{"id":4789,"date":"2024-09-06T06:00:00","date_gmt":"2024-09-06T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/invest-in-niederrhein.de\/?p=4789"},"modified":"2024-09-04T13:14:04","modified_gmt":"2024-09-04T11:14:04","slug":"expertin-fuer-eine-zukunftsfaehige-landwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/standort-niederrhein.de\/en\/2024\/09\/06\/expertin-fuer-eine-zukunftsfaehige-landwirtschaft\/","title":{"rendered":"Expertin f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Landwirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kreis Kleve\/ Kleve. <\/strong>Sie gilt als ausgewiesene Expertin f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Landwirtschaft. Prof. Dr. Natalie Laibach besetzt die neue, zweite Stiftungsprofessur der Hochschule Rhein-Waal (HSRW), \u00fcberschrieben mit \u201eNachhaltige Landnutzungssysteme\u201c. Die Stiftungsprofessur nimmt den Zusammenhang zwischen der Biologie von Pflanzen und deren Anbaufl\u00e4chen im Zusammenspiel mit anderen Faktoren in den Fokus. Prof. Dr. Laibach will mit ihrer angewandten Forschung vor allem der Frage nachgehen, wie die Nutzung von Land ab sofort nachhaltiger gestaltet werden kann und welche Systeme f\u00fcr eine nachhaltige Landwirtschaft geeignet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stiftungsprofessur \u201eNachhaltige Landnutzungssysteme\u201c ist die nunmehr zweite in der jungen Geschichte der Hochschule Rhein-Waal. Tatkr\u00e4ftige Akteure haben sich f\u00fcr ihr Zustandekommen eingesetzt, darunter Silke Gori\u00dfen, heutige Ministerin f\u00fcr Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, damals noch in ihrer Position als Landr\u00e4tin des Kreises Kleve, Hans-Josef Kuypers, ehemaliger Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve, und Peter Wack, ehemaliger Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer F\u00f6rderverein der Hochschule Rhein-Waal &#8211; Campus Cleve e.V.. Erm\u00f6glicht wurde die Stiftungsprofessur durch zahlreiche f\u00f6rdernde Partner. In alphabetischer Reihenfolge sind dies: Architekt Wilmsen, F\u00f6rderverein der Hochschule Rhein-Waal &#8211; Campus Cleve e.V., Karl-und-Maria-Kisters-Stiftung, Katjes Fassin GmbH + Co. KG, Landgard Stiftung, MERA Tiernahrung GmbH, Probat SE, von Gimborn Maschinenfabrik GmbH, Sparkasse Rhein-Maas, Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve GmbH mit Sparkassen und Volksbanken sowie die ZEVENS-Stiftung. Sie alle stehen gemeinsam \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren f\u00fcr die Kosten dieser Stiftungsprofessur \u201eNachhaltige Landnutzungssysteme\u201c ein. Anschlie\u00dfend wird die Stiftungsprofessur in den regul\u00e4ren Haushalt der Hochschule Rhein-Waal \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Bekanntgabe der Vergabe der Stiftungsprofessur an Prof. Dr. Laibach kamen nun Unterst\u00fctzer und F\u00f6rderer in der Hochschule Rhein-Waal zusammen. NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gori\u00dfen unterstrich die gro\u00dfe Bedeutung der Landwirtschaft im Kreis Kleve, die dort nach dem Gesundheits- und Sozialwesen die zweigr\u00f6\u00dfte Branche sei. \u201eDie Landwirte sp\u00fcren einerseits den Preisdruck des Marktes, andererseits sind die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Tierschutz gestiegen. Vor diesem Hintergrund ist die Stiftungsprofessur f\u00fcr nachhaltige Landnutzungssysteme ein wichtiges Instrument, um diese Herausforderungen zu stemmen\u201c, sagte Ministerin Gori\u00dfen. Auch Landrat Christoph Gerwers betonte, er sei \u201esicher, dass auch die Landwirtschaft und die verarbeitenden Betriebe im Kreis Kleve von der Stiftungsprofessur profitieren werden\u201c. Mit Blick auf die zahlreichen Unterst\u00fctzer der Stiftungsprofessur sagte Landrat Gerwers: \u201eEs freut mich sehr, dass es gelungen ist, durch diese gelungene Kooperation zwischen Hochschule Rhein-Waal, Kreis Kleve, Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve, F\u00f6rderverein Campus Cleve und vielen f\u00f6rdernden Unternehmen und Institutionen aus der Region die Stiftungsprofessur zu erm\u00f6glichen. Dies ist ein auch ein deutliches Zeichen f\u00fcr eine starke Unternehmerschaft im Kreis Kleve, die zusammenh\u00e4lt und bereit ist, ,ihre\u2018 Hochschule tatkr\u00e4ftig zu unterst\u00fctzen.\u201c Prof. Dr. Oliver Locker-Gr\u00fctjen, Pr\u00e4sident der Hochschule Rhein-Waal, sagte: \u201eStiftungsprofessuren bauen Br\u00fccken. Wissenschaft, Wirtschaft und die Region arbeiten zusammen und profitieren von dieser Kooperation.