{"id":5193,"date":"2024-11-17T06:00:00","date_gmt":"2024-11-17T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5193"},"modified":"2024-11-15T12:10:27","modified_gmt":"2024-11-15T11:10:27","slug":"verwaltungsstandorte-rathaus-neubau-als-herzstueck-des-raumkonzeptes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/11\/17\/verwaltungsstandorte-rathaus-neubau-als-herzstueck-des-raumkonzeptes\/","title":{"rendered":"Verwaltungsstandorte: Rathaus-Neubau als Herzst\u00fcck des Raumkonzeptes"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6nchengladbach.<\/strong> M\u00f6nchengladbach plant langfristig nur noch mit 13 oder 14 statt wie bisher mit 30 Verwaltungsstandorten. Das geht aus einem Raumkonzept mit einer &#8220;Zielperspektive f\u00fcr das Jahr 2034&#8221; hervor, das die Verwaltung aktuell den politischen Gremien vorstellt. Mit der Reduzierung der Standorte soll der massive Sanierungsstau aufgel\u00f6st und die Verwaltung in einer modernen und nachhaltigen Arbeitsumgebung untergebracht werden \u2013 w\u00e4hrend gleichzeitig Fl\u00e4chen reduziert und die laufenden Kosten gesenkt werden. Wesentlicher Bestandteil des Raumkonzeptes ist der Rathaus-Neubau in Rheydt, f\u00fcr den der Rat in seiner Sitzung im Dezember den Bau- und Investitionsbeschluss fassen soll. Damit w\u00e4re der Weg frei f\u00fcr einen Baubeginn Mitte 2025.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Der Rathaus-Neubau wird ein wichtiger Impulsgeber f\u00fcr den Standort Rheydt und f\u00fcr eine b\u00fcrgerfreundliche Verwaltung sein. Er ist gewisserma\u00dfen das Herzst\u00fcck unserer Planung. Gleichzeitig vervollst\u00e4ndigen wir mit dem Raumkonzept das Bild und geben Antworten darauf, welche Geb\u00e4ude wir dar\u00fcber hinaus halten und entwickeln wollen. Die Perspektive darauf, wie wir B\u00fcrgerservice verbessern, moderne Arbeitspl\u00e4tze realisieren und gleichzeitig Fl\u00e4chen einsparen k\u00f6nnen, wird immer klarer. Erm\u00f6glicht wird das nicht nur durch Bauma\u00dfnahmen, sondern auch durch unseren Fahrplan und die gro\u00dfen Erfolge, die wir bei der Digitalisierung der Verwaltung und beim modernen und flexiblen Arbeiten bereits erzielt haben&#8221;, unterstreicht Oberb\u00fcrgermeister Felix Heinrichs.<\/p>\n\n\n\n<p>So werden f\u00fcr die rund 2.500 Besch\u00e4ftigten in der Kernverwaltung heute noch ebenso viele Arbeitspl\u00e4tze vorgehalten. Im Zielszenario f\u00fcr 2034 hingegen werden f\u00fcr dieselbe Zahl an Besch\u00e4ftigten nur noch 1.800 Schreibtisch-Arbeitspl\u00e4tze eingeplant. M\u00f6glich wird das durch Desk Sharing, also die flexible Nutzung verschiedener t\u00e4tigkeitsbasierter Arbeitspl\u00e4tze (Schreibtisch in der offenen B\u00fcrolandschaft, Stillarbeitsplatz\u2026). Die mobile Arbeitsausstattung der Verwaltungsbesch\u00e4ftigten, digitale Arbeitsprozesse und regelm\u00e4\u00dfiges Home-Office lassen diese Flexibilit\u00e4t zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Anmietungen und zehn bis elf Geb\u00e4ude im Eigentum In ihrer Standortplanung setzt die Stadtverwaltung darauf, langfristig mit 13 oder 14 Standorten auszukommen. Darunter sind drei Anmietungen, die erhalten bleiben sollen. Das betrifft zum einen das Vitus-Center in unmittelbarer N\u00e4he zum Gladbacher Hauptbahnhof, das derzeit durch den Fachbereich B\u00fcrgerservice unter anderem mit der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde und der Meldestelle genutzt wird. Weiterhin angemietet werden sollen zudem ein Geb\u00e4ude an der Albertusstra\u00dfe 17 in Gladbach (u.a. Bezirksverwaltungsstelle Nord und Bibliotheksverwaltung) und der Standort an der Voltastra\u00dfe 2. Hier hat die Verwaltung in den vergangenen Tagen erst einen Mietvertrag mit der NEW unterzeichnet, um zus\u00e4tzlich zu Geb\u00e4ude 2 das Geb\u00e4ude 10 anzumieten, indem ab 