{"id":4951,"date":"2024-09-28T07:00:00","date_gmt":"2024-09-28T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4951"},"modified":"2024-09-30T09:27:38","modified_gmt":"2024-09-30T07:27:38","slug":"grenzlandkonferenz-fuehrte-400-gaeste-in-krefeld-zusammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/09\/28\/grenzlandkonferenz-fuehrte-400-gaeste-in-krefeld-zusammen\/","title":{"rendered":"\u201eGrenzlandkonferenz\u201c f\u00fchrte 400 G\u00e4ste in Krefeld zusammen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld.<\/strong> Grenzhindernisse reduzieren und bestenfalls beseitigen, beispielsweise in den Bereichen Sicherheit, Arbeitsmarkt und Mobilit\u00e4t \u2013 das ist Ziel der \u201eGrenzlandkonferenz\u201c. Die Stadt Krefeld war nun Ausrichter der f\u00fcnften Auflage der grenz\u00fcberschreitenden Gro\u00dfveranstaltung, nach Venlo (2019), Duisburg (2020), Enschede (2021), Aachen (2022) und Nijmegen (2023). Dabei konnte Krefelds Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer rund 400 geladene G\u00e4ste aus den Niederlanden, den grenzangeh\u00f6rigen St\u00e4dten und Gemeinden, und des Landes NRW auf der Krefelder Rennbahn im Stadtwald begr\u00fc\u00dfen \u2013 darunter den Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Marcus Optendrenk, die Ministerin f\u00fcr Inneres und K\u00f6nigreichsbeziehungen der Niederlande, Judith Uitermark, den Botschafter des K\u00f6nigsreichs Niederlande in Berlin, Ronald van Roeden, und den deutschen Botschafter in Den Haag, Dr. Nikolaus Meyer-Landrut. Diese trugen sich stellvertretend f\u00fcr die vielen Teilnehmenden aus Deutschland und den Niederlanden vor Ort in das Goldene Buch der Stadt Krefeld ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer: \u201eDie europ\u00e4ische Ann\u00e4herung, die St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck in eine Einheit mit gemeinsamer W\u00e4hrung, Reisefreiheit und Wirtschaftsunion m\u00fcndete, ist seit bald 80 Jahren ein Garant f\u00fcr Frieden, Freiheit und Wohlstand. Dies ist die historische Errungenschaft eines heute geeinten Europas. Doch auch abseits der gro\u00dfen politischen B\u00fchne profitieren wir ganz direkt von europ\u00e4ischer Zusammenarbeit \u2013 das hat diese Grenzlandkonferenz wieder gezeigt. Herausforderungen wie Katastrophenschutz, Klimawandel, Smart City oder Cyber-Attacken betreffen uns alle gemeinsam \u2013 auf der Grenzlandkonferenz werden neben dem Austausch \u00fcber diese Themen auch konkrete Vorhaben diskutiert und Vereinbarungen getroffen. Die direkten Verbindungen zwischen St\u00e4dten in der Grenzregion sind ein wichtiges Element europ\u00e4ischer Einigkeit \u2013 das wird hier sichtbar. Die Konferenz ist ein St\u00fcck konkretes Europa \u2013 bei uns im Grenzland, wo die europ\u00e4ische Einheit besonders deutlich sichtbar und sp\u00fcrbar ist.\u201c Der Krefelder Oberb\u00fcrgermeister Frank Meyer ist auch amtierender Pr\u00e4sident der euregio rhein-maas-nord. <\/p>\n\n\n\n<p>NRW-Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk setzte sich auf der Grenzlandkonferenz f\u00fcr unb\u00fcrokratische Rahmenbedingungen in der Zusammenarbeit mit den Niederlanden ein: \u201eDurch viele pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che mit den Menschen aus der Region und unseren niederl\u00e4ndischen Partnern kenne ich die aktuellen Erfordernisse der grenz\u00fcberschreitenden beh\u00f6rdlichen Zusammenarbeit sehr gut. Denn Teamwork ist auch zwischen den Beh\u00f6rden der beiden L\u00e4nder wichtig. Je