{"id":4874,"date":"2024-09-19T07:00:00","date_gmt":"2024-09-19T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4874"},"modified":"2024-09-17T10:40:02","modified_gmt":"2024-09-17T08:40:02","slug":"preisverleihung-klever-birne-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/09\/19\/preisverleihung-klever-birne-2024\/","title":{"rendered":"Preisverleihung Klever Birne 2024"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kleve. <\/strong>Die B\u00fcrger*innen der Stadt Kleve wurden 2024 zum zweiten Mal aufgerufen, sich als Zukunftsgestaltende zu bet\u00e4tigen und ihre Ideen f\u00fcr eine nachhaltige und lebenswerte Stadt einzubringen. Hierf\u00fcr haben das Projekt TransRegINT \u2013 Transformation der Region Niederrhein, Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe, der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) sowie die Stadt Kleve gemeinsam den Nachhaltigkeitspreis Klever Birne ins Leben gerufen. Der Wettbewerb wurde im vergangenen Jahr erstmals durchgef\u00fchrt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Die Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme an der Klever Birne ist denkbar einfach: Die Idee sollte in Kleve noch nicht umgesetzt sein. Zudem soll sie sich mit mindestens einem der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele besch\u00e4ftigen. 23 Ideen, die sich mit \u00f6kologischer, \u00f6konomischer und\/oder sozialer Nachhaltigkeit befassten, wurden in diesem Jahr eingereicht. Zehn Projekte wurden von einer Jury bestehend aus Mitarbeitenden der HSRW und der Stadt Kleve f\u00fcr das gro\u00dfe Finale ausgew\u00e4hlt. Die Finalteams wurden in zwei Workshops f\u00fcr die Vorstellung vor Jury und \u00d6ffentlichkeit im H\u00f6rsaalzentrum der HSRW vorbereitet.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Am Donnerstagnachmittag war es so weit. Die Pr\u00e4sentationstische waren best\u00fcckt, Infoposter hingen an Stellw\u00e4nden und die Teams trafen letzte Vorbereitungen. Bevor sich die Jury auf den Weg machte, um den Kurzpr\u00e4sentationen der einzelnen Teams zu folgen, begr\u00fc\u00dften Wolfgang Gebing, B\u00fcrgermeister der Stadt Kleve, und Herr Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters, Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Forschung, Innovation und Wissenstransfer der HSRW sowie Projektleiter TransRegINT, die \u00fcber 100 Besucher*innen und Finalist*innen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolfgang Gebing sprach eindr\u00fccklich alle Anwesenden an: \u201eWir m\u00fcssen so wirtschaften, planen und handeln, dass unsere Kinder und Enkelkinder auch noch eine lebenswerte Welt vorfinden \u2013 und das gilt nicht nur f\u00fcr die Umwelt, sondern auch f\u00fcr die Gesellschaft und die Wirtschaft.\u201c Die Zusammenarbeit zwischen HSRW und Stadt Kleve sei \u201eein wunderbares Beispiel daf\u00fcr, wie Kommunen und Bildungsinstitutionen Hand in Hand arbeiten k\u00f6nnen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.\u201c Er zeigte sich, ebenso wie Prof. Dr. Oliver Locker-Gr\u00fctjen, Pr\u00e4sident der HSRW, positiv, dass die Klever Birne auch in Zukunft einen festen Platz im Programm der HSRW und der Stadt Kleve einnehmen werde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters ging zur\u00fcck in die j\u00fcngere Vergangenheit und freute sich \u00fcber das gro\u00dfe Verantwortungsbewusstsein, dass die B\u00fcrger*innen der Stadt Kleve zeigen, wie zum Beispiel im Januar dieses Jahres, als sich Tausende f\u00fcr eine Demonstration f\u00fcr Demokratie und Vielfalt versammelten. \u201eVerantwortungs\u00fcbernahme, Haltung, Tun und Machen\u201c seien auch heute beim Thema Klimawandel erforderlich. \u201eWir m\u00fcssen im Hier und Jetzt aktiv werden. Der Klimawandel ist keine Zukunftsbedrohung, sondern Gegenwart. Ma\u00dfnahmen der Klimaanpassung liegen in unserer Verantwortung\u201c, appellierte er an die Anwesenden. Umso wichtiger sei die Klever Birne, die als kleiner Beitrag weitsichtige Ideen lokal umsetzt, um so eine globale Wirkung zu entfalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Ende des Abends wurde es spannend. \u201eEs war ein knappes Rennen\u201c, so Prof. Dr. Oliver Locker-Gr\u00fctjen. Im Namen der Jury sprach er allen Teilnehmenden ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n aus und betonte das \u201eunglaubliche Engagement\u201c in den Pitches. \u201eEs ist nicht leicht, in drei Minuten eine vollst\u00e4ndige Projektidee vorzustellen.