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend f\u00fcr die inhaltliche Ausrichtung der Stiftungsprofessur war, \u201edass der Niederrhein eine der st\u00e4rksten Anbauregionen f\u00fcr Gem\u00fcse in Deutschland ist und zusammen mit den Niederlanden eine der gr\u00f6\u00dften und qualitativ st\u00e4rksten Gartenbauregionen im Herzen Europas bildet\u201c, wie HSRW-Pr\u00e4sident Prof. Dr. Oliver Locker-Gr\u00fctjen seinerzeit sagte, als verk\u00fcndet wurde, dass die Hochschule Rhein-Waal eine zweite Stiftungsprofessur erh\u00e4lt. Gleichzeitig, so der Hochschul-Pr\u00e4sident weiter, steige der Druck auf die Agrarwirtschaft dadurch, dass Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle spielten. In diesem Strukturwandel k\u00f6nne der Niederrhein, so Prof. Dr. Locker-Gr\u00fctjen, eine Vorreiterrolle \u00fcbernehmen &#8211; mit flankierender wissenschaftlicher Hilfe durch Prof. Dr. Natalie Laibach und die Stiftungsprofessur \u201eNachhaltige Landnutzungssysteme\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Geboren und aufgewachsen in Essen, entwickelte Prof. Dr. Laibach schon fr\u00fch ein Interesse an den Grundlagen der Molekularbiologie. Nach einem Studium der Biologie und Biowissenschaften, Biotechnologie und Umweltwissenschaften schloss sie ihre Promotion am Institut f\u00fcr Biologie und Biotechnologie der Pflanzen an der Universit\u00e4t M\u00fcnster ab. Danach wechselte sie an die Landwirtschaftliche Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Bonn. Dort wurden in einem interdisziplin\u00e4ren Team neue technologische Entwicklungen aus unternehmerischer und agrar\u00f6konomischer Sicht beleuchtet, um ihr Potenzial f\u00fcr eine nachhaltige Landwirtschaft und Bio\u00f6konomie zu entwickeln. Weiterhin war sie am Center for Research in Agricultural Genomics (CRAG) sowie am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Molekularbiologie und Angewandte \u00d6kologie (IME) t\u00e4tig. Ihre Forschungsaktivit\u00e4ten umfassen pflanzliches Metabolic Engineering, Sterolbiosynthese, Umwelteinfl\u00fcsse auf den pflanzlichen Stoffwechsel, nachhaltige pflanzliche Ressourcen sowie zirkul\u00e4re Bio\u00f6konomie. Au\u00dferdem hat Prof. Dr. Laibach ein besonderes Interesse an Kulturpflanzen, die ein hohes Potenzial f\u00fcr eine resilientere und diverse Landwirtschaft haben. Neben der Forschung liegen der 36-J\u00e4hrigen die Vermittlung von evidenzbasierter Nachhaltigkeit und der interdisziplin\u00e4re Austausch am Herzen, wie sie auch bei der Pressekonferenz in der Hochschule Rhein-Waal betonte. \u201eInterdisziplinarit\u00e4t ist wichtig, um tragf\u00e4hige Ideen zu entwickeln. Genau das m\u00f6chte ich hier am Campus Kleve machen und darf sagen, dass es f\u00fcr mich so anf\u00fchlt, als sei ich schon immer hier\u201c, sagte Prof. Dr. Laibach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erzeugung und Vermarktung von Nahrungsmitteln sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Um Landwirtschaft und verarbeitenden Betrieben im Kreis Kleve Impulse f\u00fcr den notwendigen Transformationsprozess &nbsp;&nbsp;in Richtung Nachhaltigkeit zu liefern, will Prof. Dr. Laibach konkrete Fragestellungen beleuchten.&nbsp; Antworten sollen fach\u00fcbergreifend, in enger Kollaboration mit der Praxis und unter Einbeziehung von Studierenden gefunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Stiftungsprofessur zu finanzieren, wurden 750.000 Euro bei den unternehmerisch T\u00e4tigen eingeworben. Dies ist in Kooperation von Hochschule Rhein-Waal, Kreis Kleve, Wirtschaftsf\u00f6rderung Kreis Kleve und des F\u00f6rdervereins der Hochschule Rhein-Waal \u2013 Campus Cleve e.V. gelungen. Anschlie\u00dfend startete eine Kommission das Verfahren zur Berufung. Alle Beteiligten freuen sich, dass die Stiftungsprofessur \u201eNachhaltige Landnutzungssysteme\u201c nun mit Prof. Dr. Natalie Laibach als Expertin f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Landwirtschaft besetzt werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wfg-kreis-kleve.de\">WFG Kreis Kleve<\/a><\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2182\" height=\"1500\" src=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PK-Stiftungsprofessur_PI1.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PK-Stiftungsprofessur_PI1.jpg 2182w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PK-Stiftungsprofessur_PI1-1280x880.jpg 1280w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PK-Stiftungsprofessur_PI1-980x674.jpg 980w, https:\/\/standort-niederrhein.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PK-Stiftungsprofessur_PI1-480x330.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2182px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n<p>F\u00f6rderer und Unterst\u00fctzer der der Stiftungsprofessur von Prof. Dr. Natalie Laibach (vorne rechts). | Foto: WFG Kreis Kleve<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreis Kleve\/ Kleve. 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