{"id":4794,"date":"2024-09-07T06:00:00","date_gmt":"2024-09-07T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4794"},"modified":"2024-09-04T14:06:09","modified_gmt":"2024-09-04T12:06:09","slug":"wir-sind-ein-netzwerk-das-alle-verbindet-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/09\/07\/wir-sind-ein-netzwerk-das-alle-verbindet-2\/","title":{"rendered":"\u201eWir sind ein Netzwerk, das alle verbindet\""},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mittlerer Niederrhein.<\/strong> Nur zwei Tage nach dem Sch\u00fctzenfest zu ihrem Sommerfest ins Neusser Zeughaus einzuladen, war eine mutige Entscheidung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. Aber es hat der Resonanz nicht geschadet. Zahlreiche G\u00e4ste aus Wirtschaft und Politik \u2013 darunter als Keynote-Sprecherin NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur \u2013 waren der Einladung gefolgt. \u201eWir sind ein Netzwerk, das alle verbindet\u201c, sagte J\u00fcrgen Steinmetz, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein zur Begr\u00fc\u00dfung. \u201eSie haben heute Abend die Chance, neue Kontakte zu kn\u00fcpfen und alte zu pflegen.\u201c Steinmetz lieferte den G\u00e4sten auch gleich Gespr\u00e4chsstoff, als er darauf einging, was die Wirtschaft am Niederrhein leistet und was ihr Sorgen bereitet: \u201eMit mehr als einer Milliarde Euro Gewerbesteuerzahlungen in unseren 19 St\u00e4dten und Gemeinden sowie der Bereitstellung von mehr als 460.000 Arbeits- und Ausbildungspl\u00e4tzen tragen unsere Unternehmen erheblich zu unserem Gemeinwesen bei.\u201c Voraussetzungen daf\u00fcr seien\u00a0eine intakte Infrastruktur, eine verl\u00e4ssliche Energiepolitik und ein ausreichendes Arbeitskr\u00e4ftepotenzial. \u201eDie Herausforderungen sind erkannt und L\u00f6sungen stehen bereit \u2013 wir m\u00fcssen sie nur umsetzen. Das schaffen wir in einem engen Schulterschluss von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Unternehmerinnen und Unternehmer im Lande derzeit besonders umtreibt berichteten IHK-Pr\u00e4sident Elmar te Neues sowie die beiden IHK-Vizepr\u00e4sidentinnen Susanne Thywissen und Jannika Woltering-van Haag in einer Talk-Runde. F\u00fcr te Neues stellen der Fachkr\u00e4ftemangel, die Volatilit\u00e4t auf den Rohstoffm\u00e4rkten und die Energiekosten enorme Belastungen dar. \u201eDer Ausbau einer nachhaltigen und zuverl\u00e4ssigen Energieinfrastruktur ist entscheidend\u201c, betonte der IHK-Pr\u00e4sident. \u201eDazu geh\u00f6rt auch die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien und die Schaffung von Anreizen f\u00fcr Unternehmen, in innovative und energieeffiziente Technologien zu investieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>IHK-Vizepr\u00e4sidentin Woltering-van Haag betrachtet die anspruchsvolle Lage auch als Chance: \u201eViele Unternehmerinnen und Unternehmer sind besorgt \u00fcber die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Unsicherheit in Bezug auf die globale Marktentwicklung und die geopolitischen Spannungen. Gleichzeitig gibt es aber auch eine gro\u00dfe Bereitschaft, sich den Herausforderungen aktiv zu stellen und nach L\u00f6sungen zu suchen.\u201c Besonders positiv sei, dass der Austausch untereinander intensiver geworden sei. \u201eWir unterst\u00fctzen uns gegenseitig mehr und teilen Erfahrungen, was in der Vergangenheit vielleicht nicht in diesem Ma\u00dfe der Fall war\u201c, so Woltering van-Haag. Auch Susanne Thywissen betonte, wie wichtig Kooperation ist. Die IHK-Vizepr\u00e4sidentin appellierte an die G\u00e4ste: \u201eLassen Sie uns gemeinsam unser Wissen und unser Potenzial besser nutzen, lassen wir uns auf mehr Kollaboration ein. Es ist einfacher als man denkt. Die IHK steht Ihnen dabei als Partner zu Seite.