\u201c Die Jury habe einstimmig entschieden, letztlich sei es auf Details angekommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Preis, dotiert mit 2.000\u20ac Preisgeld, wurde dem Berufsbildungszentrum Kleve mit der Projektidee \u201e17 Hochbeete\u201c verliehen. Das gemeinsame Netzwerken und die leichte Umsetzbarkeit \u00fcberzeugten die Jury. Der zweite Preis, dotiert mit 1.500\u20ac Preisgeld, ging an die Gruppe \u201eEcoParkKleve\u201c. Hier stach insbesondere die breite Nachhaltigkeitsidee hervor. Die \u201eMarketingprofis\u201c der Joseph-Beuys-Gesamtschule wurden mit dem dritten Preis f\u00fcr ihr Projekt \u201eGreen Walls\u201c ausgezeichnet. Sie freuten sich \u00fcber ein Preisgeld von 1.000\u20ac.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Student Impact Award \u00fcberzeugte Danial Sharghi mit seiner Idee der App \u201eKleveConnect\u201c. Die Jury hob hier den Aspekt der Gemeinschaft, das Direktmarketing und die Regionalit\u00e4t hervor. Danial Sharghi, Student der HSRW, freute sich \u00fcber ein Preisgeld von 1.000\u20ac. Auch die Besucher*innen vor Ort waren eingeladen, ihren Favoriten zu k\u00fcren. 46 Prozent der Anwesenden stimmten f\u00fcr die Idee des gr\u00fcnen Klassenzimmers der Joseph-Beuys-Gesamtschule. Die Sch\u00fcler*innen der Klasse 9a, ihre Lehrerin und die anwesende Schulleitung durften einen Birnbaum als Auszeichnung entgegennehmen. Alle Preistr\u00e4ger erhalten zudem bei Bedarf ein Coaching durch die Stadt Kleve und HSRW.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Jury waren neben Wolfgang Gebing und Prof. Dr. Oliver Locker-Gr\u00fctjen auch Kira Mertens, Bildungsreferentin an der Wasserburg Rindern, Katharina Segers von der AG Klimaschutz Kreis Kleve sowie Falko Mesch, Mitglied von Fridays for Future Kleve, vertreten. Sie lobten insbesondere die M\u00f6glichkeit der Vernetzung, die die Klever Birne bietet, sowie den motivierenden Aspekt der kreativen Ideen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><br>Der Ideenwettbewerb \u201eKlever Birne\u201c ist eine Kooperation vom Projekt TransRegINT der Hochschule Rhein-Waal mit der Stadt Kleve. Der Nachhaltigkeitspreis wurde erstmals im Jahr 2023 vergeben. Ziel ist es unter anderem, die Menschen in Kleve und Umgebung Themen der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und Innovationsthemen zu identifizieren. Mit dem Projekt \u201aTransRegINT &#8211; Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe\u2018 hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Wandel in der Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten. Gef\u00f6rdert wird das Projekt durch das Programm\u201a Innovative Hochschule\u2018 des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung. Diese F\u00f6rderinitiative unterst\u00fctzt Hochschulen dabei, aus Forschungserkenntnissen kreative L\u00f6sungen f\u00fcr die dr\u00e4ngenden Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Bis Ende 2027 wird \u201aTransRegINT\u2018 mit F\u00f6rdergeldern in H\u00f6he von knapp zehn Millionen Euro gef\u00f6rdert. Dies erm\u00f6glicht es, L\u00f6sungen zu erarbeiten, um die Zukunft in der Region im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu gestalten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.kleve.de\">Stadt Kleve<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleve. Die B\u00fcrger*innen der Stadt Kleve wurden 2024 zum zweiten Mal aufgerufen, sich als Zukunftsgestaltende zu bet\u00e4tigen und ihre Ideen f\u00fcr eine nachhaltige und lebenswerte Stadt einzubringen. Hierf\u00fcr haben das Projekt TransRegINT \u2013 Transformation der Region Niederrhein, Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe, der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) sowie die Stadt Kleve gemeinsam den Nachhaltigkeitspreis Klever Birne ins Leben [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4875,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4874","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4874"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4874\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4877,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4874\/revisions\/4877"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}