{"id":5316,"date":"2024-12-17T07:00:00","date_gmt":"2024-12-17T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5316"},"modified":"2024-12-13T08:59:09","modified_gmt":"2024-12-13T07:59:09","slug":"haushaltsentwurf-setzt-auf-die-zukunftsorientierte-weiterentwicklung-des-kreises","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/12\/17\/haushaltsentwurf-setzt-auf-die-zukunftsorientierte-weiterentwicklung-des-kreises\/","title":{"rendered":"Haushaltsentwurf setzt auf die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Kreises"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Rhein-Kreis Neuss. <\/strong>Landrat Hans-J\u00fcrgen Petrauschke und Kreisk\u00e4mmerer Dr. Martin Stiller haben im Kreistag den Haushaltsentwurf f\u00fcr das Jahr 2025 eingebracht. Das Zahlenwerk umfasst ein Volumen von 750,4 Millionen Euro. Dies entspricht einem Mehraufwand von rund 100 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Ein Haushaltsausgleich gelingt dabei nur, indem der Kreis in dieser besonderen Situation an seine Ausgleichsr\u00fccklage geht. Sie wird im Entwurf in H\u00f6he von 16,5 Millionen Euro in Anspruch genommen. Zu den ma\u00dfgeblichen Faktoren, die f\u00fcr die Aufwandssteigerung im Etatentwurf sorgen, z\u00e4hlen die steigenden Sozialkosten, die \u00dcbernahme zus\u00e4tzlicher gesetzlicher Aufgaben sowie eine h\u00f6here Landschaftsumlage. Landrat Hans-J\u00fcrgen Petrauschke betonte, dass der Haushaltsentwurf die Anpassungen an die wirtschaftliche Situation und die aktuellen Herausforderungen widerspiegelt: \u201eDer Rhein-Kreis Neuss beherzigt eine verantwortungsbewusste und zugleich zukunftsorientierte Haushaltsplanung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich hob der Landrat hervor: \u201eBei allen Herausforderungen, die vor uns liegen, gilt: Unser Kreis war immer stark und wird es auch bleiben.\u201c Dazu geh\u00f6re auch, dass die Kreisverwaltung alle Potenziale untersuche, um Kosten zu senken. \u201eDabei haben wir immer im Blick, dass dies nicht zu Lasten der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und der nachfolgenden Generationen geht. Ihr Wohl und die Zukunftsfestigkeit des Kreises als Wirtschaftsstandort sowie der Erhalt der hohen Lebensqualit\u00e4t hier bei uns vor Ort sind f\u00fcr uns ma\u00dfgeblich. Daher investieren wir auch weiter im Besonderen in die Infrastruktur f\u00fcr Soziales, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Verkehr und Klimaschutz.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz sparsamen Wirtschaftens steigt der Hebesatz der Kreisumlage im Etatentwurf von 32,2 auf 35,93 Prozentpunkte. \u201eWir hoffen, dass im Laufe der Haushaltsberatungen die notwendige Anhebung der Kreisumlage noch reduziert werden kann\u201c, betont Petrauschke.<\/p>\n\n\n\n<p>Kreisk\u00e4mmerer Dr. Martin Stiller erl\u00e4uterte die Zahlen im Detail. Dabei lenkte er den Blick unter anderem auf den starken Anstieg bei den Sozial- und Transferaufwendungen sowie auf Standardausweitungen bestehender Leistungen, die Einrichtung neuer Leistungen, zunehmende b\u00fcrokratische Regularien sowie allgemeine Kostensteigerungen \u2013 ohne dass Bund und Land die kommunale Ebene daf\u00fcr mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausstatten. Hier m\u00fcsse dringend gegengesteuert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich hob der K\u00e4mmerer hervor, dass der Etatentwurf die auch in den kreisangeh\u00f6rigen Kommunen angespannte Haushaltslage ber\u00fccksichtigt und dem Kreis eine angemessene Lastenverteilung zwischen den Kommunen und dem Kreis gelingt. Dabei gelte es, wirtschaftlich ma\u00dfvoll zu agieren und zugleich gezielt in eine gute Zukunft zu investieren. \u201eWir werden im Kreis an der strukturellen Unterfinanzierung der kommunalen Familie nichts \u00e4ndern. Allerdings haben wir erstens gleichwohl finanzielle Gestaltungsspielr\u00e4ume und zweitens lohnt es sich, diese auch zu nutzen.\u201c Dabei sei es wichtig, den sparsamen Einsatz von Mitteln bei der Bew\u00e4ltigung der Aufgaben immer wieder zu pr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00e4mmerer betonte, dass der Kreis dabei vorangeht. \u201eWenn es uns gemeinsam gelingt, im Rahmen der Haushaltsberatungen noch Verbesserungs- und Einsparpotenziale zu heben, kommen diese unmittelbar bei den St\u00e4dten und der Gemeinde sowie ihren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und den Unternehmen vor Ort an\u201c, betonte Dr. Martin Stiller. \u201eVor uns liegt ein herausforderndes Jahr. Der Haushaltsentwurf schafft daf\u00fcr gute Voraussetzungen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Landrat Hans-J\u00fcrgen Petrauschke machte deutlich, dass Wohlstand und Lebensqualit\u00e4t im Rhein-Kreis Neuss nicht nur gesichert, sondern weiter erh\u00f6ht werden sollen. Dabei r\u00fcckte er auch die Bedeutung des Strukturwandels \u2013 hierbei gibt die geplante Ansiedlung von Microsoft im Rheinischen Revier einen zus\u00e4tzlichen Schub \u2013 sowie die Umsetzung des Zukunftskonzepts f\u00fcr das Rheinland Klinikum in den Blick. \u201eZu den Grundlagen, dass die Menschen bei uns im Rhein-Kreis Neuss gut leben k\u00f6nnen, geh\u00f6rt auch die dauerhafte und fl\u00e4chendeckende Sicherung der medizinischen Versorgung und der Notfallversorgung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung im gesamten Kreisgebiet. Ich bin froh, dass wir jetzt eine tragf\u00e4hige L\u00f6sung gefunden haben, um die Zukunft des Rheinland Klinikums finanziell zu sichern. Das geht einher mit dem Erhalt aller Standorte in Neuss, Grevenbroich und Dormagen\u201c, sagte er. \u201eMit dem eingeschlagenen Weg wollen und werden wir das Rheinland Klinikum zukunftsfest aufstellen \u2013 und zwar im Sinne der Menschen, die bei uns im Kreis leben, und im Sinne der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Rheinland Klinikum arbeiten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.rhein-kreis-neuss.de\">Rhein-Kreis Neuss<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1470\" height=\"1021\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/831A89611.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/831A89611.jpg 1470w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/831A89611-1280x889.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/831A89611-980x681.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/831A89611-480x333.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1470px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Landrat Hans-J\u00fcrgen Petrauschke (links) und Kreisk\u00e4mmerer Dr. Martin Stiller haben im Kreistag den Haushaltsentwurf f\u00fcr das Jahr 2025 eingebracht. | Foto: Rhein-Kreis Neuss<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rhein-Kreis Neuss. 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