{"id":5264,"date":"2024-12-07T06:00:00","date_gmt":"2024-12-07T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5264"},"modified":"2024-12-04T08:38:15","modified_gmt":"2024-12-04T07:38:15","slug":"stadtklimaanalyse-hilft-bei-kuenftiger-planung-des-stadtgebietes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/12\/07\/stadtklimaanalyse-hilft-bei-kuenftiger-planung-des-stadtgebietes\/","title":{"rendered":"Stadtklimaanalyse hilft bei k\u00fcnftiger Planung des Stadtgebietes"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit gemeinsam mit der Firma Meteoblue AG eine Stadtklimaanalyse, die dabei helfen wird, Krefeld auf die Folgen des Klimawandels besser vorzubereiten. \u00dcber den aktuellen Stand und erste wichtige Ergebnisse hat<br>die Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit jetzt im Ausschuss f\u00fcr Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft berichtet. Die Anwendungsgebiete der Stadtklimaanalyse sind vielf\u00e4ltig. Damit wird es m\u00f6glich, Kaltluftstr\u00f6me in der Stadt<br>zu erkennen oder die gef\u00fchlte Temperatur an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet zu ermitteln. Durch die Analyse wird auch aufgezeigt, wo die Notwendigkeit f\u00fcr K\u00fchlung zum Beispiel durch Verschattung oder Begr\u00fcnung besteht. W\u00e4rmeinseleffekte, Hitzehotspots, Windfelddynamiken und Kaltluftstr\u00f6men k\u00f6nnen dargestellt werden. So werden zum Beispiel bereits seit diesem Sommer automatisiert standortspezifische Warnungen und Vorhersagen f\u00fcr 60 Standorte der kritischen Infrastruktur der Stadt Krefeld herausgegeben. <\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Messtechniken und Daten kommen f\u00fcr die Stadtklimaanalyse zum Einsatz. Die Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit hat an vielen Stellen im Stadtgebiet Mess-Sensoren anbringen lassen. Dieses Netzwerk ist 2024 noch einmal erweitert worden. 20 Sensoren mit einem Strahlenschutzgeh\u00e4use sind vorwiegend an Schulen installiert worden. Weitere sechs Sensoren messen die gef\u00fchlte Temperatur, diese sind an wichtigen Standorten im Stadtgebiet installiert worden. Die Daten\u00fcbertragung erfolgt in diesem Fall \u00fcber das LoRaWAN-Netzwerk der SWK connect. Diese Form der Daten\u00fcbertragung wurde im Rahmen des Pilotprojekts zur Klimasensorik im Jahr 2023 getestet und optimiert. Seither l\u00e4uft die \u00dcbertragung fehlerfrei und, alle bisher angeschafften 56 Sensoren sind mit dem LoRaWAN-Netzwerk verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem sind in diesem Jahr Messungen mit hochaufl\u00f6senden Infrarot-Kameras an verschiedenen Pl\u00e4tzen in Krefeld, die im Laufe der n\u00e4chsten Jahre umgestaltet werden, durchgef\u00fchrt worden. Anhand der Vorher-Nachher-Messungen kann<br>festgestellt werden, wie effektiv die Anpassungsma\u00dfnahmen an den Klimawandel bei der Platzgestaltung waren. Daf\u00fcr sind im Juli erste Messungen an der Luisenstra\u00dfe 32, am k\u00fcnftigen Pocketpark und am Dr.-Hirschfelder-Platz erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Form von direkter B\u00fcrgerbeteiligung war das im Sommer 2024 vorgenommene \u201eCitizen-Science-Projekt\u201c. Rund 30 interessierten B\u00fcrgern war ein sogenannter Meteotracker ausgeh\u00e4ndigt worden. Das Messger\u00e4t kann am Fahrrad installiert<br>werden und nimmt w\u00e4hrend der Fahrt die Lufttemperaturen auf. Die Daten k\u00f6nnten mit station\u00e4ren Messungen und f\u00fcr das Stadtklimamodell genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Einflie\u00dfen kann die Stadtklimaanalyse auch im Urbanen Digitalen Zwilling (UDZ), der k\u00fcnftig zur Planungsbeschleunigung eingesetzt werden kann. Diese Datenplattform stellt die Stadt digital dar und soll es Stadtplanern k\u00fcnftig erm\u00f6glichen, Oberfl\u00e4chen der Stadt digital modellhaft zu ver\u00e4ndern und die Effekte zu erkennen. Innerhalb weniger Minuten wird in dem Urbanen Digitalen Zwilling das Ergebnis vor und nach der Anpassung durch den Stadtplaner angezeigt. Durch dieses Werkzeug k\u00f6nnten die Planungsbeschleunigung in Krefeld signifikant erh\u00f6ht werden, weil damit erste Informationen zur Effektivit\u00e4t von Anpassungsma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Die n\u00e4chsten Schritte, die bei der gesamtst\u00e4dtischen<br>Klimaanalyse anstehen, sind die Integration der Echtzeitdaten in die bestehende ITInfrastruktur der Stadt, die Echtzeit-Qualit\u00e4tskontrolle der Messdaten, die Integration von Echtzeit-W\u00e4rmekarten und Vorhersagen sowie Warnungen f\u00fcr Hitze<br>f\u00fcr die kritische Infrastruktur der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit gemeinsam mit der Firma Meteoblue AG eine Stadtklimaanalyse, die dabei helfen wird, Krefeld auf die Folgen des Klimawandels besser vorzubereiten. \u00dcber den aktuellen Stand und erste wichtige Ergebnisse hatdie Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit jetzt im Ausschuss f\u00fcr Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft berichtet. Die Anwendungsgebiete der Stadtklimaanalyse sind vielf\u00e4ltig. 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