{"id":5089,"date":"2024-10-27T06:00:00","date_gmt":"2024-10-27T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=5089"},"modified":"2024-10-25T12:37:31","modified_gmt":"2024-10-25T10:37:31","slug":"graduiertencluster-aufbruch-bildet-zukuenftige-fachkraefte-des-rheinischen-reviers-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/10\/27\/graduiertencluster-aufbruch-bildet-zukuenftige-fachkraefte-des-rheinischen-reviers-aus\/","title":{"rendered":"Graduiertencluster AUFBRUCH bildet zuk\u00fcnftige Fachkr\u00e4fte des Rheinischen Reviers aus"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld\/ M\u00f6nchengladbach.<\/strong> Das Rheinische Revier soll zu einer Modellregion der nachhaltigen und wettbewerbsf\u00e4higen Bio\u00f6konomie werden. Doch woher kommen die ben\u00f6tigten Rohstoffe? Welche Produkte lassen sich aus Biomasse gewinnen? Wie schaffen es innovative Ideen in den Markt? Mit diesen Fragen besch\u00e4ftigen sich 37 Promovierende des Graduiertenclusters \u201eAUFBRUCH\u201c, welches Anfang Juli mit einer Auftaktveranstaltung startete.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel von \u201eAUFBRUCH\u201c ist es, junge Wissenschaftler:innen zu bef\u00e4higen, die zuk\u00fcnftige Bio\u00f6konomie des Rheinischen Reviers mitzugestalten. Damit dies gelingt, haben sich erstmals drei Universit\u00e4ten, drei Fachhochschulen, darunter die Hochschule Niederrhein (HSNR), sowie eine Forschungseinrichtung und ein Innovationsnetzwerk fach\u00fcbergreifend zusammengeschlossen, um die Doktorand:innen zu begleiten. Dar\u00fcber hinaus erhalten 150 Bachelor- sowie Masterstudierende eine betreute Ausbildung im Cluster. Das von der Rheinisch-Westf\u00e4lische Technische Hochschule Aachen geleitete Projekt wird mit 12,5 Millionen Euro vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung gef\u00f6rdert. Rund 905.000 Euro gehen davon an die HSNR.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Herausforderungen des bio\u00f6konomischen Strukturwandels zu bew\u00e4ltigen, werden komplexe Probleme interdisziplin\u00e4r gel\u00f6st. Bei den von den Doktorand:innen bearbeiteten Innovationsfeldern wird nicht nur die bio\u00f6konomische Forschung gef\u00f6rdert, sondern auch M\u00f6glichkeiten mitgedacht, wie die Ergebnisse wirtschaftlich umgesetzt werden k\u00f6nnen. Dabei werden die Grenzen zwischen Disziplinen, Akteur:innen und Kompetenzfeldern aufgebrochen. So b\u00fcndeln die Partner Kompetenzen aus den Bereichen Biotechnologie, Chemie, Verfahrenstechnik, Logistik, Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften und Raumplanung ein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Hochschule Niederrhein beteiligt sich mit drei Teilprojekten. Die Projekte sind nicht nur fachbereichs-, sondern auch hochschul\u00fcbergreifend angelegt. Wir sind \u00fcberzeugt, dass unser Graduiertenkolleg einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Bio\u00f6konomie im Rheinischen Revier leisten wird\u201c, sagt Professor Dr. Holger Beckmann, der die Projektkoordination an der HSNR \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seitens der HSNR sind gleich drei Institute am Graduiertencluster beteiligt: das Institut f\u00fcr Gesch\u00e4ftsprozessmanagement und IT (GEMIT), das Institut f\u00fcr Lacke und Oberfl\u00e4chenchemie (ILOC) und das Niederrhein Institut f\u00fcr Regional- und Strukturforschung (NIERS). Die Promovierenden Maximilian Hummel (GEMIT) und Florian Grebe (NIERS) arbeiten innerhalb des Clusters an der Prozessoptimierung zur effizienten Nutzung biogener Rohstoffe und untersuchen zudem die regionalwirtschaftlichen Voraussetzungen und Folgen einer Bio\u00f6konomie im Rheinischen Revier.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIm Rahmen des Innovationsbereich ,Intelligente Logistik\u2018 erforschen, entwickeln und setzen wir Prozesse zur Umwandlung heimischer Biomasse in Carbons\u00e4ureester um, die als umweltfreundliche Schmiermittel und Weichmacher Anwendung finden sollen. Besonders im Fokus stehen dabei die effiziente Rohstoffnutzung und die Reduzierung der Umweltbelastung durch optimierte Verfahrensketten\u201c, erkl\u00e4rt Maximilian Hummel.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Innovationsbereich &#8220;Flexible Nutzung neuer Rohstoffpotenziale&#8221;, an dem das Institut ILOC beteiligt ist, entwickelt neue Recycling-Konzepte f\u00fcr Kautschuk, um lineare Wertsch\u00f6pfungsketten in eine Kreislaufwirtschaft zu transformieren. Durch enzymatische und chemische Depolymerisation sollen Kautschukmolek\u00fcle schonend aufbereitet und f\u00fcr die Herstellung neuer Polymere genutzt werden. \u201eDies f\u00f6rdert den Ressourcenschutz und bietet der Polymerindustrie ein nachhaltiges Alleinstellungsmerkmal, insbesondere f\u00fcr Firmen im Rheinischen Revier\u201c, sagt Doktorand Aleksandr Lobanov.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Fokus des Clusters liegt auf der Unternehmensgr\u00fcndung: Die w\u00e4hrend der Ausbildung gewonnenen Erkenntnisse sollen die jungen Menschen f\u00fcr die eigene Start-up-Gr\u00fcndung mitnehmen. Hierbei werden die Promovierenden w\u00e4hrend des gesamten Gr\u00fcndungsprozesses vom Graduiertencluster unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.hs-niederrhein.de\">Hochschule Niederrhein<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"366\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024-10-25-AUFBRUCH-Graduiertencluster.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024-10-25-AUFBRUCH-Graduiertencluster.jpg 480w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/2024-10-25-AUFBRUCH-Graduiertencluster-300x229.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Von links nach rechts: Die Auftaktveranstaltung des Graduiertenclusters AUFBRUCH besuchten Prof. Dr. Angelika Krehl, Maximilian Hummel, Florian Grebe und Prof. Dr. Kathleen Diener. | Foto: HSNR<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld\/ M\u00f6nchengladbach. 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