{"id":4913,"date":"2024-09-24T06:00:00","date_gmt":"2024-09-24T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4913"},"modified":"2024-09-20T13:24:01","modified_gmt":"2024-09-20T11:24:01","slug":"festiwall-lebhafte-diskussion-ueber-die-zukunft-der-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/09\/24\/festiwall-lebhafte-diskussion-ueber-die-zukunft-der-innenstadt\/","title":{"rendered":"\u201eFestiWall\u201c: Lebhafte Diskussion \u00fcber die Zukunft der Innenstadt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krefeld. <\/strong>Beim \u201eFestiWall\u201c in der Krefelder Innenstadt standen in dieser Woche die Themen Mobilit\u00e4t und Stadtentwicklung im Vordergrund. Neben dem Mobilit\u00e4tsmarkt und diversen F\u00fchrungen lag der Fokus vor allem auf einer Podiumsdiskussion zum Integrierten St\u00e4dtebaulichen Entwicklungskonzept Innenstadt (ISEK). Auf der B\u00fchne am Westwall tauschten sich f\u00fcnf Innenstadtakteure aus: Dr. Thomas Gr\u00fcnewald, Pr\u00e4sident der Hochschule Niederrhein, Sandra Altmann, Vorst\u00e4ndin der Wohnst\u00e4tte, Markus Ottersbach, Vorsitzender des Handelsverbands, Lucas Brux von der Initiative \u201eE\u00e4te. Drenke. Danze\u201c und Leonie Tribukait vom Planungsb\u00fcro Pesch Partner sprachen etwa eine Stunde lang \u00fcber die Zukunft der Innenstadt, Chancen und Herausforderungen. Zahlreiche B\u00fcrger verfolgten die Debatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage der Diskussion war das ISEK, das aktuell durch die Stadt Krefeld erarbeitet wird. Es ist eine wichtige Basis f\u00fcr die St\u00e4dtebauf\u00f6rderung und bildet die Arbeitskonzeption der n\u00e4chsten zehn Jahre ab. F\u00fcr den Bereich innerhalb der vier W\u00e4lle wurde ein Zukunftsbild entwickelt, die wichtigsten Ziele und Handlungsfelder wurden abgeleitet. Dabei sind besonders die Projekte vertieft betrachtet worden, von denen eine Impulswirkung ausgehen kann. Nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung gab Kirsten Steffens, Leiterin der Abteilung St\u00e4dtebauliche Entwicklung und Denkmalschutz, zun\u00e4chst eine kurze thematische Einf\u00fchrung in den Abend. Sie stellte das Leitbild \u201eMehr Stadt zum Leben\u201c vor. Dabei ging es nicht nur um gro\u00dfe Bauma\u00dfnahmen, sondern auch um Anst\u00f6\u00dfe f\u00fcr privates Engagement.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit dem Moderator Gregor Schnittker berichtete Kirsten Steffens \u00fcber die Planungswerkstatt \u201eStadtdenker\u201c. Bei fast allen diskutierten Projekten wurde deutlich, dass seitens der Krefelderinnen und Krefelder ein gro\u00dfes Interesse f\u00fcr ihre Stadt vorhanden ist und Impulsprojekte das richtige Mittel sind. Auch der Kreis der Teilnehmenden war sich einig, dass Projekte mit Ausstrahlung der beste Weg sind, Krefelds Innenstadt umzugestalten und alle Beteiligten mitzunehmen. So f\u00fchrte Sandra Altmann aus, dass verschiedene Stellschrauben notwendig seien, um die Potenziale in der Innenstadt zu nutzen. Markus Ottersbach hob die Bedeutung von \u201egemeinsamen Erlebnissen\u201c hervor: \u201eDas st\u00e4rkt die Identit\u00e4t.\u201c Er warb daf\u00fcr, den Blick st\u00e4rker auf positive Entwicklungen in der Innenstadt zu richten. Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion war das studentische Wohnen. Krefelds Innenstadt biete hierf\u00fcr ein attraktives Umfeld und habe gro\u00dfes Potenzial. Laut Dr. Thomas Gr\u00fcnewald werden sich Studierende vor allem dann von der Innenstadt angezogen f\u00fchlen, wenn die Stadt ihnen ein einladendes, offenes Angebot macht. Dazu geh\u00f6rt passender Wohnraum ebenso wie zielgruppengerechte Kulturangebote und eine Pr\u00e4senz der Hochschule im Zentrum.