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mona Neubaur ging in ihrer Keynote zun\u00e4chst auf den Anschlag in Solingen ein. \u201eSolingen trauert \u2013 und mit der Stadt das ganze Land. Menschen wurden mitten aus dem Leben gerissen. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angeh\u00f6rigen. Jetzt geht es um eine sachliche, konsequente Aufkl\u00e4rung, das sind wir auch den Opfern schuldig. Wir werden die notwendigen Konsequenzen ziehen, damit sich die Menschen wieder sicher f\u00fchlen\u201c, sagte die Ministerin f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie Landes Nordrhein-Westfalen. Sicherheit sei eine Grundvoraussetzung f\u00fcr eine freiheitlich demokratische Grundordnung \u2013 ebenso wie eine prosperierende Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Den versammelten Unternehmerinnen und Unternehmern im Zeughaus machte Neubaur zun\u00e4chst ein Kompliment: \u201eSie legen die H\u00e4nde nicht in den Scho\u00df, sondern treiben Innovationen voran, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Vielen Dank daf\u00fcr!\u201c Leider sei die konjunkturelle Situation nach wie vor schwierig. Die geopolitische Lage schade der starken Exportwirtschaft am Niederrhein, so die Ministerin. Die Abkopplung vom russischen Gas sei ein schmerzhafter, aber notwendiger Prozess. Da gebe es nichts sch\u00f6nzureden. \u201eAber wir treiben den Ausbau der Erneuerbaren Energien in NRW entschieden voran und arbeiten auch mit Hochdruck am dringend notwendigen Netzausbau\u201c, betonte Neubaur. \u201eUnd wir tun alles, was in unserer Macht liegt, damit der Ausbau des Wasserstoffnetzes gelingt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf die Wachstumsbremse Fachkr\u00e4ftemangel z\u00e4hlte die Ministerin eine Reihe von Ma\u00dfnahmen der Landesregierung auf. So sei es nun m\u00f6glich, dass die Arbeitsagenturen \u00fcber die Schulabg\u00e4ngerinnen und -abg\u00e4nger eines Jahrgangs informiert werden, um die Jugendlichen gezielt anzusprechen und in Ausbildung zu vermitteln. \u201eWir setzen auch alles daran, Menschen, die B\u00fcrgergeld empfangen, zu qualifizieren, um sie dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu integrieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Thema Infrastrukturausbau ging Neubaur auf den Glasfaser- und Mobilfunkausbau sowie auf die dringend notwendigen Br\u00fcckensanierungen ein. \u201eWir m\u00fcssen sicherstellen, dass auch nachfolgende Generationen in Nordrhein-Westfalen erfolgreich wirtschaften k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss forderte die Ministerin die Unternehmerinnen und Unternehmer auf, den Dialog fortzusetzen und gemeinsam an der Entwicklung des Landes zu arbeiten. \u201eAuch konstruktive Kritik ist mir immer willkommen\u201c, sagte Neubaur.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/mittlerer-niederrhein.ihk.de\/de\/oeffentlichkeitsarbeit\/pressemitteilungen\/2024\/-wir-sind-ein-netzwerk-das-alle-verbindet-.html\">IHK Mittlerer Niederrhein<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"987\" height=\"392\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pm194_ihk_sommerfest_2024-1-artikel2.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pm194_ihk_sommerfest_2024-1-artikel2.jpg 987w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pm194_ihk_sommerfest_2024-1-artikel2-980x389.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pm194_ihk_sommerfest_2024-1-artikel2-480x191.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 987px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur war zu Gast beim IHK-Sommerfest. | Foto: IHK Mittlerer Niederrhein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerer Niederrhein. 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