2026 gro\u00dfe Teile des Ordnungsamtes und der Zulassungsstelle konzentriert werden sollen. Definitiv als Interim gedacht und damit zeitlich begrenzt hingegen ist Verwaltungsstandort Nordpark, den die Stadt bei der Santander Bank angemietet hat. Seit August werden die Fl\u00e4chen dort sukzessive von unterschiedlichen Einheiten der Verwaltung belegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Eigentum m\u00f6chte die Stadt langfristig 10 bis 11 Standorte erhalten. Klar ist, dass Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an allen Geb\u00e4uden erforderlich sein werden, um diese dauerhaft weiterbetreiben zu k\u00f6nnen. Gem\u00e4\u00df dem Raumkonzept sollen k\u00fcnftig die sechs Bezirksverwaltungsstellen sowie das historische Rathaus Abtei weiterhin zum Geb\u00e4udeportfolio z\u00e4hlen. Auch das vom Fachbereich Gesundheit genutzte Dienstgeb\u00e4ude Am Steinberg 55 wird weiter ben\u00f6tigt. Mit mehr als 600 Schreibtisch-Arbeitspl\u00e4tzen f\u00fcr rund 850 Besch\u00e4ftigte wird das Neue Verwaltungsgeb\u00e4ude Rheydt vorerst die gr\u00f6\u00dfte Immobilie im zuk\u00fcnftigen Portfolio sein. Dar\u00fcber hinaus werden ein oder zwei weitere gro\u00dfe Standorte ben\u00f6tigt. M\u00f6glich w\u00e4re etwa, das ehemalige Karstadt-Geb\u00e4ude in Rheydt sowie das Verwaltungsgeb\u00e4ude Oberstadt an der Aachener Stra\u00dfe zu sanieren. Daneben steht die Alternative, einen Standort anzumieten. Sollte das ehemalige Karstadt-Geb\u00e4ude hingegen \u2013 wie in einer Machbarkeitsstudie bereits skizziert \u2013 als Bauteil B des Neuen Verwaltungsgeb\u00e4ude umfassend umgebaut werden, k\u00f6nnte auf das Verwaltungsgeb\u00e4ude Oberstadt sogar langfristig verzichtet werden. Eine Beschlussfassung zu diesem n\u00e4chsten Schritt wird 2026\/2027 notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rathaus-Neubau: &#8220;Der Weg f\u00fcr den Bau- und Investitionsbeschluss ist frei&#8221;<\/strong><br>Aktuell in der politischen Beratung und Beschlussfassung ist der Bauteil A des Neuen Verwaltungsgeb\u00e4udes Rheydt. Er umfasst den Geb\u00e4udeblock rund um das historische Rathaus und das ehemalige K\u00f6niglich preu\u00dfische Bezirkskommando. Das Baufeld erstreckt sich zwischen Marktplatz und Stresemannstra\u00dfe sowie zwischen Limitenstra\u00dfe und der Gasse &#8220;Am Neumarkt&#8221;. Lediglich die Geb\u00e4ude an der Ecke Limiten-\/Stresemannstra\u00dfe sind nicht im st\u00e4dtischen Eigentum und daher bei den Planungen au\u00dfen vor. Ein wesentliches Element der Planung ist die lichtdurchflutete B\u00fcrgerhalle, in der sich Verwaltungsmitarbeitende in Beratungsboxen zu Kundenterminen mit B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern treffen und weitere Serviceleistungen der Stadtverwaltung in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. Den Eingangsbereich zum Neuen Verwaltungsgeb\u00e4ude Rheydt und dieser zweigeschossigen B\u00fcrgerhalle wird ein gl\u00e4serner Geb\u00e4udebaustein zwischen den beiden Denkm\u00e4lern bilden. Neben den modernen Arbeitswelten f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten ist eine zweigruppige KiTa Bestandteil der Planung.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst im Juni hatte die Verwaltung der Politik eine sogenannte Vorplanung mit Kostensch\u00e4tzung f\u00fcr den Bauteil A vorgelegt. Nur ein halbes Jahr sp\u00e4ter pr\u00e4sentieren die Planer nun eine beschlussreife Entwurfsplanung mit Kostenberechnung. Mit rund 119 Mio. Euro liegt das Projekt weiterhin im Budget. &#8220;Wir hatten in der letzten Planungsphase der Kostensch\u00e4tzung bereits eine hohe Detailtiefe, weil wir einerseits viele Aspekte der alten Rathausplanung aufgreifen konnten und andererseits mit einem eingespielten Team aus Kolleginnen und Kollegen und externen Planern