reibungsloser sie zusammenarbeiten, desto einfacher wird es im Alltag f\u00fcr die Menschen in Grenzn\u00e4he. Vor allem im Hinblick auf die ver\u00e4nderte Arbeitsrealit\u00e4t m\u00fcssen auch die geltenden steuerlichen Regelungen an die Lebenswirklichkeit angepasst werden. Nur so werden B\u00fcrokratieabbau und sp\u00fcrbare Erleichterungen f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Grenzn\u00e4he geschaffen \u2013 besonders wenn sie in dem einen Land leben und im Anderen arbeiten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits in 2022 habe das Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen beim zust\u00e4ndigen Bundesfinanzministerium darauf gedr\u00e4ngt, Verhandlungen f\u00fcr eine sinnvolle und praktikable L\u00f6sung f\u00fcr Grenzpendler im Homeoffice mit der niederl\u00e4ndischen Seite aufzunehmen. Mit erstem Erfolg: Im Februar 2024 habe in Berlin der Entwurf eines Protokolls zur \u00c4nderung des DBA-Niederlande paraphiert werden k\u00f6nnen. Die offizielle Unterzeichnung stehe noch aus. \u201eK\u00fcnftig sollen einfachere Regelungen in vielen F\u00e4llen daf\u00fcr sorgen, dass Grenzpendler, die gelegentlich im Homeoffice arbeiten, nur in einem der L\u00e4nder mit ihren Lohneink\u00fcnften besteuert werden. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung f\u00fcr eine gelebte europ\u00e4ische Zusammenarbeit. Und f\u00fcr die Menschen in den Grenzregionen Nordrhein-Westfalens ist es eine echte Erleichterung im Arbeitsalltag. Die Bem\u00fchungen auf europ\u00e4ischer und auch internationaler Ebene um einheitliche Standards f\u00fcr Grenzpendler m\u00fcssen fortgesetzt werden, beispielsweise um f\u00fcr noch mehr Grenzpendler im Homeoffice eine praktikable L\u00f6sung zu finden\u201c, sagte Minister Dr. Optendrenk.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Grenzlandkonferenz in Krefeld mit dabei waren weiterhin der Kommissar des K\u00f6nigs der Niederlande, Andries Heidema, die Regionalministerinnen der Provinzen Gelderland, Helga Witjes, und Limburg, Elianne Demollin-Schneiders, au\u00dferdem die Generalkonsulin der Niederlande in D\u00fcsseldorf, Hannah Tijmes, der Generalsekret\u00e4r der Benelux-Union, Frans Weekers, und der B\u00fcrgermeister von Krefelds Partnerstadt Venlo, Antoin Scholten, zugleich Vize-Pr\u00e4sident der euregio rhein-maas. Ebenso nahmen die Regierungspr\u00e4sidenten Thomas Sch\u00fcrmann aus D\u00fcsseldorf, Andreas Bothe aus M\u00fcnster und Dr. Thomas Wilk aus K\u00f6ln teil. Eine Fotogalerie der Veranstaltung gibt es online unter www.krefeld.de\/fotos-und-videos.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Arbeit der Grenzlandkonferenz ist in den vergangenen Jahren ein Netzwerk entstanden, das sich nicht nur \u00fcber die Grenzen hinweg, sondern auch \u00fcber alle politischen und administrativen Ebenen erstreckt. Die Konferenz dient dem Ziel, gemeinsam zur\u00fcckzublicken, Schritte der Zusammenarbeit zu unternehmen und Ambitionen f\u00fcr die Zukunft zu formulieren. Den Rahmen f\u00fcr die l\u00e4nder\u00fcbergreifende Zusammenarbeit bildet die \u201eGrenzlandagenda\u201c, die nun in Krefeld f\u00fcr die Jahre 2024 bis 2025 fortgeschrieben worden ist. Neben der weiteren Umsetzung der Grenzlandagenda aus dem vergangenen Jahr sind dabei drei weitere Ziele festgelegt worden: 1. Die Einbindung von F\u00fchrungsebene im Liaisonnetzwerk f\u00fcr grenz\u00fcberschreitenden Katastrophenschutz, 2. Erstellung einer Studie zum Umfang des Schulabsentismus in der Grenzregion und 3. die Durchf\u00fchrung einer Grundlagenstudie bez\u00fcglich des Nachbarsprachenunterrichts, um Strategien zur St\u00e4rkung der Kenntnisse der Nachbarsprache zu entwickeln. Die vollst\u00e4ndige neue Grenzlandagenda 2024-2025 kann online eingesehen werden \u00fcber https:\/\/www.grenzlandkonferenz.de\/fileadmin\/download\/Grenslandagenda2024-25__Grenzlandagenda2024-25.pdf.