{"id":5308,"date":"2024-12-17T06:00:00","date_gmt":"2024-12-17T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5308"},"modified":"2024-12-11T09:55:52","modified_gmt":"2024-12-11T08:55:52","slug":"weniger-geld-vom-land-krefelder-haushalt-in-schwieriger-lage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/12\/17\/weniger-geld-vom-land-krefelder-haushalt-in-schwieriger-lage\/","title":{"rendered":"Weniger Geld vom Land: Krefelder Haushalt in \u201eschwieriger Lage\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld.<\/strong> Die Stadt Krefeld bekommt f\u00fcr den Haushalt 2025 erheblich weniger Geld vom Land Nordrhein-Westfalen. Die sogenannten Schl\u00fcsselzuweisungen fallen um rund 42,5 Millionen Euro niedriger aus als urspr\u00fcnglich geplant. Statt 211,9 Millionen Euro wird das Land NRW nur 169,4 Millionen Euro \u00fcberweisen. \u201eVor allem dadurch ger\u00e4t der Haushalt insgesamt in eine schwierige Lage\u201c, sagt Stadtk\u00e4mmerer Ulrich Cyprian, der die drohenden Mindereinnahmen schon Ende August \u00f6ffentlich gemacht hatte. \u201eDas ist auch der Fluch des eigenen Erfolges. Denn die Schl\u00fcsselzuweisungen orientieren sich zeitversetzt an der Finanzkraft der jeweiligen Kommune. In Krefeld haben wir insbesondere durch die positive Entwicklung bei der Gewerbesteuer zuletzt im Vergleich zu anderen St\u00e4dten massiv Boden gut gemacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Entwicklung bei der Gewerbesteuer zeichnet sich nach Einsch\u00e4tzung der K\u00e4mmerei auch f\u00fcr das laufende Jahr und das Folgejahr ab. Doch die Zugewinne reichen nicht aus, um die wegfallenden Schl\u00fcsselzuweisungen aufzufangen. Dar\u00fcber hinaus fehlen weitere rund sieben Millionen Euro beim Gemeindeanteil aus der Einkommens- und Umsatzsteuer. Auch erh\u00f6hte Aufwendungen sorgen f\u00fcr eine Verschlechterung der Prognose. So m\u00fcssen beim Personal 14 Millionen Euro zus\u00e4tzlich eingeplant werden. Bei den Hilfen zur Erziehung schl\u00e4gt die Tariferh\u00f6hung im Bereich Sozial- und Erziehungsdienst mit rund 4,5 Millionen Euro zu Buche. Auch die Zahlungen f\u00fcr die Landschaftsumlage steigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt f\u00fchrt dies dazu, dass sich das durch den Rat am 13. Mai 2024 beschlossene Defizit von rund 46 Millionen Euro um rund 55 Millionen Euro vergr\u00f6\u00dfert. Der Haushalt weist damit ein Minus von 101,7 Millionen Euro auf, welches aus der Ausgleichsr\u00fccklage aufgefangen werden muss. In den Summen eingerechnet ist der so genannte globale Minderaufwand. Diesen Betrag in H\u00f6he bis zu zwei Prozent des Gesamthaushalts d\u00fcrfen Kommunen in ihrer Haushaltsplanung ber\u00fccksichtigen, da kommunale Haushalte in der Regel zu einem besseren realen Abschluss kommen, als in der Planung vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Zahlen wird der K\u00e4mmerer dem Stadtrat am Dienstag, 17. Dezember, vorstellen. \u201eWir werden uns gemeinsam mit der Politik Gedanken machen, wie wir mit einer strikten Mittelbewirtschaftung gegensteuern k\u00f6nnen\u201c, sagt Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer. \u201eDiese Zahlen zeigen, dass wir sp\u00e4testens ab 2026 auf eine schwierige Finanzsituation zusteuern. Ich bin jedoch \u00fcberzeugt, dass es uns gelingen kann, den Haushalt wieder auf solides Fundament zu stellen, wie es seit 2017 durchg\u00e4ngig gelungen ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. 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