa die Fassade des Geb\u00e4udes wieder denkmalgerecht herstellen. Konkret hei\u00dft das, dass die markante, aber wenig harmonische rechteckige Nachkriegsfassade \u00fcber dem Haupteingang wieder eine geschwungene Giebelform erhalten w\u00fcrde. Kleinere Giebel zu beiden Seiten sind ebenso vorgesehen. Leerst\u00e4nde sollen im Zuge der Sanierung aufgewertet und in frequentierten Bereichen an Einzelhandel und Gastronomie vermietet werden, sodass sich das Geb\u00e4ude mit Ladent\u00fcren und Au\u00dfengastronomie wieder zum Vorplatz hin \u00f6ffnen k\u00f6nnte. Auch seitlich in Richtung Goebenstra\u00dfe soll das Geb\u00e4ude wieder ausstrahlen. Nicht umsonst z\u00e4hlt zum Neun-Punkte-Plan, dass die m\u00f6gliche Reaktivierung von Nebeneing\u00e4ngen gepr\u00fcft wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Eher versteckt f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit w\u00fcrde sich die geplante Ert\u00fcchtigung technischer Anlagen und die Aufwertung des Zwischenhofs zu den Nachbargeb\u00e4uden abspielen. Sp\u00fcrbar hingegen w\u00e4ren die Ziele, den Bahnhofstunnel unter den Gleisen, aber auch die Unterf\u00fchrung unter der Heinrich-Sturm-Stra\u00dfe aufzuwerten. Die m\u00f6gliche Ert\u00fcchtigung des Bahnhofsdachs \u00fcber den Gleisen will die Deutsche Bahn in einer Machbarkeitsstudie er\u00f6rtern. Besonders bedeutend f\u00fcr den Hauptbahnhof als &#8220;Visitenkarte&#8221; der Stadt w\u00e4re die geplante Aufwertung der Eingangshalle. Der Blick w\u00fcrde hier k\u00fcnftig nicht mehr auf eine offene Satteldachkonstruktion fallen. Stattdessen soll ein zum Stil des Geb\u00e4udes passende Gew\u00f6lbedecke die Sanierungsma\u00dfnahme abrunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2025 beginnen die Fachplanungen<\/strong><br>F\u00fcr die erste Jahresh\u00e4lfte 2025 ist vorgesehen, Objekt- und Fachplanungen f\u00fcr die Sanierungsma\u00dfnahmen am Bahnhofsgeb\u00e4ude auszuschreiben. Auf deren Grundlage soll in einer zweiten F\u00f6rderkonferenz die Entscheidung f\u00fcr eine Sanierungsvariante gef\u00e4llt werden. Erst dann wird klar sein, wie und in welchem Umfang der Hauptbahnhof tats\u00e4chlich saniert werden wird. Anschlie\u00dfend sind vertiefende Planungen erforderlich, sodass mit einem Baubeginn fr\u00fchestens ab Ende 2026 zu rechnen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der F\u00f6rderma\u00dfnahme sind Gesamtkosten in H\u00f6he von knapp 6 Millionen Euro anerkannt worden. Die Stadt M\u00f6nchengladbach wird davon ca. 10 Prozent als Eigenanteil beisteuern, weitere 10 Prozent werden direkt von der Bahn \u00fcbernommen. Dar\u00fcber hinaus finanziert die Bahn \u00fcber ihre eigenen Modernisierungsprogramme eine m\u00f6gliche Sanierung des Gleisdaches sowie die Sanierung der Bahnsteige und Aufz\u00fcge f\u00fcr rund 12 Millionen Euro, die im Herbst 2024 begonnen hat \u00dcber &#8220;Sch\u00f6ner Ankommen in NRW&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Sch\u00f6ner Ankommen in NRW&#8221; ist ein Programm des Ministeriums f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, um \u2013 in einem ersten Schritt in 20 St\u00e4dten \u2013 Bahnh\u00f6fe und Vorpl\u00e4tze durch Zusch\u00fcsse aus der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung zu sanieren. Als hundertprozentiges Beteiligungsunternehmen des Landes NRW ist NRW Urban federf\u00fchrend in dem Prozess und Partnerin der Kommunen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Stadt M\u00f6nchengladbach, der Deutschen Bahn AG und der Bahnfl\u00e4chenentwicklungsgesellschaft des Landes (BEG NRW) realisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. Nach dem Neubau des Bahnhofsgeb\u00e4udes in Rheydt soll auch der M\u00f6nchengladbacher Hauptbahnhof umfangreich saniert werden und an Aufenthaltsqualit\u00e4t gewinnen. M\u00f6glich wird das durch das Landesf\u00f6rderprogramm &#8220;Sch\u00f6ner Ankommen in NRW&#8221;. Bei einer F\u00f6rderkonferenz Mitte Dezember hat das Ministerium f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen die grunds\u00e4tzliche F\u00f6rderw\u00fcrdigkeit der Bahnhofssanierung bescheinigt. 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