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach verschiedenen Ansprachen und Diskussionen stand neben der Verabschiedung der Grenzlandagenda 2024-2025 am Donnerstag auch die Verleihung des \u201eGrenzlandpreises 2024\u201c auf dem Programm. Pr\u00e4miert wurde das Projekt der Sprachstadt\/Taaldorp Schunck Heerlen, bei dem die Nachbarsprache durch die Simulation von realen Situationen erlernt wird. Taaldorp bringt niederl\u00e4ndische und deutsche Jugendliche zusammen, um die jeweils andere Sprache in verschiedenen Situationen zu \u00fcben \u2013 zum Beispiel bei einem Besuch in der B\u00e4ckerei oder bei einer Konsultation beim Zahnarzt. Diesen Aspekt des Projekts hat die Jury bei ihrer Entscheidung ebenfalls Es bringt junge Menschen aus beiden L\u00e4ndern zusammen und f\u00f6rdert die interkulturelle Kommunikation und das Verst\u00e4ndnis. Mit dem Preis verbunden ist eine Pr\u00e4mie von 5000 Euro.<br>Bewerben konnten sich Akteure mit Projekten zur grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen, die bestenfalls auch als Vorbild f\u00fcr die gesamte Region und andere Grenzregionen dienen k\u00f6nnen. Nordrhein-Westfalen und die Niederlande arbeiten intensiv zusammen. Auf verschiedenen Ebenen kooperieren Beh\u00f6rden, B\u00fcrgergemeinschaften und Unternehmen miteinander und widmen sich Themen von grenz\u00fcberschreitender Bedeutung. Dabei verdienen Projekte, welche die beiden L\u00e4nder innovativ miteinander verbinden, aus Sicht der Organisatoren besondere Aufmerksamkeit. Die Finalisten hatten die Chance, sich auf der Grenzlandkonferenz vor einer Jury zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der diesj\u00e4hrigen Grenzlandkonferenz wurden auch verschiedene Workshops f\u00fcr die Teilnehmenden angeboten. Dazu geh\u00f6rten unter anderem die Themen Smart City und die Digitale Transformation f\u00fcr die Gestaltung der Zukunftsf\u00e4higkeit der St\u00e4dte, Katastrophenschutz und das Netzwerk Niederlande\/NRW, grenz\u00fcberschreitende Koordinierungsstellen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit in den Grenzregionen, Nicht-polizeiliches Krisenmanagement f\u00fcr die Begegnung und den Austausch von Fachleuten im Bereich des Krisenmanagements und der Katastrophenhilfe, Entwicklungen in Europa nach der Europawahl, sowie der Besuch des HIT-Instituts der Hochschule Niederrhein und zweier Wirtschaftsstandorte in Krefeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Bekannt gegeben wurde zum Abschluss der Grenzlandkonferenz auch der Ausrichter der Veranstaltung in 2025: Im kommenden Jahr findet das Treffen in Sittard-Geleen in den Niederlanden statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. Grenzhindernisse reduzieren und bestenfalls beseitigen, beispielsweise in den Bereichen Sicherheit, Arbeitsmarkt und Mobilit\u00e4t \u2013 das ist Ziel der \u201eGrenzlandkonferenz\u201c. Die Stadt Krefeld war nun Ausrichter der f\u00fcnften Auflage der grenz\u00fcberschreitenden Gro\u00dfveranstaltung, nach Venlo (2019), Duisburg (2020), Enschede (2021), Aachen (2022) und Nijmegen (2023). 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