{"id":5380,"date":"2025-01-03T13:06:59","date_gmt":"2025-01-03T12:06:59","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5380"},"modified":"2025-01-09T13:07:03","modified_gmt":"2025-01-09T12:07:03","slug":"ihk-und-landtagsabgeordnete-tauschen-sich-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2025\/01\/03\/ihk-und-landtagsabgeordnete-tauschen-sich-aus\/","title":{"rendered":"IHK und Landtagsabgeordnete tauschen sich aus"},"content":{"rendered":"\n<p>Mittlerer Niederrhein. Die allgemeine Wirtschaftskrise, die maroden Rheinbr\u00fccken sowie das Entb\u00fcrokratisierungs- und Beschleunigungspaket der nordrhein-westf\u00e4lischen Landesregierung: Die Themen des gemeinsamen Treffens des IHK-Pr\u00e4sidiums und der Landtagsabgeordneten aus Krefeld, M\u00f6nchengladbach, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Kreis Viersen waren gesetzt. \u201eIn Zeiten wie diesen ist der Austausch zwischen Politik und Wirtschaft wichtiger denn je\u201c, erkl\u00e4rte Elmar te Neues, Pr\u00e4sident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein zur Begr\u00fc\u00dfung des \u201eD\u00fcsseldorfer B\u00fcndnisses f\u00fcr den Niederrhein\u201c. Zu Beginn der Legislaturperiode im Land hatten sich die Abgeordneten und das IHK-Pr\u00e4sidium darauf verst\u00e4ndigt, fraktions\u00fcbergreifend f\u00fcr die Standortbedingungen der Wirtschaft in der Region Mittlerer Niederrhein zusammenzuarbeiten und sich regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber die aktuellen Herausforderungen auszutauschen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Wirtschaft sp\u00fcrt keine Impulse aus dem In- und Ausland, und wir kommen mit der Ert\u00fcchtigung der Infrastruktur und dem B\u00fcrokratieabbau nur sehr langsam voran\u201c, fasste te Neues die aktuelle Lage der Wirtschaft zusammen. Der Krefelder Unternehmer verwies darauf, dass sich viele Mittelst\u00e4ndler trotz der schlechten Auftragslage aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels zurzeit mit Entlassungen zur\u00fcckhalten. Deswegen seien Folgen der tr\u00fcben Konjunktur f\u00fcr die Politik noch nicht so offensichtlich. \u201eErst der geplante Stellenabbau bei einigen Gro\u00dfunternehmen hat zuletzt dazu gef\u00fchrt, dass die Politik die schwindende Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Unternehmen allm\u00e4hlich ernst nimmt\u201c, so te Neues.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Thema \u201eRheinbr\u00fccken\u201c stand auf der Agenda der Runde. Zwei der bedeutendsten Infrastrukturvorhaben des Landes Nordrhein-Westfalen der kommenden Jahre m\u00fcssen in der Region Mittlerer Niederrhein umgesetzt werden: Sowohl die Rheinbr\u00fccke zwischen Krefeld und Duisburg als auch die Kardinal-Frings-Br\u00fccke zwischen D\u00fcsseldorf und Neuss sind marode und m\u00fcssen ersetzt werden. Die Uerdinger Rheinbr\u00fccke d\u00fcrfen Fahrzeuge, die schwerer als 30 Tonnen sind, nicht mehr befahren, bei der Kardinal-Frings-Br\u00fccke liegt die Grenze sogar bei nur 7,5 Tonnen. \u201eVieles in unserem Land funktioniert nicht mehr so, wie es sollte. Das f\u00fchrt dazu, dass wir zunehmend an Wettbewerbsf\u00e4higkeit verlieren\u201c, erkl\u00e4rte IHK-Vizepr\u00e4sident Dr. Claus Schwenzer. \u201eWir zahlen unseren Mitarbeitenden gerne gute L\u00f6hne. Es wird aber immer schwieriger, das Geld daf\u00fcr zu verdienen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das IHK-Pr\u00e4sidium und die Landtagsabgeordneten waren sich einig, dass die Ersatzbauten der Br\u00fccken nicht nur f\u00fcr die Region, sondern f\u00fcr das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen von gro\u00dfer Bedeutung sind. Gemeinsam m\u00f6chten sie nun bei NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer und NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst daf\u00fcr werben, dass die beiden ben\u00f6tigten Ersatzbauten zu Vorzeigevorhaben in Sachen Geschwindigkeit von Planungs- und Genehmigungsverfahren werden. \u201eWir m\u00fcssen weg vom normalen Trott. Wir m\u00fcssen jetzt schneller agieren\u201c, appellierte IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Steinmetz. Sowohl die Mitglieder des Landtags als auch das IHK-Pr\u00e4sidium waren einer Meinung, dass nicht nur die Politik und die Ministerien, sondern auch die nachgeorderten Beh\u00f6rden in der Pflicht sind, Priorit\u00e4ten zu setzen und f\u00fcr Geschwindigkeit im Prozess zu sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00fcberbordende B\u00fcrokratie wurde ebenfalls intensiv diskutiert. Um der zunehmenden Komplexit\u00e4t staatlicher Planungs- und Genehmigungsverfahren zu begegnen, hatte sich die Landesregierung im vergangenen November im Rahmen eines Kabinettsbeschlusses auf ein umfangreiches Entb\u00fcrokratisierungs- und Beschleunigungspaket verst\u00e4ndigt. Ziel ist es, die Standortbedingungen in Nordrhein-Westfalen zu verbessern und eine effektivere und transparentere Verwaltung zu bieten. \u201eWir begr\u00fc\u00dfen das Paket im Grundsatz, auch wenn noch einige Fragen offen sind\u201c, sagte Steinmetz. Zum Paket geh\u00f6ren zum Beispiel die Streichung von Berichtspflichten, die Beschleunigung und Entlastung von Genehmigungsverfahren sowie die Einf\u00fchrung von Praxis-Checks und One-In-One-Out-Regeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Das IHK-Pr\u00e4sidium warb daf\u00fcr, die Wirtschaft beim B\u00fcrokratieabbau noch st\u00e4rker einzubeziehen. \u201eEigentlich sind wir in einer Situation, in der wir alles auf null stellen m\u00fcssen. Ob wir die Kraft dazu finden, bezweifele ich allerdings\u201c, erg\u00e4nzte Steinmetz. Gemeinsam bekr\u00e4ftigten die Politikerinnen und Politiker sowie die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksregierungen auch in die Lage versetzt werden m\u00fcssen, bei Genehmigungsverfahren effizient zu arbeiten. Dies sei aufgrund von zahlreichen Sonderaufgaben h\u00e4ufig kaum m\u00f6glich. Das IHK-Pr\u00e4sidium und die Landtagsabgeordneten verabredeten, sich weiter zu konkreten Vereinfachungen auszutauschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/mittlerer-niederrhein.ihk.de\/de\/oeffentlichkeitsarbeit\/pressemitteilungen\/2024\/ihk-und-landtagsabgeordnete-tauschen-sich-aus2.html\">IHK Mittlerer Niederrhein<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"987\" height=\"392\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/duesseldorfer-buendnis-2024-artikel2.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/duesseldorfer-buendnis-2024-artikel2.jpg 987w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/duesseldorfer-buendnis-2024-artikel2-980x389.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/duesseldorfer-buendnis-2024-artikel2-480x191.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 987px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Sie trafen sich zum Austausch (v.l.): Dr. Claus Schwenzer (IHK-Vizepr\u00e4sident), Hartmut Wnuck (IHK-Vizepr\u00e4sident), Susanne Thywissen (IHK-Vizepr\u00e4sidentin), Jochen Klenner (Mitglied des Landtags), Lena Zingsheim-Zobel (Mitglied des Landtags), Elmar te Neues (IHK-Pr\u00e4sident), Vanessa Odermatt (Mitglied des Landtags), Dietmar Brockes (Mitglied des Landtags), Heike Troles (Mitglied des Landtags), Marc Blondin (Mitglied des Landtags), Britta Oellers (Mitglied des Landtags) und J\u00fcrgen Steinmetz (IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer).\u00a0| Foto: IHK Mittlerer Niederrhein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerer Niederrhein. 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