agieren&#8221;, erkl\u00e4rt Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz. &#8220;Es freut mich sehr, dass wir mit dieser hohen Schlagzahl jetzt bei der detaillierteren Kostenberechnung sowohl den Zeitplan als auch die Kosten einhalten k\u00f6nnen. Der Weg f\u00fcr den Bau- und Investitionsbeschluss ist frei, die Grundlagen daf\u00fcr sind erstellt&#8221;, so Schwan-Schmitz. Sollte der Rat den Beschluss Mitte Dezember fassen, sollen erste Abrissarbeiten Mitte 2025 starten. Bleibt das Projekt ohne unvorhergesehene Verz\u00f6gerungen, k\u00f6nnte das Neue Verwaltungsgeb\u00e4ude Rheydt Anfang 2029 fertig werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bauteil B \u2013 dem ehemaligen Karstadt-Geb\u00e4ude \u2013 k\u00f6nnten laut einer vorliegenden Machbarkeitsstudie eine Erweiterung der B\u00fcrgerhalle, ein f\u00fcr Verwaltung, Politik und \u00d6ffentlichkeit gleicherma\u00dfen nutzbarer Konferenzbereich sowie bis zu 750 weitere Schreibtisch-Arbeitspl\u00e4tze realisiert werden. All das bedarf aber einer entsprechenden Planung, Finanzierung und politischen Beschlusslage und kann zeitlich erst nach Bauteil A erfolgen. Um das zentrale Karstadt-Geb\u00e4ude schon kurzfristig wieder zu einem belebenden Ort f\u00fcr den Stadtteil Rheydt zu machen, hat die st\u00e4dtische Entwicklungsgesellschaft EWMG Planungen aufgenommen, die zum Markt hin gelegenen Fl\u00e4chen des Erdgeschosses f\u00fcr die Stadtbibliothek dauerhaft herzurichten. Der r\u00fcckw\u00e4rtige Erdgeschossbereich soll f\u00fcr Fahrrad-Mobilit\u00e4tsangebote und die Baustelleneinrichtung f\u00fcr das Bauteil A genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit befindet sich die Stadtbibliothek im zweiten Obergeschoss des ehemaligen Karstadt-Geb\u00e4udes. Dieser Bereich k\u00f6nnte nach dem Umzug genutzt werden, um hier 88 Interims-Arbeitspl\u00e4tze im Zuge der Bauphase von Bauteil A unterzubringen. Entgegen urspr\u00fcnglicher \u00dcberlegungen ist die Erdgeschossnutzung durch die Stadtbibliothek nicht mehr als vor\u00fcbergehende L\u00f6sung geplant. Stattdessen soll das Erdgeschoss technisch und baulich vom restlichen Geb\u00e4ude so entkoppelt werden, dass die Nutzung auch bei einem gro\u00dfangelegten Umbau des Karstadt-Geb\u00e4udes fortgef\u00fchrt werden kann. Die Interims-Unterbringung der Meldestelle und Bezirksverwaltungsstelle Rheydt im Erdgeschoss des Karstadt-Geb\u00e4udes ist damit vom Tisch. F\u00fcr sie soll stattdessen eine ehemalige Bankfiliale auf der Stresemannstra\u00dfe angemietet werden. Den notwendigen Beschluss f\u00fcr die Anmietung soll der Ausschuss f\u00fcr Betriebe und Vergabe im Dezember f\u00e4llen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moenchengladbach.de\">Stadt M\u00f6nchengladbach<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1449\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/289170P-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/289170P-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/289170P-1280x725.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/289170P-980x555.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/289170P-480x272.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>F\u00fcr den Bauteil A des Neuen Verwaltungsgeb\u00e4udes Rheydt k\u00f6nnte der Rat im Dezember der Bau- und Investitionsbeschluss fassen. Erste Bauarbeiten w\u00e4ren dann Mitte 2025 m\u00f6glich. | \u00a9 sop-Architekten; Visualisierung: moka studio<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6nchengladbach. M\u00f6nchengladbach plant langfristig nur noch mit 13 oder 14 statt wie bisher mit 30 Verwaltungsstandorten. Das geht aus einem Raumkonzept mit einer &#8220;Zielperspektive f\u00fcr das Jahr 2034&#8221; hervor, das die Verwaltung aktuell den politischen Gremien vorstellt. 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