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Innenstadt wurde auch das Thema Parken und Verkehr diskutiert. Besonders f\u00fcr den Handel spielt dies eine zentrale Rolle \u2013 darin waren sich die Teilnehmer einig. W\u00e4hrend der Diskussion wurde jedoch deutlich, dass es nicht darum gehen kann, Parkpl\u00e4tze abzuschaffen, sondern eher um gute, sinnvolle Stellplatzangebote und praktikable Alternativen f\u00fcr andere Verkehrsmittel. Auf dem Podium herrschte ebenfalls Einigkeit dar\u00fcber, dass in Krefeld die Voraussetzungen f\u00fcr den Wandel in der Innenstadt sehr gut sind. So erkl\u00e4rte Leonie Tribukait, in Krefeld habe man im Vergleich zu anderen Entwicklungskonzepten, die Pesch Partner begleiten durfte, \u201eselten so eine Lust zum Mitmachen erlebt\u201c. Sowohl in den Beteiligungsformaten als auch in den Gespr\u00e4chen zwischendurch bekomme man das Gef\u00fchl, dass Beteiligung erw\u00fcnscht sei und gerne angenommen werde. Lucas Brux stimmte ihr zu. In Krefeld sei es nicht schwer, sich einzubringen. Es g\u00e4be bereits viel Engagement aus der Bev\u00f6lkerung \u2013 Vereine, Initiativen und andere Gruppierungen h\u00e4tten Lust darauf, hier etwas zu bewegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gespr\u00e4chsrunde machte deutlich: Selbst, wenn die Planung und Umsetzung der gro\u00dfen Projekte noch einige Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen wird \u2013 mit kleinen Ideen kann man schon jetzt einiges bewegen, um den Aufenthalt in der Innenstadt attraktiver gestalten. Zum Abschluss wurde noch der Preis zum Online-Planungswettbewerbs f\u00fcr den Dr.-Hirschfelder-Platz verliehen. \u00dcber Wochen konnten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in dem beliebten Open-Source-Spiel Minetest Zukunftsperspektiven f\u00fcr den heutigen Parkplatz entwickeln und ihre Ideen entsprechend nachbauen. Die Gewinner-Teams kamen vom Ricarda-Huch-Gymnasium und wurden begleitet von ihrer Erdkunde-Lehrerin Judith Romeike.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.krefeld.de\">Stadt Krefeld<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1858\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/StadtKR-Abschlussveranstaltung-ISEK-Westwall-_11-scaled.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/StadtKR-Abschlussveranstaltung-ISEK-Westwall-_11-scaled.jpg 2560w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/StadtKR-Abschlussveranstaltung-ISEK-Westwall-_11-1280x929.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/StadtKR-Abschlussveranstaltung-ISEK-Westwall-_11-980x711.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/StadtKR-Abschlussveranstaltung-ISEK-Westwall-_11-480x348.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Abschlussveranstaltung ISEK mit Podiumsdiskussion am Westwall. Auf dem Podium sa\u00dfen Leonie Tribukait, Lucas Brux, Markus Ottersbach, Dr. Thomas Gr\u00fcnewald und Sandra Altmann (v.l.). | Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krefeld. Beim \u201eFestiWall\u201c in der Krefelder Innenstadt standen in dieser Woche die Themen Mobilit\u00e4t und Stadtentwicklung im Vordergrund. Neben dem Mobilit\u00e4tsmarkt und diversen F\u00fchrungen lag der Fokus vor allem auf einer Podiumsdiskussion zum Integrierten St\u00e4dtebaulichen Entwicklungskonzept Innenstadt (ISEK). 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